#161  
Alt 16.05.2011, 18:43
Carlton
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Alwinus,

ein Sommerlager ist bestimmt etwas anderes als ein Kinderheim. Lager bestehen meistens aus Zelten und die Betreuung findet im Freien statt. Kann mich aber auch irren.

Aber es ist eigentlich auch egal, wie es sich damals genannt hat. Ich habe ein bisschen gegoogelt und festgestellt, dass man 1941 immer von Kindersommerlager in Weißrussland spricht.

Wie ich jetzt weiß, waren in diesem Lager ja Juden, Weißrussen und Deutsche. So denke ich, sollten Sie von Arolsen schon etwas zu diesem Sommerlager hören. Denn die jüdischen Kinder sind bestimmt nicht nach Deutschland gebracht worden - umgekehrt war der Fall. Die Nazis brachten die deutschen Juden nach Talka und Umgebung.

Mir sind noch zwei Organisationen eingefallen, die eventuell Hilfe leisten könnten.

1. Zentralrat der Juden in Deutschland Kdö.R.
Leo-Baeck-Haus
Postfach 04 02 07
10061 Berlin

Tel: +49 ((0) 30) 28 44 56-0.
Fax: +49 ((0) 30) 28 44 56 bis 13
E-Mail: info@zentralratdjuden.de

Wenn Jüdische Kinder im Heim waren, können Sie bestimmt etwas erfahren. Oder aber der Zentralrat kann sich bei seinen Vertretern in Weißrussland erkundigen. Sicherlich ein schneller Weg.

2. KONTAKT ZUM GENERALSEKRETARIAT
Kontakt

Amnesty International Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Telefon +49 (0)228 / 9 83 73-0
Telefax +49 (0)228 / 63 00 36

E-mail info@amnesty.de
Postanschrift

Amnesty International
Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.
53108 Bonn

Vielleicht ist dort oder in Frankreich bei Amnestie International noch etwas bekannt.

Und eine Anfrage kann ja nicht schaden.

Gruß
Ursula

Geändert von Carlton (17.05.2011 um 13:44 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #162  
Alt 18.05.2011, 16:51
Alwinus Alwinus ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 21.03.2011
Ort: Worms
Beiträge: 139
Standard

Hallo Ursula, danke für die Hilfe nach der Suche meiner Schwester,ich habe in beiden Organisationen angerufen und habe ihnen meine Angelegenheit vorgetragen,leider, können beide mir nicht helfen und verwiesen mich nach Bad Arolsen zu schreiben,dorthin habe ich ja schon geschrieben.

Ich habe heute eine Nachricht von der Botschaft der Republik Belarus in Deutschland erhalten,da steht:zitat:Sehr geehrte Herr Schmidt,nach der Information"des Staatlichen Archivs Minsker Gebiet"von ihren Anfragen ist im Archiv nichts Vorhanden.In Russisch:Уважаемый господин Альвинус Шмидт, по информации Учреждения-Государственный архив Минской области- сведениями,упомянутыми Вами в запросе,архив не располaгает. Ende der Zitat.Unterschrift-Erste Sekretär des Konsulat Herr Nechaj(Нехай)
MfG Alwinius
Mit Zitat antworten
  #163  
Alt 18.05.2011, 16:58
Alwinus Alwinus ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 21.03.2011
Ort: Worms
Beiträge: 139
Standard

Lieber Dieter, ich habe schon dort( Talka) angerufen,sie haben gar keine Unterlagen von der Kriegszeit, alles ist vernichtet worden, so wurde es mir mitgeteilt.
MfG
Alwinius
Mit Zitat antworten
  #164  
Alt 18.05.2011, 17:02
sternap sternap ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.04.2011
Beiträge: 827
Standard

hallo alwinus!

hoffentlich rufst du über skype an. sonst werden die auslandsgespräche gar zu teuer.

l
__________________
_________________________________
freundliche grüße

sternap
Mit Zitat antworten
  #165  
Alt 18.05.2011, 17:24
Alwinus Alwinus ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 21.03.2011
Ort: Worms
Beiträge: 139
Standard

Hallo Sternap,danke, ja ich habe es auch so gemacht,in Minsk war meine Nichte,das habe ich dann auch über sie erledigt.
Ich habe eine Anfrage bei Michael 1965 von Geanelogie Forum-Familien Archiv, nachgefragt,ob er so nett wäre in seinen Bänder über Maria nachkucken könnte?
ich weis es nicht ob es einen Sinn macht.
MfG Alwinius
Mit Zitat antworten
  #166  
Alt 19.05.2011, 12:30
Carlton
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Alwinus Beitrag anzeigen
Hallo Ursula, danke für die Hilfe nach der Suche meiner Schwester,ich habe in beiden Organisationen angerufen und habe ihnen meine Angelegenheit vorgetragen,leider, können beide mir nicht helfen und verwiesen mich nach Bad Arolsen zu schreiben,dorthin habe ich ja schon geschrieben.
Hallo Alwinus,

warum wird eigentlich bei den Ämtern als erstes immer angerufen? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei einer schrifltichen Anfrage man sich sehr viel mehr Gedanken macht, bevor man ein "nein" schreibt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die jüdischen Organisationen keine Informationen besitzen, da gerade in Takla und auch in Minsk sehr viel Juden ansässig waren.

Dann warten Sie jetzt mal auf die Antwort des DRK und aus Bad Arolsen. Und vielleicht kann ja auch Cornelia etwas erreichen.

Freundliche Grüße
Ursula
Mit Zitat antworten
  #167  
Alt 21.05.2011, 17:05
Alwinus Alwinus ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 21.03.2011
Ort: Worms
Beiträge: 139
Standard

Hallo Ursula, ich habe es jetzt auch gemerkt,dass keiner gerne Antwort geben will,alle versuchen es von sich abzuwenden und zu anderen weiterleiten. Man lernt an Erfahrung,immer was neues dazu.
Mit Freundlichen Grüßen
Alwinius
Mit Zitat antworten
  #168  
Alt 22.05.2011, 11:48
Alwinus Alwinus ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 21.03.2011
Ort: Worms
Beiträge: 139
Standard

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich Alwinus Schmidt geb. am 12.11.1940 in Minsk, suche meine schwester Maria, geborene Schmidt, geboren am 06.04.1928 in Omsk. Wir sind Wolgadeutsche, vor dem Krieg wohnten wir in Minsk,meine Schwester Maria war zu der Zeit in einem Sommerlager" Talka" bei Minsk, seit dem 22.06.1941 wissen wir nichts mehr von ihr. Laut dem Kirchlicher Suchdienst "HOK" in Stuttgart, sollte Maria geb. Schmidt, geb. am 06.04.1928 in Omsk---verschleppt worden sein in ein Kinderheim bei Minsk und dann mit einem Transport 1943 von Minsk nach Berlin gebracht worden sein.
Da wir in einem Viertel"Jubileinaja",wo viele judische Bürger wohnten und meine Geschwister(auch Maria)gut jidisch gesprochen hatten,dort wurde später ein judisches Ghetto eingerichtet,könnte sein, das Maria auch in ihrer Kartei geführt wurde.
Sehr geehrte Damen und Herren,

schicken Sie mir bitte Kopien von allen Unterlagen, die Sie über meine Schwester:
Maria Aleksandrovna Schmidt (Schmitt)
geb. am 6. April 1928 in Omsk
haben.
Die beigefügte Geburtsurkunde wurde am 10. April 1928 in Omsk ausgestellt
und den Brief von HOK Stuttgart: sind als Anlage angeheftet
Ihre Eltern sind:
Aleksander Filipovitsch Schmidt,geb.am 20.08.1894 in Neukolonie,Kanton Seelmann an der Wolga
Elisaveta Ivanovna Schmidt, geb. Specht, geb. 1902 in Seelmann an der Wolga
Im Voraus, Vielen Dank!!!
MfG ihr Bruder Alwinus
diesen Brief habe ich heute an beiden Judischen Organisationen gesendet.
info@zentralratdjuden.de
info@amnesty.de
Mit Zitat antworten
  #169  
Alt 22.05.2011, 12:31
Carlton
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Alwinus,

Sie müssen und sollten die von Ihnen geschriebenen Briefe nicht hier ins Forum einstellen. Die Information, dass Sie die Organisationen angeschrieben haben, reicht vollkommen aus.

Wenn identische Texte zu oft erscheinen, schaut man sich vielleicht nicht mehr das Thema an. Und das wäre doch sehr schade.

Ich finde es toll, dass die beiden Organisationen noch angeschrieben haben. Auch der Hinweis auf das jüdische Viertel und das Ghetto ist sehr, sehr wichtig.

Nun aber lieber Alwinus, machen Sie sich nicht selbst verrückt. Üben Sie ein bisschen Geduld und warten sie alle offenen Anfragen ab. Erst danach kann wieder entschieden werden, wie Sie weiter vorgehen können und sollten.

Noch einen schönen Sonntag wünscht Ihnen
Ursula
Mit Zitat antworten
  #170  
Alt 24.05.2011, 20:07
Alwinus Alwinus ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 21.03.2011
Ort: Worms
Beiträge: 139
Standard

Hallo Ursula, danke für die schöne Worte und wünsche!
Die erste Antwort ist schon da:Sehr geehrter Herr Schmidt,

Ihre eMail vom 23. Mai ist hier eingegangen.

Der Zentralrat verfügt über kein Personenverzeichnis o.ä. und kann Ihnen
daher nicht weiterhelfen. Ich möchte Ihnen daher empfehlen, sich an folgende
Einrichtungen zu wenden:

Internationaler Suchdienst (ITS)
Große Allee 5 - 9
34454 Bad Arolsen
Bundesrepublik Deutschland
email@its-arolsen.org


Jüdische Gemeinde zu Berlin
http://www.jg-berlin.org/kontakt.html

Ich hoffe, dass ich Ihnen einen Schritt weiterhelfen konnte und wünsche
Ihnen viel Erfolg bei der weiteren Suche nach Ihrer Schwester.

Mit besten Grüßen


Naomi Schubert
Referentin

Zentralrat der Juden in Deutschland
Leo-Baeck-Haus
Postfach 040207
10061 Berlin
Telefon 030/28 44 56-0
Email: schubert@zentralratderjuden.de
www.zentralratderjuden.de

Nach Bad Arolsen habe ich schon geschrieben.
Ich wünsche euch allen eine schöne Woche.
Mit Freundlichen Grüßen
Alwinius
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:54 Uhr.