Einzelnen Beitrag anzeigen
  #14  
Alt 12.11.2019, 06:45
Malte55 Malte55 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 02.08.2017
Beiträge: 748
Standard

Zitat:
Zitat von fps Beitrag anzeigen
Und wenn mehrere Vornamen da sind, war es einfach Zufall, welcher gerade zum Zuge kam. Sozusagen Gleichberechtigung für alle Namen.
Ich hatte aber auch schon Fälle, wo plötzlich ein ganz neuer Vorname ins Spiel kam.
Moin
Kenne ich auch, aber anders! Ich habe mindestens 30 Sterbeeinträge kurz vor Einführung der Standesämter, die hinsichtlich der Vornamen und auch der Berechnung auf die Taufeinträge angepaßt wurden, wo die jeweiligen Personen entweder als Kleinkinder verstarben oder anderweitig verheiratet waren. Teile der Vornamen oder auch alle waren eindeutig falsch!
Mithin Fehler eines Pfarrers, der mit Ahnenforschung nichts am Hut hatte und vermutlich auch nicht die Zeit hatte stundenlang nach den richtigen Einträgen in einem teilweise schlampig geführten Kirchenbuch zu suchen. Meistens blieb er, wohl wegen der Angabe der Eltern beim Tod, zumindest in der gleichen Familie, wählte aber eben ein Kind aus welches verstorben war und demzufolge auch nicht konfirmiert wurde. Es gibt aber auch krasse Fehler die auf Unkenntnis der Alias-Namen beruhen.
Eigentlich sollte doch die Mehr-Vornamen-Vergabe eindeutige Zuordnungen in den Kirchenbüchern bei Erbstreitigkeiten ermöglichen, aber in dem mir vorliegenden Kirchenbuch führte es eher zum Kuddelmuddel.
Überspitzt, der Pfarrer hätte die ihm vorliegenden Daten genauer überprüfen müssen und nicht dem >amerikanischen Stammbaum< vertrauen dürfen.
LG Malte
Mit Zitat antworten