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Alt 27.04.2013, 22:52
lisetta lisetta ist offline
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Zitat:
Du schreibst nicht, wo sich dies ereignete, aber in Niederbayern war das damals nicht unüblich. Um sich verheiraten zu dürfen brauchten die Eheleute einen Nachweis, daß sie eine Familie ernähren konnten. Sie mußten also einen Hof erworben oder übernommen haben oder ein Gewerbe oder Handwerk ausüben. Für junge Leute war das damals aber nicht so einfach und daher gab es oft voreheliche Kinder. Auch mehrjährige Abstände zwischen erstem Kind und der Hochzeit waren nicht selten.
@gki

Mein Fall ereignete sich im hessischen Hinterland (Ecke Marburg). Aber vielleicht gab es da ja auch solche Heiratseinschränkungen, ich weiß es nicht. Aber wurden denn bei solch gesetzlichen Regelungen die Existenz solch vorehelicher Kinder "achselzuckend" hingenommen oder bedeutete es für die Mutter ein Spießrutenlaufen?
Wo /Wie lebten solch unehelichen Kinder (der Vater der Catharina Johanetta (also der Großvater) war schon tot ...), wenn doch schon für eine Ehe nicht genug Geld da war?
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