#11  
Alt 07.08.2015, 17:54
henry henry ist offline männlich
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hallo,

meine Recherche...


Archiv Bochum
Oberbergamt Dortmund


24.01.1876 - Montag - Zeche Königin Elisabeth - Essen - 3 Tote - Schlagwetterexplosion Schachtanlage Wilhelm


24.02.1876 – Donnerstag - Zeche Schürbank &Charlottenburg - Dortmund - 7 Tote - Wassereinbruch


25.07.1876 – Dienstag – Zeche Unser Fritz – Herne Wanne – 7 Tote - Schlagwetterexplosion
__________________




Gruss henry

Geändert von henry (10.08.2015 um 17:53 Uhr)
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  #12  
Alt 09.08.2015, 16:08
zula246 zula246 ist offline männlich
 
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Hallo
Ich habe auch schon mal Nachforschungen betrieben aber für jüngere Jahre während des Krieges wegen Zwangsarbeit
Der Ansprechpartner für solche Fragen ist das Bergamt
Hier z.B. auch etwas von Duisburg , was vorhanden ist
http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/js...d=1704&id=0163
http://www.oberbergamt.de/19jhdt.htm

Gruß Robert
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Geändert von zula246 (09.08.2015 um 16:15 Uhr)
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  #13  
Alt 01.02.2019, 15:06
AnnemarieBRIENNE AnnemarieBRIENNE ist offline
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Hallo, sehr spät, wollte ich mich für all die Tips und die nette Hilf bedanken.
Privat kam viel dazwischen, so dass ich erst jetzt meine Suche wieder aufgreifen kann
somit hatte ich noch nicht einmal die letzten Beiträge gelesen

jetzt lese ich mir erst einmal alles in Ruhe noch einmal durch
liebe grüssse aus Frankreich
Annemarie
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  #14  
Alt 10.10.2019, 16:55
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DerRastlose DerRastlose ist offline
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Hallo zusammen!

Ich wollte nicht extra ein neues Thema eröffnen. Daher nutze ich dieses, da meine Fragestellung in etwa in die gleiche Richtung geht.


Ich komme bei der Suche nach der Todesursache meines Urgroßvaters nicht weiter. Albert Rubert verstarb laut Todesanzeige aus der Zeitung am 08. Juni 1945 "in Ausübung seines Berufes". Überliefert wurde von der Frau des Sohnes des Albert (also meiner Oma), welche ihn auch nicht mehr kennengelernt hat, lediglich, dass er auf der Zeche Gneisenau in Dortmund (Stadtteil Derne) gestorben sei. Ob über oder unter Tage wisse sie nicht. Gemäß Auszug aus einem Adressbuch von 1941 lebte Albert Rubert als Schmied in einer Straße, welche sich gemäß Recherchen auf oder direkt an dem ehemaligen Zechengelände befand. Ich gehe also primär davon aus, dass A.R. vielleicht eine Schmiedewerkstatt auf der Zeche hatte.

Nun komme ich zu meinem Problem: laut Stadtarchiv Dortmund liegt keine Sterbeurkunde vor. Auch in der Stadt Lünen, in welche die Witwe des A. später zog (direkte Grenzstadt zu dem Dortmunder Stadtteil, wo A. zuletzt lebte), liegen keine Dokumente vor. Ich forschte u.a. auch deshalb in Lünen nach, da ich nicht ausschließen konnte, dass nach 1941 der A.R. mit seiner Familie dort vielleicht hätte wohnen können.

Heute erhielt ich eine Antwort des Deutschen Bergbaumuseums in Bochum, da ich dort nach weiteren Forschungsansätzen nachfragte. Die Antwort: "Nachdem wir innerhalb relevanter Bestände des montan.dok/BergbauA-Archivs eine intensive Vorrecherche durchgeführt haben, muss ich Ihnen heute leider mitteilen, dass sich im Rahmen unserer Überlieferungen keine Nachweise zu Ihrem Urgroßvater befinden".


Nun bin ich leider mit meinem Latein am Ende. Weiß jemand Rat, wo ich weiter nachhaken könnte?


Schönen Gruß
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  #15  
Alt 10.10.2019, 17:38
henry henry ist offline männlich
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Hallo DerRastlose,

vllt.Kontaktaufnahme mit

Katholische Kirchengemeinde Derne
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Gruss henry
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  #16  
Alt 10.10.2019, 19:14
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Ralf-I-vonderMark Ralf-I-vonderMark ist offline männlich
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Hallo DerRastlose,

im Juni 1945 dürfte ein Unglück unter Tage höchst unwahrscheinlich gewesen sein, weil der Betrieb der Zeche Gneisenau erst (oder schon) 2 Monate nach Kriegsende wieder aufgenommen wurde, da die Tagesanlagen durch Bombenangriffe schwer beschädigt waren.
vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Gneisenau

Zudem gab es mehrere Schächte und Betriebsanlagen, welche sich in unterschiedlichen Standesamtsbezirken befanden. Zwar kann ich die Zuordnung jetzt nicht konkretisieren. Dies bedeutet aber, dass für die Suche der Sterbeurkunde mehrere Standesämter in Betracht kommen können, weil grundsätzlich das Standesamt des Sterbeortes und nicht des Wohnortes zuständig war.

Hinzu kommt, dass möglicherweise im Juni 1945 nicht alle, sondern nur noch bestimmte Standesämter funktionsfähig waren, so dass auch die besondere Zeit berücksichtigt werden muss.

Letztendlich könnte Albert Rubert (+08.06.1945) in einem Krankenhaus gestorben sein, so dass das Standesamt für die Sterbeurkunde zuständig war, in dessen Bezirk das Krankenhaus sich befand.

Insoweit gibt es noch eine Vielzahl von Möglichkeiten für das Auffinden der Sterbeurkunde.

Vielleicht kann der Förderkreis Zechenkultur Gneisenau e.V. weiterhelfen oder hat noch eine Idee.
vgl. www.bergwerk-gneisenau.de

Viele Grüße
Ralf

Geändert von Ralf-I-vonderMark (10.10.2019 um 19:23 Uhr) Grund: Tippfehler korrigiert
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  #17  
Alt 10.10.2019, 21:04
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DerRastlose DerRastlose ist offline
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@henry: Vielen Dank! Ich werde auch dort einmal anfragen


@Ralf: Danke für die wirklich sehr ausführlichen Informationen! Die Sache mit den zuständigen Ämtern war mir gar nicht bekannt. Dann verstehe ich das richtig, dass - laut Wikipedia - das Umfeld eines möglichen Grubenunglückes an die 70 km² umfasst? Puh... da würden tatsächlich einige Standesämter in Frage kommen. War es denn üblich, dass Schmiede überhaupt unter Tage eingesetzt wurden?
Den Förderkreis habe ich bereits vor einigen Wochen kontakiert, aber bis heute keine Antwort erhalten.

Viele Grüße
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  #18  
Alt 11.10.2019, 00:02
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AKocur AKocur ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von DerRastlose Beitrag anzeigen
War es denn üblich, dass Schmiede überhaupt unter Tage eingesetzt wurden?
Mein Mann, gelernter Bergmann, sagt das war/ist absolut üblich. Die Schmiede unter Tage ist wichtig für Repaturen vor Ort.

LG,
Antje
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  #19  
Alt 11.10.2019, 16:30
bleu-de-pastel bleu-de-pastel ist gerade online weiblich
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Hallo DerRastlose,

falls Dein Verwandter noch nach dem Unglück in ein Krankenhaus gekommen sein sollte, wäre das nächst gelegene das St. Elisabeth Krankenhaus in Dortmund-Kurl gewesen.

Welches StA. oder welche Kirchenbücher für Kurl kurz nach Kriegsende 1945 in Frage kommen, weiß ich leider nicht.

Liebe Grüsse von bleu-de-pastel


P. S. Vielleicht hast Du Glück und Dein Urgroßvater ist auf einem kommunalen Dortmunder Friedhof beigesetzt worden. Die städtischen Friedhöfe Dortmund verfügen über eine ausgezeichnete Datenbank, wo alle Sterbefällle der 32 kommunalen Friedhöfen aufgezeichnet sind.
Vielleicht ruftst Du mal beim Hauptfrieedhof an und bittest um eine Auskunft:
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=st%C3%A4dtische%20Friedh%C3%B6fe%20Dortmund&sx srf=ACYBGNT5WUnp6R_84pfeDiwT4hTjzVcwwA:15708012526 93&npsic=0&rflfq=1&rlha=0&rllag=51494919,7480931,4 509&tbm=lcl&rldimm=17764981495962035064&ved=2ahUKE wj_wLfVqpTlAhXDJlAKHcd7BtsQvS4wAHoECAoQIA&rldoc=1& tbs=lrf2m1!1e2!2m1!1e3!3sIAE,lf:1,lf_ui:2&rlst=f #rlfi=hd:;si:17764981495962035064;mv:

Geändert von bleu-de-pastel (11.10.2019 um 16:47 Uhr)
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  #20  
Alt 12.10.2019, 09:46
AnnemarieBRIENNE AnnemarieBRIENNE ist offline
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Zitat:
Zitat von AnnemarieBRIENNE Beitrag anzeigen
Hallo

von Anton EILENBROCK, mein Urgrossvater, heisst es:
"T 3.5.1876 Byfang (als Bergmann auf einer Zeche verunglückt)"

wie kann ich mehr dazu erfahren?
gab es zu diesmen Datum im Ruhrbiet ein Zechenunglück? ich habe nichts
diesbezüglich gefunden

ich bin dankbar für jeden Tipp

herzlichst
Annemarie
HALLO…
vielen vielen Dank allen die mir geholfen haben
ich bekam meine Antwort

Die Todesurkunde der Pfarrei, gab den Namen der Zeche an…Zeche Prinz Wilhelm
mit dem Namen konnte das Bergbaumuseum auch herausfinden was geschehen war, es stand im Protokollbuch der Zeche

Alles Liebe aus Frankreich
und nochmals vielen Dank
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ruhrgebiet , zeche , zechenunglück

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