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Umfrageergebnis anzeigen: Mein Alter als ich mit der Ahnenforschung begann:
zwischen 20 und 29 184 26,74%
unter 20 110 15,99%
zwischen 30 und 39 159 23,11%
zwischen 40 und 49 126 18,31%
zwischen 50 und 59 75 10,90%
zwischen 60 und 69 32 4,65%
70 und älter 4 0,58%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 688. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #21  
Alt 08.07.2006, 08:53
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Eva64 Eva64 ist offline weiblich
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Hallo zusammen,

ich lese hier schon ein paar Wochen mit und hab mich immer um eine Registrierung gedrückt. Aber es gibt doch so viele Themen hier, zu denen ich "meinen Senf" beitragen möchte.

Ich bin jetzt 42 und habe vor ca. 10 Jahren intensiver mit der Familienforschung angefangen. So richtig "wild" wurde es aber erst, als wir unser erstes Kind bekamen. Für mich ist der Wunsch, meinen Kindern ihre Wurzeln zeigen zu können, sehr groß. Wenn ich so in die Archive komme, fühle ich mich auch meist recht jung und was mir vor allem noch auffällt, es sind viel mehr Männer in Sachen Familienforschung unterwegs als Frauen. Auch in den Listen sind viel mehr Männer unterwegs als Frauen, woran das wohl liegen mag?

Grüßle
Eva
__________________

  #22  
Alt 09.07.2006, 07:24
Marlies
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Zitat:
Original von Ondo
Es gab Mitglieder die meine Verzweifelung spürten. Sie bauten mich mit tröstenden Worten und Tipps auf, NICHT - wie von mir geplant – das liebgewonnene Hobby wegen Dauerfrust wieder an den Nagel zu hängen.
Hallo Ondo,

das wäre wirklich schade gewesen. Jetzt hast Du zwar eine traurige Familiengeschichte, aber Du hast doch auch Verwandte gefunden! Und das ist doch ein Erfolgserlebnis!

Viele Grüsse
Marlies
  #23  
Alt 09.07.2006, 17:59
lika lika ist offline
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Beiträge: 34
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Hallo!

Also ich bin derzeit 35 und habe vor etwa 12 Jahren ernsthaft mit der Ahnenforschung begonnen. Damals habe ich eine CD mit Shareware geschenkt bekommen und darauf befand sich ein Programm namens Kit and Kin - damit konnte man einen Stammbaum erstellen. Ja, damit ging es so richtig los.

Interessiert hat mich die Familienforschung schon immer, ich habe auch mit etwa 12 Jahren Kurrentschrift gelernt (von meiner Oma). Allerdings gibt es in unserer Familie (wie überall) einige dunkle Punkte und so wurden meine Fragen im Teenageralter ziemlich abgeblockt und ich hatte noch keine Möglichkeiten, um viel Eigeninitiative zu entwickeln.

Mit 23 dann, mitten im Studium und mit Forschungsmethoden schon ein wenig vertraut, ging es so richtig los. Im Archiv wurde ich zwar anfangs meistens nur mitleidig belächelt, aber mit guten Lateinkenntnissen und Kenntnissen der alten Schriften bald akzeptiert. Und die vielen älteren Herren waren eigentlich immer sehr nett zu mir "Küken".

Ansonsten finde ich Ahnenforschung das spannendste Hobby der Welt und nachdem ich in unserer Familie eigentlich die einzige bin, die es kontinuierlich betreibt, bekomme ich von überall Material und Hilfe. Denn die Ergebnisse sieht sich jeder gerne an...

LG
Lika
  #24  
Alt 11.07.2006, 14:46
Marlies
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Zitat:
Original von Eva64
was mir vor allem noch auffällt, es sind viel mehr Männer in Sachen Familienforschung unterwegs als Frauen. Auch in den Listen sind viel mehr Männer unterwegs als Frauen, woran das wohl liegen mag?
Hallo Eva,

schön, dass Du Dich aufgerafft hast!

Mich würde es auch interessieren, warum sich Männer eher der Ahnenforschung widmen, es kann nicht nur am PC und dem Umgang damit liegen, als ich anfing, war der PC für den Hausgebrauch noch etwas sehr seltenes.

Vielleicht können ja ein paar der hier registrierten Männer einmal ihre Motive nennen, damit uns ein aufgeht.

Lieben Gruß
Marlies
  #25  
Alt 11.07.2006, 19:49
Lanthir Lanthir ist offline
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Beiträge: 17
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Hallo Marlies,

dann will es mal als erster versuchen Euch ein aufgehen zulassen.
Ich habe ca. 1994 grob mit Ahnenforschung angefangen, dass heißt ich habe erstmal alle Orte aus Stammbüchern ect. rausgeschrieben den pln. Namen dazu gesucht u. diese dann auf einer Karte markiert. Ich wollte mit ende 20 wissen wo meine Vorfahren gelebt haben, kam so aus meinem Interesse an Erdkunde/Geographie.
Tja und irgendwann kaufte ich mir ein dann grotten schlechtes Ahnenprogramm, wie es dann so ist "mann" gibt alle Daten ein findet es toll und ...... läßt es erstmal auf sich beruhen.
Dann erfuhr ich von den Mormonen, und da es in meiner Stadt eine Gemeinde gibt, habe ich mir den Ort, wo zur damaligen Zeit alles endete, im Internet rausgesucht, einen Film bestellt, natürlich erstmal den falschen....naja und so fing es dann richtig an 2000.
Ich fand/finde es unheimlich spannend, was über die Leute, die Gegend, die Politik u. das Leben von vor mehr als 200J. zu erfahren. Wenn es dazu noch die eigenen Vorfahren sind, mit denen ich leider kein Wort mehr reden konnte.....was will man mehr.
Und wenn man etwas findet ist es ein tolles Erfolgserlebnis, Spannung, Adrealin pur.....ups ich glaube im letzte Satz kam der Mann durch :O , ne es macht einfach riesigen Spass, es bildet und ausserdem ein sehr schönes Hobby, tja ein Ü-Ei eben.
  #26  
Alt 12.07.2006, 20:12
Marlies
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Hallo Lanthir,

erst mal Danke, dass Du den Anfang gemacht hast, ich hoffe, es folgen noch ein paar "Motivnennungen"

Bei Dir wars dann also kein "direkter Auslöser" (so wie bei mir der gefundene Brief) sondern eher ein zwar "infiziert"sein, aber es hat bis 2000 gedauert, bis die "Krankheit" richtig zum Vorschein kam.

Den Adrenalinstoß kenn ich auch (ist also kein "Männer-eigenes Phänomen" ), mir gehts auch heute noch so, dass ich der Post entgegenfiebre, wenn aktuelle Anfragen laufen und halte ich den Brief dann in der Hand, kann ich nicht eine Minute warten, um ihn zu öffnen.

Und das unser Hobby bildet, wenn man nicht nur reiner Datensammler ist, bleibt unbestritten: Man muß sich mit der Geschichte im Großen und insbesondere im Kleinen auseinander setzen (z.B. warum starben innerhalb von ein paar Tagen so viele? gab es Krankheiten? zogen wilde Horden durchs Land? gab es eine Hungersnot? usw)

Deinen Vergleich mit dem Ü-Ei find ich gut, unser Hobby gleicht ihm wirklich. (kostet allerdings ein bißchen mehr)

Lieben Gruß
Marlies
  #27  
Alt 12.07.2006, 21:09
Marlies
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Zitat:
Original von lika
Denn die Ergebnisse sieht sich jeder gerne an...
Hallo Lika,

das kenn ich auch: zu jedem der (mindestens jährlich und reihumgehend ) stattfindenden Sippentreffen (beider Richtungen) soll/muß ich immer alles mitbringen, was ich gefunden habe.

Aber bisher hab ich es nicht geschafft, alle zu überreden, das Treffen in einen der Orte, in dem die Vorfahren gelebt haben, zu verlegen. (Soviel zum "ernsthaften Interesse" der lieben Verwandtschaft )

Lieben Gruß
Marlies
  #28  
Alt 12.07.2006, 21:19
BenediktB BenediktB ist offline männlich
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Haben sich ja mittlerweile sehr viele zu meiner "Frage" geäußert. Das freut mich.
Der Auslöser bei mir war (leider) der Tod meines Großvaters Anfang diesen Jahres. Ich hatte schon vorher mal überlegt Familienforschung zu betreiben hatte aber keine Zeit und auch keinen richtigen Ansatzpunkt. Als ich jedoch dann die Unterlagen meines toten Großvaters durchwühlte und zahlreiche alte Urkunden fand, da hab ich mir gedacht "Und jetzt fängst du an". Und siehe da tauchten plötzlich auch im Nachlass meiner 2001 verstorbenen Großmutter zahlreiche uralte Urkunden auf.
Mit diesen Basisdaten gewappnet machte ich mich schließlich auf die ersten Standesämter zu kontaktieren, danach in die Kirchenarchive - und ehe ich mich versah bin ich mittlerweile in einem Zweig im Jahre 1748 gelandet. Leider gestaltet sich das nicht in jedem Zweig so einfach...
Zudem bin ich ein sehr geschichtsinteressierter Mensch, aber erst hierdurch bin ich von der "großen Geschichte" dazu gekommen, wie eigentlich "Otto-Normalverbraucher" damals lebte und das ist spannender als jedes Schulgeschichtsbuch oder jede Fernsehdoku.
__________________
Mein Ancestry-Stammbaum
  #29  
Alt 13.07.2006, 07:35
Benutzerbild von Eva64
Eva64 Eva64 ist offline weiblich
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Zitat:
Original von Lanthir
Ich fand/finde es unheimlich spannend, was über die Leute, die Gegend, die Politik u. das Leben von vor mehr als 200J. zu erfahren. Wenn es dazu noch die eigenen Vorfahren sind, mit denen ich leider kein Wort mehr reden konnte.....was will man mehr.
Und wenn man etwas findet ist es ein tolles Erfolgserlebnis, Spannung, Adrealin pur.....ups ich glaube im letzte Satz kam der Mann durch :O , ne es macht einfach riesigen Spass, es bildet und ausserdem ein sehr schönes Hobby, tja ein Ü-Ei eben.
Das kann ich auch nur zu 100 Prozent unterschreiben. Was habe ich schon an Heimatbüchern und anderer geschichtlicher Literatur hier herumstehen und jedesmal ist die Freude groß, wenn wieder mal ein Vorfahre namentlich erwähnt ist. Aber auch die Geschichte des jeweiligen Ortes ist unglaublich spannend.
Auch als Frau bekommt man dabei Adrenalinstöße . Mein letztes diesbezügliches Erlebnis fand im landeskirchlichen Archiv statt, wo ich mehr durch Zufall auf eine lange gesuchte Eheschließung stieß. Ich hätte am liebsten allen dort davon erzählt. War mir dann aber doch peinlich . Das sind dann auch die Erfolgserlebnisse, die einen bei mühsamen Suchen bei der Stange halten.

Noch ein Aspekt: Meiner subjektiven Meinung nach ist es zudem so, dass nicht mehr nur nach dem Männerstamm gesucht wird, seit vermehrt Frauen aktiv in der Genealogie mitmischen. Die Schwerpunkte der Forschung sind verlagert.

Viele Grüße
Eva
__________________

  #30  
Alt 13.07.2006, 09:20
gudrun gudrun ist offline
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Hallo Eva,

warum hast Du die anderen nicht an Deinem Erfolgserlebnis teilhaben lassen? Die hätten sich mit Dir gefreut und hätten vielleicht wieder einen Schub bekommen, um selber noch intensiver zu forschen.
Bei mir stehen auch viele Heimatbücher rum, ich glaube das wird bei jedem Forscher so sein. Ich schaue, sobald in meiner Forschung ein neuer Ort auftaucht, ob ich in Ebay nicht ein Buch finde. Erst kurzlich bekam ich über Ebay ein Buch, das ich schon lange gesucht hatte. Stefanskirchen/Kreis Mühldorf/Inn. Da ist auch ein Hof abgebildet, der einmal der Hof eines Vorfahren war. Der Hof ist heute (mit anderem Familiennamen) noch im Familienbesitz.

Viele Grüße
Gudrun
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