#1  
Alt 07.04.2019, 10:38
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Luise Luise ist offline weiblich
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Standard Eisleben - Wer könnte bitte ein Foto machen

Liebe Forscherrunde!
Wohnt jemand in Eisleben und könnte mir ein Foto vom Epitaph des Hans Stal/Stahl d. Ä. machen. Laut Wikipedia soll es in der neunten Nische des Ostflügels sein. Ich würde mich sehr freuen.
__________________
Liebe Grüße von Luise

Geändert von Luise (10.04.2019 um 09:31 Uhr)
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  #2  
Alt 18.04.2019, 13:57
Anna Barbara Anna Barbara ist offline
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Gibt es von diesem Friedhof ein Gräberverzeichnis?
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Schöne Grüße
Anna Barbara
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  #3  
Alt 27.04.2019, 19:59
Shira Shira ist offline
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Standard Epitaph Stahl

Hallo Luise,


wo soll sich denn die neunte Nische des Ostflügels befinden ??? In einer Kirche oder auf dem alten Friedhof oder ...?


LG von Shira
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  #4  
Alt 28.04.2019, 13:03
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Tunnelratte Tunnelratte ist offline männlich
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http://www.kupferspuren.eu/index.php...=479&showall=1
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wenn man den Nachbarshund zum angeln mitnimmt, ist wenigstens die Köterfrage geklärt
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  #5  
Alt 17.05.2019, 17:23
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Luise Luise ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Shira Beitrag anzeigen
Hallo Luise,
wo soll sich denn die neunte Nische des Ostflügels befinden ??? In einer Kirche oder auf dem alten Friedhof oder ...?
LG von Shira
Hallo Shira,
das weiß ich leider nicht, ich war noch nie auf diesem Friedhof. Ich habe meine Informationen von dem Link, den Tunnelratte eingestellt hat.
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Liebe Grüße von Luise
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  #6  
Alt 18.05.2019, 00:10
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
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@Luise: Also ich an Deiner Stelle hätte ja einfach mal den gefragt, von dem die Info mit Hans Stahl stammt. Der kennt vielleicht nicht nur die "Nische", sondern hat vielleicht sogar ein Foto

Es grüßt der Alte Mansfelder
__________________
Gesucht:
- Albrecht, Gottfried, Ziegeldecker aus Aschersleben, oo wo? v. 1791
- Beilcke, Joh. Caspar, Schafmeister Südharz, oo wo? um/v. 1767
- Blendor, Blandor(t), Joh. Christian, zul. Unteroffizier, *?/oo v. 1762/+ v. 1793 wo?
- Daume, Daniel *wo? (1716), zul. Erbmüller in Stangerode
- Kaur, Johann, 1815 Soldat Magdeburger Garnison, Schneider, */oo/+ wo?
- Knispel, Michael, oo wo? um/v. 1812 (Prov. Posen) Anna Rosina Linke
- Stahmer, Jacob *wo? (1767), Soldat, zul. in Aschersleben
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  #7  
Alt 18.05.2019, 10:15
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Luise Luise ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Alter Mansfelder Beitrag anzeigen
@Luise: Also ich an Deiner Stelle hätte ja einfach mal den gefragt, von dem die Info mit Hans Stahl stammt. Der kennt vielleicht nicht nur die "Nische", sondern hat vielleicht sogar ein Foto

Es grüßt der Alte Mansfelder
Du bist lustig
Ich kann dir doch nicht ständig auf den "Wecker" gehen
Wäre natürlich toll!!!
__________________
Liebe Grüße von Luise
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  #8  
Alt 21.05.2019, 19:32
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
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Hallo Luise,

im Anhang findest Du die Fotos von dem leider sehr schlecht erhaltenen Epitaph. In meiner AL steht dazu:

- Eisleben, Alter Friedhof (Campo Santo), Schwibbogen 22: Epitaph für den Hüttenmeister Hans Stahl (links), Hausmarke in der rechten Seite des Schwibbogens 22 (seitenverkehrt auch auf der linken Seite)
- Beschreibung des Epitaphs auf dem Alten Friedhof (Campo Santo) mit der heute nicht mehr vorhandenen Inschriftentafel: „Jn dem Schwibbogen No. 22. Jn der Mauer daselbst stehet folgendes Denkmal: Christus am Kreuze, und darunter ein Vater mit 3 Soehnen, und eine Mutter mit 6 Toechtern (richtig: 2 Mütter und 5 Töchter), und der Unterschrift Hannß Stald, 1541, darüber ist Marie Magdalene kniend, mit einer Specerey Büchse in der Hand, vor ihr aber Christus als Gaertner, den Spaten haltend, vorgestellet.“ (Stadtarchiv Eisleben, B III 65, Acta des Magistrats zu Eisleben betreffend den Gottesacker der hiesigen Altstadt Erg. 1799/1800, Bl. 21v-22r)

Hans Stahl war in 1. Ehe mit N.N. verheiratet, der Schwiegermutter des Hüttenmeisters Jacob Heidelberg. Seine 2. Ehefrau war Barbara Buchner (+ 1575), Tochter des Hüttenmeisters Lorenz Buchner und der Eufemia Drachstedt. Diese Barbara Buchner hatte in ihrer 2. Ehe den späteren Stadtvogt Johann Albrecht (+ 1571) geheiratet. Barbara Buchner und ihr 2. Mann waren Martin Luthers letzte Wirtsleute, er starb in dem von ihnen bewohnten Haus, Dr. Drachstedts Haus genannt, am 18.02.1546.

Es grüßt der Alte Mansfelder

PS: Die Fotos habe ich selbst gemacht vor etlichen Jahren.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Hans Stahl - 1 - Kopie.jpg (70,5 KB, 22x aufgerufen)
Dateityp: jpg Hans Stahl - 2 - Kopie.jpg (88,3 KB, 19x aufgerufen)
__________________
Gesucht:
- Albrecht, Gottfried, Ziegeldecker aus Aschersleben, oo wo? v. 1791
- Beilcke, Joh. Caspar, Schafmeister Südharz, oo wo? um/v. 1767
- Blendor, Blandor(t), Joh. Christian, zul. Unteroffizier, *?/oo v. 1762/+ v. 1793 wo?
- Daume, Daniel *wo? (1716), zul. Erbmüller in Stangerode
- Kaur, Johann, 1815 Soldat Magdeburger Garnison, Schneider, */oo/+ wo?
- Knispel, Michael, oo wo? um/v. 1812 (Prov. Posen) Anna Rosina Linke
- Stahmer, Jacob *wo? (1767), Soldat, zul. in Aschersleben

Geändert von Alter Mansfelder (21.05.2019 um 19:33 Uhr)
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  #9  
Alt 22.05.2019, 10:13
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Luise Luise ist offline weiblich
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Hallo Alter Mansfelder!
Vielen Dank! Zum Haus des Dr. Drachstedt habe ich mal gelesen, dass das heutige als solches angegebene Sterbehaus Luthers wohl gar nicht das richtige wäre. Stimmt das?
__________________
Liebe Grüße von Luise
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  #10  
Alt 23.05.2019, 16:03
Victoria Victoria ist offline weiblich
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Hallo Luise,


ja, Du hast Recht. Das "jetztige" Sterbehaus von Luther ist nicht das Echte. Die gesamte Einrichtung, wie auch das Haus stammen nicht aus dem 16.Jhd. und können mithin nicht echt sein. Der Lokalhistoriker Fritz Rämmele hat dies herausgefunden und auch das Gebäude genau zuordnen, in dem Luther tatsächlich starb.
Dies war zu DDR-Zeiten, aber nicht gewollt gewesen, daß es bekannt wird, da im echten Sterbehaus am Markt 56 das Domizil der SED-Kreisleitung des Mansfeld-Kombinats „Wilhelm Pieck“ war.



Die einstige Parteizentrale ist heute ein Hotel und das falsche Sterbehaus immer noch "das Richtige".


LG Victoria
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