Zurück   Ahnenforschung.Net Forum > Allgemeine Diskussionsforen > Genealogie-Forum Allgemeines
Hier klicken, falls Sie Ihr Kennwort vergessen haben.

Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #1  
Alt 27.02.2020, 20:49
Benutzerbild von LisiS
LisiS LisiS ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.05.2018
Ort: Oberösterreich
Beiträge: 454
Standard Wetterereignisse zur Zeit unserer Vorfahren

Guten Abend!


Hoff ihr kennt den Link noch nicht!
Find das sehr interessant, da waren einige Wetterereignisse in den letzten 2000 Jahren, die Hungersnöte ausgelöst haben, die Inseln an der deutschen Nordküste verändert und es wurden viele Menschen getötet bei Stürmen, Sturmfluten, Auswirkungen nach Vulkanausbrüchen, Kälte- und Hitzerekorde.


https://de.m.wikipedia.org/wiki/List...ssen_in_Europa
__________________
Liebe Grüße
Lisi
  #2  
Alt 28.02.2020, 16:57
schulkindel schulkindel ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 28.02.2018
Beiträge: 209
Standard Wetterereignisse zur Zeit unserer Vorfahren

LisiS,

danke für diesen Beitrag.
Ich kannte ihn noch nicht, aber andere Publikationen wie z. B. "Wetter macht Geschichte".

Ich kann diese Klimahysterie nicht mehr ertragen (Jetzt rufe ich einen Sturm der Entrüstung hervor).
"Pupsende" Kühe, Industrie, Autoverkehr etc., natürlich tragen die einen Teil Schuld an dem Einfluss auf das Klima.

Aber der Artikel zeigt, dass es auch ohne diese und andere menschgemachte Faktoren Kalt-, Warmzeiten, Hochwasser uvam. gab.
Die Sonnenaktivität darf man auch nicht unterschätzen.

Ich bedaure unsere Vorfahren, die unter dem Wetter litten, Hungerzeiten ertragen mussten und ihr Hab und Gut wegen Überschwemmungen verloren.

Wir sind nicht die Herren über alles.

Renate
  #3  
Alt 28.02.2020, 18:50
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.06.2019
Beiträge: 278
Standard

Zitat:
Zitat von schulkindel Beitrag anzeigen
Jetzt rufe ich einen Sturm der Entrüstung hervor
nein machst du nicht

in den vielen Chroniken, die ich gelesen habe, sind Winter verzeichnet, in denen die Kinder im Winter im Rhein badeten (Mordbrennerjahr 1540) und Sommer, in denen Menschen erfroren (Ende 17 Jahrhundert)

aber da das alles vor Aufzeichnung der Wetterdaten gewesen ist, redet anscheinend keiner drüber
  #4  
Alt 29.02.2020, 12:56
schulkindel schulkindel ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 28.02.2018
Beiträge: 209
Standard

Danke

Hessischesteierin.
Dem ist so, wir betrachten nämlich immer nur die etwa 150 Jahre, in denen systematisch das Wetter aufgezeichnet wurde.

Schönes Wochenende (in die Steiermark?)
Renate
  #5  
Alt 29.02.2020, 13:27
Benutzerbild von consanguineus
consanguineus consanguineus ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.05.2018
Ort: Harz
Beiträge: 1.471
Standard

Zitat:
Zitat von schulkindel Beitrag anzeigen
Ich kann diese Klimahysterie nicht mehr ertragen
Danke! Als jemand, der sich beruflich bedingt mit Wetter und Klima auseinandersetzen muß, freue ich mich immer, wenn jemand die Courage besitzt, entgegen dem Mainstream bestimmte Dinge mit dem nötigen Augenmaß und einer gewissen Unaufgeregtheit geradezurücken.

Ich kenne Menschen, die mir von der Dürre 1959 berichtet haben, die sie noch selbst erlebten. Ja, sogar Zeitzeugen der 1911er Dürre habe ich noch kennenlernen dürfen. Gegen diese Ereignisse muß 2019 ein Kindergeburtstag gewesen sein. In meiner Erinnerung waren 1992 und 2003 auch extrem heiß und trocken. So etwas gab es immer und wird es immer geben. Daß die Menschheit an ihrem eigenen Ast sägt, wird wohl niemand bestreiten wollen. Das Problem lösen wir aber nicht mit Elektroautos. Ich würde sagen, wir lösen es angesichts einer massiv explodierenden Weltbevölkerung gar nicht mehr.

Es ist noch gar nicht so lange her, da bedeuteten extreme Wetterphänomene tatsächlich unmittelbar Hunger und Not für die Bewohner der betroffenen Regionen. Dies gilt heute, jedenfalls für die wohlhabenden Länder, nicht mehr. Heute kauft man sich "dank" der Globalisierung die fehlenden Güter einfach auf dem Weltmarkt zusammen und "exportiert" die Hungersnot damit in Weltgegenden, die nicht so reich sind, ihre Defizite auf diese Weise auszugleichen.

Ich bin aber immer wieder erstaunt, wie unsere Vorfahren beispielsweise die Vernichtung ihrer Gebäude durch Sturm (oder auch durch Feuersbrünste, was aber jetzt nicht unter die Rubrik "Wetter" fällt) weggesteckt haben. Wie war es ihnen möglich, alles wieder aufzubauen, wenn sie doch nach heutiger Vorstellung kaum etwas zu Essen hatten? Woher nahmen sie die Mittel und vor allem die Zuversicht? Mit wieviel Gottvertrauen müssen sie ausgestattet gewesen sein?

Nachdenkliche Grüße
consanguineus
__________________
Suche:

Johann Heinrich Jonas ANDRAE, Pastor, * 1796 in Kutzleben
Johann Heinrich CLEVE, Hofmeister auf der Domäne Bornhausen, * um 1775
Andreas HEINRICH: Bürger und Zimmermeister in Querfurt, * um 1770
Anton BLANKE, Halbspänner in Klein Rhüden, * um 1750
Johann Heinrich MAASBERG, Müllermeister, Kaufmann und Brinksitzer in Söhlde, * 1725
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
  #6  
Alt 01.03.2020, 08:41
Benutzerbild von Karla Hari
Karla Hari Karla Hari ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.11.2014
Beiträge: 4.988
Standard

hola


Genau, sollen die Inselbewohner ihre Häuser halt auf Stelzen stellen, kann doch nicht so schlimm sein. Auch der Garten läßt sich bestimmt auf eine schwimmende Plattform verlegen. Und der Seeweg von China zu uns ist über die abgetaute Arktis auch viel kürzer. Da erhalten wir unsere dringend benötigten Gadgets viel schneller und billiger. Eisbären können gut schwimmen, hab ich gehört.
Hauptsache wir müssen uns nicht einschränken und können weiter leben, als hätten wir noch 2 Erden in Reserve.


Tip: lagert eure Backups und Dokumente lieber ein Stockwerk höher, oder gleich ganz woanders, falls doch mal eine Flut oder so daherkommt. Damit die bisherige Recherche der Ahnen nicht umsonst war ;-) (um wenigstens ein bisschen beim Thema zu bleiben)
__________________
Lebe lang und in Frieden
KarlaHari
  #7  
Alt 01.03.2020, 10:38
Benutzerbild von AKocur
AKocur AKocur ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 28.05.2017
Ort: Aachen
Beiträge: 928
Standard

Danke Lisi für den Link.

Ein Tipp für alle: wenn man nach "historische Wetterereignisse" bei Google sucht, bekommt man auch sehr viele Auflistungen regionaler Art (für Städte, Regionen) angezeigt. Es könnte sich also durchaus lohnen mal in dem Zusammenhang nach den eigenen Forschungsgebieten zu schauen, ob es da was gibt. Diese Listen sind nämlich meist noch sehr viel ausführlicher.

Zweiter Tipp: verwechselt doch bitte nicht immer Wetter(ereignis) und Klima.

LG,
Antje
  #8  
Alt 01.03.2020, 11:02
sonki sonki ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 10.05.2018
Beiträge: 1.837
Standard

Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
Danke! Als jemand, der sich beruflich bedingt mit Wetter und Klima auseinandersetzen muß, freue ich mich immer, wenn jemand die Courage besitzt, entgegen dem Mainstream bestimmte Dinge mit dem nötigen Augenmaß und einer gewissen Unaufgeregtheit geradezurücken.
Courage? Mainstream? Klimahysterie? Ernsthaft?
Soll ich jetzt auch damit ankommen, das ich Meteorologie studiert habe und ich auf der Seite der Wissenschaft stehe. Einzelne Wetterereignisse in verschiedensten Jahren hab nichts mit Klima zu tun - das sollte inzwischen jedes Kind wissen. Und wer nicht auf unsere Kinder auf der Straße hören mag, kann sich einfach an die (aktuellen) wissenschaftlichen Erkennnissse halten.
Aber ich schweife ab und bin maximal offtopic, tut mir leid - aber einige hier gefallene Wörter lassen sich mir die Fussnägel hochrollen.
Ich bin dann aus dem Thema hier wieder raus.
  #9  
Alt 01.03.2020, 11:24
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.06.2019
Beiträge: 278
Standard

Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen

Ich kenne Menschen, die mir von der Dürre 1959 berichtet haben, die sie noch selbst erlebten. Ja, sogar Zeitzeugen der 1911er Dürre habe ich noch kennenlernen dürfen. Gegen diese Ereignisse muß 2019 ein Kindergeburtstag gewesen sein. In meiner Erinnerung waren 1992 und 2003 auch extrem heiß und trocken. So etwas gab es immer und wird es immer geben. Daß die Menschheit an ihrem eigenen Ast sägt, wird wohl niemand bestreiten wollen. Das Problem lösen wir aber nicht mit Elektroautos. Ich würde sagen, wir lösen es angesichts einer massiv explodierenden Weltbevölkerung gar nicht mehr.
Nachdenkliche Grüße
consanguineus
Andersrum fror 1956 der Rhein zu und auf dem Eis stand ein Karussell.
Kann man sich nach diesem Winter gar nicht mehr vorstellen.

1975 war extrem heiss, daran kann ich mich noch gut erinnern. Danach kamen viele Sommer, in denn wir uns gewünscht haben, dass es mal wieder warm wird und warm, das waren damals 25C und nicht 35C

Umso interessanter, wie das Wetter vor vielen Jahrhunderten gewesen ist und was es damals schon für Schwankungen gegeben hat - in beide Seite
  #10  
Alt 01.03.2020, 11:38
JMPlonka JMPlonka ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.09.2019
Ort: Vaihingen (Enz)
Beiträge: 123
Standard

An alle Meteorologen: Genau das ist mit Hysterie gemeint, wenn von Wetterphänomenen gesprochen wird und gleich mit Klimawandel geantwortet wird.

Ich bin jetzt auch wieder still...
Thema geschlossen

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 06:25 Uhr.