Zurück   Ahnenforschung.Net Forum > Software und Technik > Internet, Homepage, Datenbanken
Hier klicken, falls Sie Ihr Kennwort vergessen haben.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #21  
Alt 16.11.2011, 15:39
Siegfried Mühle Siegfried Mühle ist offline
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 13.10.2006
Beiträge: 211
Standard

Hallo Melanie,
Zitat:
Gibt es eigentlich auch spezielle Seiten für Suchende in der Schweiz (hier brauche ich
speziell Basel)?
In diesem Forum gibt es eine Seite "Schweiz und Lichtenstein Genealogie". Dort wird u . a. auch auf Online-Kirchenbücher von Basel-Stadt hingewiesen.

Gruß aus Berlin.
Siegfried (Mühle)
Mit Zitat antworten
  #22  
Alt 16.11.2011, 21:25
Benutzerbild von MONA13
MONA13 MONA13 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.05.2011
Ort: Hamburg
Beiträge: 302
Standard

Hallo Siegfried - nochmals wooow... !!
Eine wunderbare Arbeit, besonders für Ahnenforscher in 100 Jahren : - )))) Die haben alles parat,wofür wir uns Jahrzehte abmühen....
Jetzt habe ich aber doch etwas, was mich stört : Du liegst ja in einer ganz anderen Richtung !! Dadurch kann ich gar nicht davon "profitieren", z. B. Orte, Datenbanken
Meine Linien sind im Krs. K-K und Bublitz - es gibt da zwar auch Info´s drüber, aber die sind nicht soooo toll wie Deine. Gruß aus dem ebenso grauen Hamburg von Mona
Mit Zitat antworten
  #23  
Alt 21.11.2011, 22:17
Franzine123 Franzine123 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 11.11.2011
Ort: Ostseeküste in Schleswig-Holstein
Beiträge: 725
Daumen hoch Sichere und unsichere Gefälle

Hallo Siegfried,

danke für die genauere Nachfrage, da sieht man, wie ernst du die Sache nimmst.

Die sicheren Gefälle sind die regelmäßigen, also sicher anfallenden Abgaben, die der Untergebene "bezahlen" muss (nicht im Sinne von Geld, sondern von Ernte, Naturalien, Vieh). Dazu gehörten z. B. der Blutzehnt, (bspw. der zehnte Teil des Viehs = der Herr suchte sich jedes 10. Tier einer Sorte - Kuh, Schwein, Huhn etc. - aus, den Rest behielt der Untergebene) oder der Erntezehnt = der Herr fuhr direkt nach der Ernte übers Feld und nahm sich jede 10 Garbe, ehe der Untergebene die restlichen einfahren durfte - und andere regelmäßige Abgaben.

Die unsicheren Gefälle waren die nicht regelmäßigen Abgaben, die der Untergebene an seinen Herrn zu zahlen hatte: Beispiel: wenn jemand starb, ein Kind geboren wurde, ein junger Mann einen Hof übernahm usw.

Der Ausdruck scheint auch im Internet nicht so bekannt zu sein, ich kenne ihn von meinem Vater, der die Familienchronik meiner Mutter erarbeitet hat. Sie stammte aus dem nördlichen Osnabrücker Land. Mein Vater hatte einen befreundeten Staatsarchivrat an seiner Seite für solche Fragen.

Ansonsten noch vielen Dank für deine tollen Seiten.

Franzine123
__________________
Forsche nach Ahnen im nördlichen Osnabrücker Land (Rieste, Thiene, Alfhausen, Ankum, Neuenkirchen in Oldenburg und weitere Orte)
und im Umkreis Vechta (Lohne, Kroge, Krimpenfort, Oythe u. mehr)
Mit Zitat antworten
  #24  
Alt 21.11.2011, 22:27
Siegfried Mühle Siegfried Mühle ist offline
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 13.10.2006
Beiträge: 211
Standard Gefälle in der Finanzwelt

Im Finanzlexikon wird geschrieben:

Das Gefälle im Jargon der Finanzwelt ist eine mittlerweile etwas in die Jahre gekommene Bezeichnung, die eine Abgabe beschreibt. Manchmal wurde hierzu in der Vergangenheit auch der Begriff „Frongeld“ verwendet.
Zu Zeiten, in denen ein Grundherr von seinen Pächtern Geld für die Pacht forderte, nannte man die Abgabe jedoch Gefälle. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Abgabe in Goldstücken, Münzen, oder unbar mit Waren zu bezahlen waren. Starb beispielsweise ein Bauer und der entsprechende Grund fiel an seine Erben, mussten die neuen Pächter eine zusätzliche Abgabe bezahlen, die so genannte Auffahrt.

In der englischen Sprache kennt man das Gefälle auch als „Levy“ oder „payment for real estate use“.

Im Mittelalter stand Gefälle auch eindeutig für die verschiedenen Arten von Abgaben, beispielsweise alle Formen von Gebühren an die Obrigkeit oder Erträge und Einkünfte, die an ein Gericht oder die Kirche bezahlt werden mussten. Später, etwa bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, wurde der Begriff in Verbindung mit den unterschiedlichsten Steuern im Steuerrecht verwendet, etwa den Verbrauchssteuern und den Monopolsteuern. Im Besonderen kennt man in diesem Kontext die Bezeichnungen „Tabakgefälle“, „Biergefälle“ und „Salzgefälle“.

Internet-Adresse: http://www.finanz-lexikon.de/gefaelle_2756.html

Siegfried (Mühle)

PS: "Gefälle" habe ich in die Hilfen für Ahnenforscher aufgenommen. Danke an Franzine 123 für den Hinweis.

Geändert von Siegfried Mühle (21.11.2011 um 22:53 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #25  
Alt 23.11.2011, 17:23
Siegfried Mühle Siegfried Mühle ist offline
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 13.10.2006
Beiträge: 211
Standard Endversion ins Internet geladen

Die genannte Webseite "Mögliche Quellen für die Ahnen- und Familienforschung" (Teil der Homepage "Hilfen für Ahnenforscher") steht ab sofort in der überarbeiteten Version im Internet zur Verfügung.
Unter Berücksichtigung der Hinweise von Nutzern wurden eine Gliederung eingearbeitet, Textteile ergänzt und geringfügige Veränderungen am Erscheinungsbild vorgenommen.

Für weitere Vorschläge und Kritiken bin ich auch künftig dankbar.

Die Website ist zu erreichen:
=> www.muehle-net.de/GenHelp oder
=> www.GenHelp.de.tf

Die Webseite kann in entsprechenden Mailinglisten und Foren weiteren Ahnenforschern bekannt gegeben oder auf privaten Homepages verlinkt werden.

Siegfried (Mühle)
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:21 Uhr.