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Juergen 16.07.2019 15:21

Suche Heirat in München 1850
 
Hallo,

da jetzt die kath. Kirchenbücher aus München und den Vororten aus München online sind,
konnte ich selbst nach folgender Person weiter recherchieren.

Ausgangs-Punkt ist dieses:
Aufgebote und Getraute Berlin evangelische Kirche 1850:
Brautleute:
Friedrich SCHIELER (eventuell auch SCHUELER), Tischler geb. in Raguhn Anhalt Dessau mit
Magdalena FACKLER geb. ca. 1819, Tochter des in München verstorbenen
Zimmermanns Andreas FACKLER.

Scan --> https://onedrive.live.com/?authkey=%...d=root&o=OneUp

Magdalena FACKLER geb. ca. in München oder Vororten von München.
Vater: Zimmermann Andreas FACKLER.

Eine gute Kandidatin wurde vom Forums-Teilnehmer Kastulus 2016 gefunden.
-------------------------------------------------------------------------------
Magdalena Fackler, * 10.07.1819, in Au 87
Taufe in der Pfarrei Mariahilf/Au (heute: München-Au)
Eltern: Andre Fackler, Zimmermann, oo Barbara Pfister

Eheschließung Andreas Fackler
Andreas Fackler, Herbergsinhaber in der Au., led.
* 17.09.1777 in der Au
oo 25.07.1808 in Mariahilf, Au
Barbara Pfister, Taglöhnerstochter
* 13.01.1780 in Erding

Eltern des Andreas (Angabe bei seiner Geburt)
Josef Fackler, cochlearifex (Löffelmacher??) angiensis (?)
oo Katharina Haitmayr

Eltern der Barbara (Angabe bei ihrer Geburt):
Paulus Pfisterer, Taglöhnerssohn von Riding, alleinstehend
und Anna Hammerthaler, Taglöhnerstochter von Erding,
alleinstehend.
------------------------------------------------------------------------------------

Was ich aktuell ua. suchte ist die angebliche Heirat in München 1850 des
Friedrich SCHIELER (ev. auch SCHUELER) evangelisch in Berlin wohnend mit der
Magdalena Fackler.

In Maria-Hilf in München Au erfolgte diese Mischehe nicht.

Im KB von Maria-Hilf in München Au fand ich dagegen 3 oder 4
uneheliche Kinder ab 1840 der Zimmermannstochter Magdalena FACKLER, meist bald verstorben.

Bisher habe ich vergeblich auch in anderen kath. Kirchen von München nach dieser Heirat 1850 durchsucht. :(

Dagegen fand ich den Tod des Andreas FACKLER und dessen Frau in KB Maria-Hilf in München Au.
Tod 1833 Andreas FACKLER, Zimmermann, verehl., 57 Jahre alt wohnort: ???? Nr. 87 :
--> http://dfg-viewer.de/show/cache.off?...0d106320125767

Wo haben die bloß 1850 in München geheiratet und wie kam der Friedrich SCHIELER in Berlin 1850 lebend zu dieser nicht mehr jungfräulichen Braut aus München Au?

War die Heirat doch in der evanglischen Kirche in München 1850?

Hier mein alter Thread von 2016 zum Thema FACKLER:
--> https://forum.ahnenforschung.net/sho...hlight=fackler

P.S. Der Tod der Magdalena SCHIELER geb. FACKLER war in Berlin nicht zu finden, jedenfalls nicht in ev. KB,
kath. sind nicht online. Deren Ehemann Friedrich SCHIELER heiratete 1856 ein zweites mal in Berlin.

Gruß Juergen

mesmerode 16.07.2019 16:59

hat sich erledigt

Juergen 16.07.2019 18:10

Nachtrag,

die genannte Magdalena FACKLER (FAKLER) hatte mindestens einen älteren Bruder:

Paul FAKLER, Zimmermann geb. 10.2.1809 in Au.
Heirat: 1835 in Mariahilf Au mit:
Ursula MARSCHALL.

Scan --> http://dfg-viewer.de/show/cache.off?...78a713bafa9ea7

Später sind in den dortigen KB so gut wie keine FACKLER (FAKLER) vorhanden.

Juergen

gki 16.07.2019 19:13

Hallo Juergen!

Zitat:

Zitat von Juergen (Beitrag 1194093)
P.S. Der Tod der Magdalena SCHIELER geb. FACKLER war in Berlin nicht zu finden, jedenfalls nicht in ev. KB,

Überrascht mich nicht. Ich habe einen protestantischen Vorfahren, der um 1860 im katholischen Münster verstarb, den fand ich in den dortigen kath. Büchern auch nicht,

Juergen 16.07.2019 19:33

Hallo Gki,

nun ja wenn Ihr evangelischer Ehemann ihren einstigen katholischen Glauben respektierte,
hat er sie katholisch in Berlin bestatten lassen.

Ich weiß ja nicht, wie das damals in Preußen vorgesehen war bei Mischehen, d.h. in welchen KB deren Tod vermerkt wurde.
Das Paar hatte in Berlin auch keine Kinder gezeugt, so nicht katholisch getauft.

Möglich wäre auch eine Scheidung beider.

Gruß Juergen

gki 16.07.2019 22:52

Hallo Juergen!

Zitat:

Zitat von Juergen (Beitrag 1194178)
nun ja wenn Ihr evangelischer Ehemann ihren einstigen katholischen Glauben respektierte,
hat er sie katholisch in Berlin bestatten lassen.

Wenn jemand nicht konvertiert war, halte ich es Mitte des 19ten Jahrhunderts für möglich, daß die "andere" Gemeinde eine Bestattung abgeleht hätte.


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