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Marlies 23.02.2006 21:26

wie sicher sind Daten aus Mailing-Listen
 
Hallo,

ich lese in diversen Mailing-Listen mit, oft haben sie mir Anhaltspunkte gegeben, wo ich was finden kann. (Ich prüfe nämlich grundsätzlich alles nach.)

Sehr erstaunt bin ich allerdings über den Mißbrauch der (eigenen) Listen-Mitglieder: da gibt es neuerdings welche, die sich Daten aus HPs zusammensuchen, Reklame damit machen, ganze Regionen unterdessen zur Verfügung stellen zu können (Datenbank unterdessen 120.000 Namen)und nennen KEINE QUELLEN.

Nehmt Ihr diese Daten "unbesehen" in Eure AL auf? (Weil sie ja zu einem guten Prrozentsatz von "ehrlichen" Forschern kommen.)

Gruß

Sascha Ziegler 23.02.2006 21:30

RE: wie sicher sind Daten aus Mailing-Listen
 
Also ohne Quellen wäre ich da schon sehr vorsichtig. Man kann dann natürlich die Datenbank des Forschers alsn Quelle angeben aber ob das der Weisheit letzter Schluss ist? Also ich versuche auch immer, die Daten zu prüfen. Ob ich sowas unbesehen aufnehmen würde kann ich erst sagen, wenn ich das vorher gesehen habe.

Gruß
Sascha

silberfischchen 23.02.2006 21:36

von HPs übernehm ich so nichts, allerdings habe ich schon oft nach Kontaktaufnahme durch die Mailinglisten auf dem Postwege mit anderen Forschern Daten und Kopien ausgetauscht.

Heut aber hat z.B. eine Diskussion über den polnischen Korridor in einer Liste dazu geführt, dass ich plötzlich einen Geisteblitz hatte, wo meine Oma bei ihrer ominösen Ostreise 1938 gewesen ist *g*

Gruß

Nathalie

Marlies 23.02.2006 21:48

Hallo Nathalie,

von HPs übernehme ich auch nichts, solange ich nicht mit dem Ersteller Kontakt hatte und dieser mir seine Quellen angeben kann.

Informativ sind Listen allemal und wenn sie, wie in Deinem Fall zu "Geistesblitzen" führen, sind sie ja "wirklich brauchbar" :D

Gruß

menestrel 24.02.2006 02:15

RE: wie sicher sind Daten aus Mailing-Listen
 
Hallo, :wink:
nein, ich schaue mir auch persönliche HP an und lese sie aufmerksam. Natürlich ist auch bei den meisten kein Einstieg für meine persönliche Genealogie drin. Ist aber etwas darin, worüber ich auch noch forsche (z.B. Adel, Pastoren, bestimmte Personengruppen Norddeutschlands), dann merke ich mir diese Quelle. Haben die Einträge keine Quellenangaben dazugemacht, nützt das wenig, weil ja die entsprechenden Nachforschungen viel Zeit binden würden, also Finger davon. Man glaubt ja gar nicht, wie viele Ahnenlisten und Stammbäume falsch sind, weil die Quellenlage nicht gefunden oder geprüft wurde.
Leider wird die Quellenlage ja oft dadurch geringer, je geringer die Berufsstände mal waren. Für Handwerke oder Landwirte/Bauern findet man ja noch einigermassen viel Material in den Archiven, aber nicht mehr für Knechte, Leibeigene, abhängig Beschäftigte etc. und deren Familien. Und die Problematik mit falschen Namenseinträgen in den kirchlichen KB erfordert geschultes Auge zum vergleichen, nachprüfen etc.
Besten Gruß :)
bongolit


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