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Alt 20.11.2015, 18:23
ajnat ajnat ist offline weiblich
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Ja, illegitim (unehelich) geborene Kinder bekamen bis 196x/197x zunächst den Geburtsnamen der Mutter, den Familiennamen des Vaters bekamen sie erst nach der Heirat der Eltern und erfolgter Legitimation (das ist dann im Geburtseintrag meist vermerkt).


Früher wurde den Frauen ja leider auch nicht sonderlich viel zugetraut deshalb bekamen diese unehelichen Kinder einen (männl.) Vormund- dem gesamten Prozess ging natürlich einiges voraus wie die Anerkennung der Vaterschaft durch den Erzeuger (leibl. Vater) und die Festsetzung der Alimentierungssumme (ich müsste lügen aber meine das dies damals [vor 1900] eine einmal zu zahlende Summe war). Über dem Ganzen wachte das Vormundschaftsgericht!
Du könntest evtl. noch im zuständigen Staatsarchiv anfragen ob die Vormundschaftsakten zu Deinem
Ur-Ur-Großvater noch vorhanden sind, die mussten ja bis zu seiner Großjährigkeit geführt werden und befanden sich immer im Gerichtssprengel des Wohnorts der Mutter. Dort enthalten sein wird dann u. a. die Vaterschaftsanerkennung des Herrn V. Und die Alimentierungsvereinbarung.


Ich dachte auch das uneheliche Kinder früher voll das Drama gewesen ein mussten, aber hab in meinem Stammbaum auch mehrere Illeg. drin und stolperte bei meinen Suchen über soviele unehelich geborene Kinder. Das Drama machten nur die anderen daraus
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