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  #41  
Alt 02.10.2020, 18:40
schulkindel schulkindel ist offline
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Danke LutzM,

ich habe den Zeitungsbeitrag wieder mit Interesse gelesen.

Vorpommern wurde schon immer „untergebuttert“
Nach 1945 war das Wort Pommern unerwünscht. Vor der Bildung der Bezirke der DDR wurde in der Briefanschrift einfach Mecklenburg geschrieben, was ja falsch war, ich habe es selbst gesehen.

Und aus neuerer Vergangenheit dies:
Bei der Kreisgebietsreform (2014?) ließ man die Menschen ganz demokratisch abstimmen, welchen Namen der Großkreis mit der Kreisstadt Neubrandenburg haben sollte.
Die Mehrheit entschied sich für den Namen Mecklenburgische Seenplatte.
Die Vorpommern in diesem Gebilde waren empört, sie hatten kein Gehör gefunden. Wieder einmal wurden sie übergangen.

Gruß
Renate
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  #42  
Alt 02.10.2020, 18:45
Benutzerbild von LutzM
LutzM LutzM ist offline männlich
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Dazu 'ne kurze Anekdote von kurz nach der Wende:
Wir bekamen ein Werbeschreiben von einer Firma aus dem Westen. Erster Satz:

"An alle Firmen in Mecklenburg vor Pommern"

Ging gleich wg. Inkompetenz in die Tonne.
__________________
Lieben Gruß

Lutz

--------------
mein Stammbaum
suche Eising * um 1880 aus/bei Creuzburg/Ostpreußen, sowie (August & Hellmut) Wegner und (Friederike) Lampe * um 1840 aus/bei Kleinzerlang/Prignitz
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  #43  
Alt 02.10.2020, 19:23
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consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von schulkindel Beitrag anzeigen
Und aus neuerer Vergangenheit dies:
Bei der Kreisgebietsreform (2014?) ließ man die Menschen ganz demokratisch abstimmen, welchen Namen der Großkreis mit der Kreisstadt Neubrandenburg haben sollte.
Die Mehrheit entschied sich für den Namen Mecklenburgische Seenplatte.
Die Vorpommern in diesem Gebilde waren empört, sie hatten kein Gehör gefunden. Wieder einmal wurden sie übergangen.

Hallo Renate,

als jemand mit hohem Pommerschen Blutanteil darf ich mir erlauben, darauf hinzuweisen, daß Neubrandenburg immer zu Meckenburg(-Strelitz) gehörte. Das wäre schon arg blöde, wenn ausgerechnet eine mecklenburgische Stadt Hauptort eines Landkreises mit dem Namen "Vorpommern" wäre. Oder nicht?

Viele Grüße
consanguineus
__________________
Suche:

Joh. Christian KROHNFUSS, Jäger, * um 1790
Anton BLANKE, Halbspänner in Kl. Rhüden, * um 1750

Joh. Andr. MAASBERG, Bürger und Windmüller in Peine, * um 1730
Daniel KRÜGER, Amtmann in Bredenfelde, * err. 1729
Georg Melchior SUDHOFF, Pächter in Calvörde, * um 1680
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
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  #44  
Alt 03.10.2020, 10:14
schulkindel schulkindel ist offline
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Standard Kirchenarchiv Greifswald

Zitat:
daß Neubrandenburg immer zu Meckenburg(-Strelitz) gehörte. Das wäre schon arg blöde, wenn ausgerechnet eine mecklenburgische Stadt Hauptort eines Landkreises mit dem Namen "Vorpommern" wäre. Oder nicht?
Hallo consanguineus,

es stand auch der Name des Kreises mit Seenplatte Mecklenburg-Vorpommern zur Auswahl. Das war für einige zu sperrig und der Anteil Vorpommern in diesem Großkreis (der größte in Deutschland und größer als das Saarland) war eben weniger.

Ich weiß, dass Neubrandenburg zu Mecklenburg-Strelitz gehörte.
Aber was wissen Politiker und nicht Geschichtsinteressierte schon, sie wollen es auch gar nicht wissen!

Wer weiß schon, dass etwa 10 km nördlich von Neubrandenburg die Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern durch den Landgraben gebildet wurde (Schulkinder der 1920er Jahre haben das noch in der Volksschule gelernt).
Weiter verläuft die Grenze duch Ribnitz und Damgarten und Ahrenshoop auf dem Darß hat sogar einen Straßennamen Grenzstraße.

Vielleicht meinen jetzt einige Forumsteilnehmer, wieso betont Renate das.
Es ist eben wichtig wie z. B. hier, was die Kirchenbücher anlangt.

Grüße an alle, die es interessiert
Renate
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  #45  
Alt 07.10.2020, 13:59
wimper wimper ist offline männlich
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Ich bin etwas überrascht wegen der Meinungen zu dem Umzug der Kirchenbücher. Ehrlich gesagt finde ich es ganz gut, wenn sie umziehen, weil dann die Hoffnung auf Digitalisierung und Onlinestellen besteht bzw. wächst. In Vorpommern ist da seit Jahrzehnten nichts passiert. Deshalb war ich bisher auch noch nicht dort, obwohl ein Großelternteil daher stammt und ich bei dessen Eltern, teilweise Großeltern stecke. Ihr legt ja selbst dar, dass dort nichts passiert und nichts passieren wird. Die KBs also dort zu belassen wird nichts an der Situation ändern. Man könnte deshalb meines Erachtens jetzt so argumentieren: Wenn die KBs schon nicht mehr vor Ort sind, brauchen wir digitalisierte KBs, damit die Einheimischen (und andere) besseren Zugang dazu haben.
Wer weiß, vielleicht erweist sich der Wegzug deshalb ja als Vorteil für uns.
__________________
FN in Mecklenburg u.a.: Baustian, Berlin, Biermann, Bohnhof, Boy/Boi, Borchert, Brandt, Gam(m)elin, Gottschalk, Haecker, Harbrecht, Hartig, Helms, Hoh, Howe/Hobe, Jörss, Klevenow, Köster, Kramer, Krull, Meier/Meyer, Mulsow, Ohmann, Prüß(ss)mann, Rosenow, Schliemann, Schwarz, Sternberg, Tegtow, Vick, Völzer, Voss, Wahls, Wendhausen, Wendt, Wil(c)k(e), Witt, Zachow
FN in Vorpommern u.a.: Becker, Eggert, Gransow, Liermann, Müller
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  #46  
Alt 07.10.2020, 14:09
wimper wimper ist offline männlich
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Und zum Thema der Kreisgebietsreform: "Seenplatte Mecklenburg-Vorpommern" ist nicht nur sperrig, sondern auch falsch. Das Gebiet heißt dort nunmal geographisch Mecklenburgische Seenplatte. Wollte man Vorpommern berücksichtigen, wäre vielleicht "Mecklenburgische Seenplatte-Vorpommern" oder "Ost-Mecklenburg und Vorpommern" passend.
Wenn wir schon beim Umbenennen sind, müsste man auch Vorpommern-Rügen umbenennen, da er auch Teile Mecklenburgs umfasst und die Mecklenburger sonst übergangen werden.
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  #47  
Alt 23.10.2020, 19:51
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LutzM LutzM ist offline männlich
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Registriert seit: 22.02.2019
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Beiträge: 438
Standard Es gibt ein paar Neuigkeiten

...ist zwar nicht mein Gebiet dabei, aber der ein oder andere wird sich sicherlich freuen:

https://blog.pommerscher-greif.de/di...iv-greifswald/
__________________
Lieben Gruß

Lutz

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  #48  
Alt 26.10.2020, 15:14
Benutzerbild von OlliL
OlliL OlliL ist offline männlich
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Beiträge: 3.627
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Moin,

Jo... einiges war mir davon schon bekannt. Es wurde mir aber stets gesagt - wie auch im Blog Eintrag steht - Nutzung nur vor Ort im Archiv! Von einer Onlinestellung sei man noch Jahre entfernt da es ein hoher Abstimmungsaufwand mit allen beteiligten Kirchen bedeuten würde (oder so).

Und bezüglich dem Fall hier - ich habe verstanden es geht um Kirchenakten aus einem Bischoffskeller die nach Schwerin gehen sollen.... also nicht um Kirchenbücher. Oder sollen die auch nach Schwerin? Viele Bücher liegen doch noch in den Pfarrämtern.. Auch die bereits digitalisierten sind doch wieder zurück gegeben worden....

Viele Grüße,
OlliL

Geändert von OlliL (26.10.2020 um 15:17 Uhr)
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