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  #1  
Alt 06.09.2019, 15:24
cadfael1 cadfael1 ist offline
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Beiträge: 14
Frage Kirchenbuchduplikat Ovenhausen (Höxter) 1819, Sterbefälle #10: Todesursache

Quelle bzw. Art des Textes: Kirchenbuchduplikat
Jahr, aus dem der Text stammt: 1819
Ort und Gegend der Text-Herkunft: CD transcriptum Verlag
Namen um die es sich handeln sollte: Liborius Otto


Wenn der zu transkribierende Text nicht in deutscher Sprache verfasst ist, sind Sie hier falsch! Siehe gelbe Hinweisbox oben!

Hallo liebe Leser,
im Kirchenbuchduplikat von St. Maria Salome in Ovenhausen, Sterbeliste für 1819, lfd. Nr. 10 [CD Bosseborn, ..., Ovenhausen, Bereich 1815-1830, Seite 38/157] ist in der Spalte "Krankheit, woran er gestorben" ein handschriftlicher Text enthalten, den ich nur teilweise entziffern kann:

[___] ueberfahren bey Höxter in den [___] von trunken(?) gefunden

Der Verstorbene Liborius Otto war 21 Jahre alt, als er starb.
Höxter war 1819 die Kreisstadt zu Ovenhausen. Heute ist Ovenhausen ein Ortsteil von Höxter. Entfernung Ovenhausen - Höxter ca. 8 km.

Es wäre nett, wenn mir jemand den Text vervollständigen und ggfs. meinen Lesevorschlag korrigieren würde, damit ich eine Vorstellung bekomme, auf welchem Wege der junge Mann zu Tode gekommen ist. Merkwürdigerweise ist in diesem Fall kein Beerdigungsdatum ins Sterberegister eingetragen.

Vielen Dank für jede Hilfe.
MfG
Karl
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 2019-09-06 Ov 1819 T010.jpg (61,6 KB, 19x aufgerufen)
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  #2  
Alt 06.09.2019, 16:07
Benutzerbild von teakross
teakross teakross ist offline männlich
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Beiträge: 462
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Hallo Karl,
ich lese:

Beym ueberfahren bey Höxter in der Weser? ver:trunken gefunden

ich gebe zu, daß "Weser" eher geraten als gelesen ist.

LG Rolf
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  #3  
Alt 06.09.2019, 16:19
Benutzerbild von Friederike
Friederike Friederike ist offline weiblich
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Beiträge: 7.760
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Ich lese ebenfalls Weser.
__________________
Viele Grüße
Friederike
______________________________________________
Gesucht wird das Sterbedatum und der Sterbeort des Urgroßvaters
Gottlob Johannes Ottomar Hoffmeister geb. 16.11.185o in Havelberg
__________________________________________________ ____
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  #4  
Alt 06.09.2019, 19:49
Benutzerbild von henrywilh
henrywilh henrywilh ist offline männlich
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Registriert seit: 13.04.2009
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Beiträge: 11.541
Daumen hoch

Nicht besonders erstaunlich - da Höxter an der Weser liegt!
__________________
Schöne Grüße
hnrywilhelm
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  #5  
Alt 06.09.2019, 21:20
cadfael1 cadfael1 ist offline
Benutzer
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Registriert seit: 12.03.2019
Beiträge: 14
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Vielen Dank für die Hilfe bei der Transkription des Textes.
Ein paar Kleinigkeiten habe ich noch.
1. Zu "Ueberfahren" - Wurde 1819 das Ü schon durch "Ue" ersetzt?
2. Zu "ver:" - Der Doppelpunkt wurde damals als Abkürzungszeichen verwendet, z. B. "An: Mar: Fobbe". Wurde der Doppelpunkt damals auch als Trennzeichen verwendet, z.B. "ver: trunken (mit Zeilenwechsel hinter dem Doppelpunkt)". Das Wort "vertrinken" hatte laut Wörterbuch Grimm damals die Bedeutung von "ertrinken" und macht insoweit keine Probleme.
Gruß
Karl
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  #6  
Alt 07.09.2019, 08:53
Benutzerbild von henrywilh
henrywilh henrywilh ist offline männlich
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Registriert seit: 13.04.2009
Ort: Weserbergland
Beiträge: 11.541
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Ich denke zu "ue", dass das hier die individuelle Vorliebe des Schreibers ist, die damals, als man es mit der Rechtschreibung allgemein nicht so eng sah, geduldet wurde.
":" als Abkürzung war nach m.M. schon damals ziemlich antiquiert.
Die Verwendung als Trennzeichen ist wiederum ziemlich eigenwillig, wird aber kaum jemanden gestört haben.
__________________
Schöne Grüße
hnrywilhelm
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  #7  
Alt 07.09.2019, 13:35
cadfael1 cadfael1 ist offline
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Themenstarter
 
Registriert seit: 12.03.2019
Beiträge: 14
Standard @henrywilh

Das hört sich schlüssig an. Vielen Dank.
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25.04.1819; leseproblem , otto liborius , ovenhausen

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