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  #1  
Alt 17.08.2021, 20:50
fajo fajo ist offline weiblich
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Registriert seit: 08.10.2018
Ort: Flensburg
Beiträge: 1.654
Standard Ich bitte euch einmal um einen Erfahrungsaustausch.

Ich bitte euch einmal um einen Erfahrungsaustausch.

Ich habe hier zwei Ehen zwischen denen 18 Jahre liegen. Tot der ersten Ehefrau ist 1652 und die nächste Eheschließung erst 1670. Habt ihr auch schon so etwas erlebt? Das verunsichert mich etwas.

Danke euch!
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Geändert von fajo (18.08.2021 um 07:20 Uhr)
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  #2  
Alt 18.08.2021, 10:00
Benutzerbild von AKocur
AKocur AKocur ist offline weiblich
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Registriert seit: 28.05.2017
Ort: Aachen
Beiträge: 1.349
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Hallo,

nein, sowas hatte ich noch nie. In meinen Forschungen heiraten die Witwer entweder innerhalb von 1-2 Jahren nach Versterben der Ehefrau (idR wenn kleine Kinder zu versorgen sind) oder gar nicht mehr (idR sind dann keine kleinen Kinder mehr vorhanden). In ganz seltenen Fällen, bei Männern deren erste Ehe sehr kurz war und ohne Kinder ausging, habe ich auch schon mal beobachtet, dass man sich länger Zeit ließ mit einer Wiederverehelichung, aber keine 18 Jahre.

Ich würde hier von 2 Theorien ausgehen:
1) Der Bräutigam von 1652 ist nicht derselbe wie der von 1670. Es handelt sich um Namensvettern (vielleicht Vater und Sohn?)
2) Es gab eine weitere Ehe in den 18 Jahren dazwischen, die nur noch nicht gefunden wurde. Vielleicht wurde sie an einem anderen Ort geschlossen, oder man hat vergessen, sie im KB einzutragen (im 17. Jh. sind die KBs an meinen Forschungsorten oft leider schlecht geführt).


LG,
Antje
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  #3  
Alt 18.08.2021, 10:13
AlfredM AlfredM ist offline männlich
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Registriert seit: 21.07.2013
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Servus


Es gibt noch eine Möglichkeit.


1. Frau war böse.
Erschlagen, Erhängt, Ersäuft.
Dann 18 Jahre Gefängnis.
Freiheit.
Dann eine bravere Frau geheiratet.


Spaß.
__________________
MfG

Alfred
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  #4  
Alt 18.08.2021, 11:00
gki gki ist offline
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Hallo,

ich hab einen Fall, da lagen zwischen 2 Ehen auch mehrere Jahre.

Aus der ersten Ehe gab es wohl keine Kinder und evtl. waren die wirtschaftlichen Bedingungen nicht so gut, daß eine zweite Ehe sofort abgeschlossen werden konnte.

Waren aber 6 Jahre, 1670 und 1676.

Ist aber die große Ausnahme, normal wären 2-3 Monate...
__________________
Gruß
gki
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  #5  
Alt 18.08.2021, 11:31
rpeikert rpeikert ist offline
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Ist zufällig ein paar Monate vor der zweiten Heirat die letzte Tochter von zuhause ausgezogen? Dann wäre der Fall doch klar: Er brauchte eine Frau für den Haushalt
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  #6  
Alt 18.08.2021, 18:57
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Bei meinen Ahnen habe ich auch eine zweite Trauung eines Vorfahren gefunden. Eine Doppelhochzeit: Für den Ahnen ist es die zweite Ehe gewesen, für seinen jüngsten Sohn, meinen Urgroßvater (Vater meines Großvaters) die erste Ehe.
Die Söhne aus erster Ehe sind alle schon erwachsene gewesen, der Bräutigam bei der zweiten Ehe 62 Jahre alt, die Braut 39 Jahre alt.

Zwischen der ersten Ehe und der zweiten Ehe liegen ca. 30 Jahre.

Herzliche Grüße

Andrea
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  #7  
Alt 18.08.2021, 19:43
fajo fajo ist offline weiblich
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@ Tja, so habe ich bisher auch gedacht und natürlich das Kirchenbuch immer wieder gewetzt (gefühlte hundert Mal). Da er allerdings die ganzen Jahre, allem Anschein nach in derselben Drahtmühle gearbeitet hat und in der 2. auffindbaren Ehe noch Kinder gekommen sind, wundert es mich das in den 18 Jahren keine dazu kamen. Ok, das könnte Natur bezogen sein. Aber es ist kein Sterbeeintrag zu finden, der evtl. noch zu einer weiteren Frau passen würde. Deshalb kam mir dieser Gedanke. –

@ AlfredM du bist vielleicht gut. Das kann ich eigentlich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ausschießen. Aber die Idee hat was.... darauf bin ich nun noch gar nicht gekommen.... Allerdings wäre er in der Zeit bestimmt nicht mit ein paar Jahren davon gekommen egal wie böse sein Weib war...

@ gki, genau in meiner Linie sind es so 3-4 Jahre im Schnitt....

@ rpeikert das wäre eine Überlegung.-

@ Andrea1984 ok.... noch extremer, wow! Also nichts ist ganz unmöglich. Das ist doch schon einmal sehr beruhigend zu wissen.

Ich versuche gedanklich, den Wiederspruch zu dem vermissten Sterbeeintrag und dem enormen Altersunterschied in der einen Ehe, evtl. begründen zu können.
Aber vielleicht stehe ich ja wie der Ochs vorm Tor und finde den Türgriff nicht? -
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  #8  
Alt 18.08.2021, 21:32
JeLa JeLa ist offline
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Hallo,

mal ein ganz unkonventioneller Tipp: Wenn du im Forum "Erfahrungsaustausch" statt den Titel "Ich bitte euch einmal um einen Erfahrungsaustausch" z. B. den Titel "zwei Ehen zwischen denen 18 Jahre liegen?" wählen würdest, könntest du vielleicht auch mehr Leute finden, die dazu etwas sagen können :-)
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  #9  
Alt 18.08.2021, 22:03
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Hallo fajo.

Bitte gerne.

Wobei ich dazu schreiben muss, dass es bei meinen Ahnen ein Einzelfall gewesen ist, bezogen auf den großen Zeitunterschied zwischen der ersten und der zweiten Ehe.

1-2 oder 3-4 Jahre sind da keine Seltenheit, bei anderen Paaren, wobei einer der Partner bereits verwitwet gewesen ist.

Das geht mir auch so, dass ich oft wie die Kuh vor dem Scheunentor stehen und mit meinen Hufen den Türgriff nicht öffnen kann.

Wo sind die Menschen, wenn man sie braucht ?

Gute N8, herzliche Grüße

Andrea
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  #10  
Alt 19.08.2021, 02:08
fajo fajo ist offline weiblich
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Zitat von JeLa Beitrag anzeigen
Hallo,

mal ein ganz unkonventioneller Tipp: Wenn du im Forum "Erfahrungsaustausch" statt den Titel "Ich bitte euch einmal um einen Erfahrungsaustausch" z. B. den Titel "zwei Ehen zwischen denen 18 Jahre liegen?" wählen würdest, könntest du vielleicht auch mehr Leute finden, die dazu etwas sagen können :-)
@ JeLa Du hast vollkommen recht, entschuldige!

@ Andrea wir bekommen noch einen Bauernhof zusammen, wenn es so weiter geht. Das wäre bei mir dann auch ein Einzelfall, allerdings sind die Lerchs eigentlich 400 Jh. sehr zuverlässig gewesen. Wenn es in der Familie Pickenhan / Wirth so käme, würde es mich nicht so wundern. Trotzdem erleichtert es mich ein wenig, zu wissen das so etwas schon bei jemanden vorgekommen ist. Dann muss ich die Überlegung einfach erst einmal mit einbinden. - Vielleicht löst sich der Knoten ja wenn katholische Kirchenbücher von Nürnberg digitalisiert sind.
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Geändert von fajo (19.08.2021 um 02:18 Uhr)
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