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Kasstor 19.05.2014 15:33

Hallo,

Zitat: Das würde für mich heißen, daß Einträge nach 100/75/30 Jahren unabhängig von einem Verwandtschaftsverhältnis verfügbar sind.

also in etwa wie in Deutschland. Ich hätte eine Geburt 1926 in Vodnany, da ist dann ja zunächst nichts zu machen.

Frdl. Grüße

Thomas

bcfrank 24.09.2014 22:13

Wer kann mir helfen bei der Standesamtssuche?
 
Hallo!

Ich erbitte Eure Hilfe bei einer vermutlich einmaligen Anfrage einer Geburtsurkunde in Tschechien. Mein Opa wurde - so die mündliche Überlieferung - auf der Durchreise von Österreich nach Deutschland in Pilsen geboren, und zwar im Jahr 1913. Ich verstehe kein Wort tschechisch, habe leider auch keinen Tschechen im Bekanntenkreis und habe deshalb dieses Musterformular ausgefüllt.

http://www.genealogy.net/reg/SUD/images/formular-cz.pdf

Hat jemand die Adresse des Standesamts Pilsen, oder werden die Geburtenregistern dort auch nach 100 Jahren in ein Archiv überführt (diese Grenze hätte ich ja nun gerade überschritten :(). Hätte dann jemand die Adresse des Archivs zur Hand? Optimalerweise natürlich die Email-Adresse?

Vielen Dank für Eure Unterstützung
& Beste Grüße
bcfrank

rionix 25.09.2014 08:54

Guten Morgen bcfrank,

Taufbücher sind (zumindest für den Bereich Pilsen Innenstadt) nur bis 1912 im Archiv verfügbar. Die jüngeren befinden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit im Standesamt Pilsen. Hier sind die Kontaktdaten: [klick] Mit dem Musterformular kannst Du eigentlich nichts verkehrt machen.

Viel Erfolg!

bcfrank 25.09.2014 12:37

Danke!
 
Zitat:

Zitat von rionix (Beitrag 773280)
Guten Morgen bcfrank,

Taufbücher sind (zumindest für den Bereich Pilsen Innenstadt) nur bis 1912 im Archiv verfügbar. Die jüngeren befinden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit im Standesamt Pilsen. Hier sind die Kontaktdaten: [klick] Mit dem Musterformular kannst Du eigentlich nichts verkehrt machen.

Viel Erfolg!

Super, da werde ich es probieren (posta ät plzen.eu).
Vielen Dank!

bcfrank 04.11.2014 19:20

Erfahrungsbericht
 
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Hallo,

hier nun ein kurzer Bericht: Ich habe zuerst das Standardformular ausgefüllt incl. Unterschrift eingescannt und als pdf an posta ät plzen.eu geschickt. Die freundliche Antwort kam sofort: (1) bitte die Urkunde per Post mit Original-Unterschrift anfordern, Email wird hier nicht akzeptiert (2) die Urkunde würde sogleich gesucht werden, bitte schon mal 100 Kronen auf gegebene Bankverbindung überweisen. So geschehen. 10 Tage später kam die Urkunde als Einschreiben mit Rückschein per Post.

Besonders schön: die Geburtsurkunde von 1913 kam in einer schön verzierten Deko-Papphülle, vermutlich für Neugeborenenanzeigen
:sensationell:
Sehr schön! Schade, dass nicht noch mehr meiner Vorfahren aus Tschechien kommen.

Beste Grüße
bcfrank

rionix 04.11.2014 20:32

Hallo bcfrank,

danke für die Rückmeldung, eine Frage noch: Hast Du Verwandtschaftsnachweise mit eingereicht oder wurden diese angefordert? Konkret gehts mir um den neuen §25b im Gesetz 301/2000 Sb, nach dem Taufeinträge älter als 100 Jahre unabhängig vom Verwandtschaftsgrad erhältlich sein müßten.

bcfrank 07.11.2014 22:27

Hallo,
ja, das hatte ich vergessen zu erwähnen - eine Scankopie meines Personalausweises (beidseitig) hatte ich bei der ersten Anfrage per Email unaufgefordert angehängt. In meinem Fall wurde nicht nach weiteren Dokumenten gefragt.
Viele Grüße
bcfrank

rionix 07.11.2014 22:48

Alles klar, vielen Dank! Dann scheint der 25b bekannt zu sein und angewendet zu werden... ;)

wied25 08.04.2015 16:07

Hallo,

zwei Jahre nach meinem vergeblichen Versuch (siehe meinen Beitrag #82 weiter oben) habe ich nun endlich den Geburts-/Taufregistereintrages meines Vaters (geb. 1929) erhalten. Eine amtliche Beglaubigung meines Antrages mittels Apostille ist wohl nach der aktuellen Rechtslage nicht mehr notwendig.

Ich habe das passende Formular von der Seite

http://www.mzv.cz/berlin/de/visa_und...n_aus_der.html

ausgefüllt und mich mittels Kopie meines Personalausweises und meiner eigenen Geburtsurkunde als Angehörigen ausgewiesen.

Nach rund drei Monaten bekam ich Post von der tschechischen Botschaft, dass der Registereintrag jetzt dort vorliege und ich 10 € Gebühren (5 € pro Seite) überweisen möge. Nachdem ich das getan hatte bekam ich nach einer Woche den Registerauszug mittels Einschreiben (mit Rückschein, eigenhändig zu unterschreiben!) zugestellt.

Da ich nach den Beiträgen hier den Eindruck habe, dass die Standesbeamten durchaus unterschiedlich handeln, empfehle ich, immer diesen Weg über die Botschaft zu wählen. Das spart vielleicht enttäuschende Zwischenergebnisse.

Ein wenig belustigt bin ich, weil die 10 € Verwaltungsgebühr schon fast allein für das Porto innerhalb der Bundesrepublik draufgingen.

Grüße
Udo

Tora 12.10.2015 19:37

Hallo zusammen,

ich möchte gerne die Geburts/Heirats und Serbeurkunden meines Vaters und meines Großvaters in Liberec anfordern.

Meine Frage: Wo genau muss ich das hinschicken - verstehe kein Wort tschechisch außer prosim :-)
Wieviel Kronen muss ich dem Brief beilegen? Für jede U'rkunde 100?

Und am Rande: wie bekomme ich dieses Häkchen auf c, z. usw.?

Danke Euch,

Tora


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