Zurück   Ahnenforschung.Net Forum > Allgemeine Diskussionsforen > Genealogie-Forum Allgemeines
Hier klicken, falls Sie Ihr Kennwort vergessen haben.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #1  
Alt 30.03.2021, 23:06
Ahnenforschung Alzey-Worm Ahnenforschung Alzey-Worm ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.04.2012
Ort: Monzernheim
Beiträge: 125
Standard DNA Test Ancestry den Marker herausfinden

Hallo

Habe einen DNA-Test bei Ancestry gemacht , habe jetzt was über den "Marker" gelesen habe mir den DNA Test heruntergeladen aber in der Editor Datei stehen nur massig RS Werte kann ich den M Wert hier ablesen oder bekomme ich den hier gar nicht angezeigt habe mich hier nur kurz eingelesen und mir fehlt hier jegliche Erfahrung wie man wohl bemerkt .

MFG Jürgen
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 31.03.2021, 10:40
Mismid Mismid ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 21.02.2009
Beiträge: 608
Standard

Für was benötigst du diese Information? Ich denke nicht, dass du etwas damit anfangen kannst. Es ist nun mal nicht die vollständige DNA sondern nur Auszugsweise nach bestimmten Markern. Eigentlich aber relativ unwichtig.

Geändert von Mismid (31.03.2021 um 10:42 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 31.03.2021, 10:58
Ahnenforschung Alzey-Worm Ahnenforschung Alzey-Worm ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 15.04.2012
Ort: Monzernheim
Beiträge: 125
Standard

Habe gelesen das man über die Marker mehr über die Regionale Herkunft erfahren kann , M89 sehr oft bei Europäer usw. wie gesagt hb nur bischen gegoogelt und selber wenig Ahnung.
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 31.03.2021, 11:06
OliverS OliverS ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.07.2014
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 2.783
Standard

Hallo, ich bin ja auch schon lange dabei, aber der Oberbegriff "Marker" für "Markierung" bringt da glaub ich nichts, da hab ich noch nie was nach gesucht. Es gibt Marker, aber damit fängt man so nix an.

Ich wäre für folgendes was mir geholfen hat am Beginn:
Das du das was du bei Ancestry runtergeladen hast, dann jetzt bei gedmatch hochladen, dort gibt es mehr Möglichkeiten.
https://www.gedmatch.com/login1.php

Du kannst schauen welche "Haplogruppe" du hast,
https://de.wikipedia.org/wiki/Haplogruppe
spricht bei dir als Mann die Y (die haben Frauen nicht) und von deiner Mutter MT.
Sind das vielleicht die "Marker" die du meintest?
Dazu gibt es hier was zu lesen und zum auswerten:
Für dein Y Ergebnis: https://ytree.morleydna.com/extractFromAutosomal
Für dein MT Ergebnis: https://dna.jameslick.com/mthap/ (da musst aber die Datei von Ancestry umarbeiten! -> such dafür im Netz nach "DNA Kit Studio"

Und auf Facebook gibt es eine super Gruppe für alle Fragen rund um DNA Auswertung und was man noch machen kann:
"DNA-Genealogie auf Deutsch"

Für die regionale Herkunft als Kartenansicht, nimmst die Datei und sendest diese Datei an folgende Website (er ist auch bei der Facebook Gruppe) und bekommst dann die entsprechende Map mit den Ergbnissen, schau mal hier ->
https://www.lm-genetics.com/services...ncestry-report
Aber denk dran, das betrifft nicht die letzten Generationen sondern ist viel weiter zurück.

Du siehst ja auch bei Ancestry schon bunte Bilder mit entsprechenden Regionen, die Karte hier von Lukasz (lm-genetics) ist wesentlich detailreicher.
Aber immer gilt, ohne einen guten Stammbaum wirst du kaum Anschlüsse finden können.
Viele Grüße
__________________
Dauersuchen:

1) Frau ?? verwitwerte WIECHERT, zwischen 1845 und 1852 neu verheiratete SPRINGER, wohnhaft 1852 in Leysuhnen/Leisuhn
2) GESELLE, geboren ca 1802, Schäfer in/aus Kiewitz bei Schwerin a.d. Warthe und seine Frau Henkel
3) WIECHERT, geboren in Alikendorf (Großalsleben) später in Schönebeck

Geändert von OliverS (31.03.2021 um 11:22 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 31.03.2021, 14:22
Mismid Mismid ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 21.02.2009
Beiträge: 608
Standard

Die Regionale Gruppeneinschätzung wird dir doch sowohl bei ancestry als auch bei anderen Anbietern angezeigt.
Das ganz es ist aber eh ziemlich wage, da ja sowieso fast jeder Europäer miteinander verwandt ist.
Ein genauere Einschätzung könnte es ja nur geben, wenn die Mehrheit der Menschen einen DNA Test gemacht hat und dieser mit einem sehr genauen Stammbaum verknüpft wäre.
Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist aber bei nahezu Null.
Ich würde nicht so viel auf einen DNA Test als Herkunft setzen.

Das wird auch in 1000 Jahren noch viel ungenauer als jeder selbsterstellte Stammbaum sein.
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 31.03.2021, 20:39
Ahnenforschung Alzey-Worm Ahnenforschung Alzey-Worm ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 15.04.2012
Ort: Monzernheim
Beiträge: 125
Standard

Danke euch 2 für die Antworten , habe glaube ich schon ein recht ordentlichen Stammbaum trotzdem will ich mir auch diese Art ein bischen anschauen parallel zur alt bewährten Methode .

MFG Jürgen
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 01.04.2021, 09:08
OliverS OliverS ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.07.2014
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 2.783
Standard

Zitat:
Zitat von Ahnenforschung Alzey-Worm Beitrag anzeigen
Danke euch 2 für die Antworten , habe glaube ich schon ein recht ordentlichen Stammbaum trotzdem will ich mir auch diese Art ein bischen anschauen parallel zur alt bewährten Methode .

MFG Jürgen
Du brauchst, wie schon geschrieben, ja auch die "altbewährte Methode" um bei der DNA weiter zu kommen. Ohne wird es schwierig, weil man sonst die Treffer nicht zuordnen kann.
Also DNA geht nicht ohne vorherige Stammbaumforschung sozusagen.
Wünsche dir viel Erfolg, ich konnte schon ein paar Linien ausfindig machen, also es klappt wenn man dran bleibt.
Gruß
__________________
Dauersuchen:

1) Frau ?? verwitwerte WIECHERT, zwischen 1845 und 1852 neu verheiratete SPRINGER, wohnhaft 1852 in Leysuhnen/Leisuhn
2) GESELLE, geboren ca 1802, Schäfer in/aus Kiewitz bei Schwerin a.d. Warthe und seine Frau Henkel
3) WIECHERT, geboren in Alikendorf (Großalsleben) später in Schönebeck
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 01.04.2021, 10:52
mabelle mabelle ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 09.10.2017
Ort: München
Beiträge: 520
Standard

Zitat:
Zitat von Ahnenforschung Alzey-Worm Beitrag anzeigen
Danke euch 2 für die Antworten , habe glaube ich schon ein recht ordentlichen Stammbaum trotzdem will ich mir auch diese Art ein bischen anschauen parallel zur alt bewährten Methode .

MFG Jürgen
Hallo Jürgen,

das ist völlig richtig so. Neben der klassischen Genealogie bringt die DNA-Genealogie gelegentlich überraschende Dinge zutage. So habe ich mich gewundert, wieso eine Cousine kein DNA-Treffer ist. Schließlich entdeckte ich im Taufmatrikel des Ururgroßvaters, unserem gemeinsamen Vorfahr, einen kleinen Eintrag des Pfarrers, dass der Ehemann seine Frau im Kindsbett des nachts um elf erschlagen habe. Da kam er wohl gerade aus einem Einsatz mit der Kgl. bayerischen Armee in Tirol zurück. Das Neugeborene hat er freilich verschont und es wurde gut für ihn gesorgt und er hat später auch den großen Hof übernehmen können. Was aus dem Vater wurde, liegt noch im Dunkeln. Und es gibt weitere nahe und entfernte Cousins und Cousinen, bei denen sich die Verwandtschaft nicht über die DNA-Resultate bestätigen ließ. In solchen Fällen ist es wohl besser, die Dinge auf sich beruhen zu lassen und auf die papiernen Verwandtschaftsnachweise zu setzen. Ehe man sich versieht, gräbt man nicht nur Fehltritte aus, sondern mitunter sogar eine handfeste Kriminalgeschichte. ;-)

Liebe Grüße
mabelle
__________________
Axinger: Michelsneukirchen, Eibrunn, Pittsburgh, Pennsylvania, USA
Bezold: Eckenhaid/Eckental, Eschenbach, Tirschenreuth, Lauterbach, Moosburg, Ebersberg, Halle-Saale, Duisburg, Hudson, New Jersey, USA
Hillner: Halle-Saale, Schlüchtern
Kalkbrenner: Fürstenwalde/Spree, Brandenburg
Krömer: Bieskau, Schweidnitz, Schlesien
Meißner: Lauterbach, Großkonreuth
Polte: Bunzelwitz, Schlesien
Rother: Königszelt, Költschen, Schweidnitz, Schlesien
Thamm: Schweidnitz, Würben, Schlesien

Geändert von mabelle (01.04.2021 um 10:55 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 01.04.2021, 12:12
Mismid Mismid ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 21.02.2009
Beiträge: 608
Standard

Zitat:
Zitat von mabelle Beitrag anzeigen
Hallo Jürgen,

das ist völlig richtig so. Neben der klassischen Genealogie bringt die DNA-Genealogie gelegentlich überraschende Dinge zutage. So habe ich mich gewundert, wieso eine Cousine kein DNA-Treffer ist.

Liebe Grüße
mabelle

Genau darum geht es dem Fragesteller aber nicht. Er möchte Informationen zur grundlegenden Herkunft der letzten 5 Tausend Jahre oder davor haben.


Allerdings als Europäer kann man eigentlich nur sagen, man ist Europäer. Diese kommen fast alle von den gleichen Stämmen. Viel mehr geben die Tests nicht her.



Wenn man die letzten 300-500 Jahre durch Kirchenbücher belegt hat, weiß man eigentlich schon das meiste.



Und dann bringen Geschichtsbücher und Bücher über die Menschheitsgeschichte wesentlich mehr Informationen über die Herkunft

Geändert von Mismid (01.04.2021 um 12:15 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 02.04.2021, 11:56
Paramecium Paramecium ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 13.10.2018
Beiträge: 48
Standard

Zitat:
Zitat von Mismid Beitrag anzeigen
Genau darum geht es dem Fragesteller aber nicht. Er möchte Informationen zur grundlegenden Herkunft der letzten 5 Tausend Jahre oder davor haben.


Allerdings als Europäer kann man eigentlich nur sagen, man ist Europäer. Diese kommen fast alle von den gleichen Stämmen. Viel mehr geben die Tests nicht her.
Könnte man meinen, daher wunderte ich mich umso mehr, als ein mtDNA-Test bei mir die für Mitteleuropäer sehr seltene Haplogruppe V 13 ausspuckte. Und dann wird es schon spannend, besonders wenn man sich für Ur- und Frühgeschichte interessiert und man diese nochmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann.

Zitat:
Zitat von Mismid Beitrag anzeigen
Wenn man die letzten 300-500 Jahre durch Kirchenbücher belegt hat, weiß man eigentlich schon das meiste.
Aber wer kann das schon bei all seinen Zweigen? Zwei Linien brechen bei mir bereits in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts weg. Viele weitere Mitte bis Ende des 18. Jahrhunderts (Kirchenbücher verbrannt, Vorfahren wegen Namensgleichheit nicht zweifelsfrei zuzuordnen ect.). Nur verhältnismäßig wenige Zweige kann ich in die Zeit zwischen 1600 und 1720 zurückverfolgen. Da ist es schon interessant mittels DNA-Test nochmal zu überprüfen, ob sich in den fehlenden Ästen Überraschungen verstecken und ggf. sogar Vorfahren zu finden. Anders herum geht es auch. Ich habe schon Linien bis ins 18 Jahrhundert hinein mittels DNA-Test verifizieren können. So kann man ausschließen, dass sich eventuell nicht doch irgendwo ein Kuckuckskind hereingemogelt hat.

Letztendlich sehe ich die DNA-Genealogie, wie OliverS auch, als interessante Ergänzung zur klassischen Stammbaumforschung.

Geändert von Paramecium (02.04.2021 um 11:57 Uhr)
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:19 Uhr.