Zurück   Ahnenforschung.Net Forum > Allgemeine Diskussionsforen > Aktuelle Umfragen
Hier klicken, falls Sie Ihr Kennwort vergessen haben.

Hinweise

Umfrageergebnis anzeigen: Aus welchem Jahrhundert kommt Euer frühester Ahn?
1801-1900 5 2,11%
1701-1800 33 13,92%
1601-1700 53 22,36%
1501-1600 68 28,69%
1401-1500 33 13,92%
1301-1400 17 7,17%
1201-1300 8 3,38%
1101-1200 5 2,11%
1001-1100 2 0,84%
1000 und früher 13 5,49%
Teilnehmer: 237. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #51  
Alt 10.10.2019, 20:05
Balduin1297 Balduin1297 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 24.02.2016
Beiträge: 280
Standard

Weiß jemand, warum ich meine Beiträge nicht ändern kann? Mir ist nochmal ein Fehler aufgefallen, also gleich nochmal alles von vorn:


Hier stelle ich die Genealogie der Sybilia Dönhoff Żychliński nach genealogischen Aufzeichnungen von Jan Huebner zur Verfügung, die 1708 in Leipzig veröffentlicht wurden, um die Leser an die Geschichte der Schlesischen Piasten zu erinnern. Die Tochter von Gerhard Dönhoff, Woiwode von Pommern und seiner Ehefrau, der vorletzten Prinzessin Sybilla Margaretha von Liegnitz, Brieg und Opole, Tochter von Herzog Johann Christian von Piast (gest. 1639) und Prinzessin Sybilla von Hohenzollern, (vom Volk "die Liebe Dorle" genannt) die Tochter des brandenburgischen Kurfürsten Johann Georg. Herzogin Sybilla, eine Dame von seltener Schönheit und Vernunft, liebte Polen außerordentlich, sie behielt immer zwei polnische Frauen an ihrem Hof: Zarembianka und Żychlińska (Jul. Bart.).
Mit Zitat antworten
  #52  
Alt 10.10.2019, 21:16
Benutzerbild von Xtine
Xtine Xtine ist offline weiblich
Administrator
 
Registriert seit: 16.07.2006
Ort: z' Minga [Mail: chatty1@gmx.de]
Beiträge: 22.523
Standard

Hallo Balduin,


Zitat:
Zitat von Balduin3097 Beitrag anzeigen
Weiß jemand, warum ich meine Beiträge nicht ändern kann?

weil Du noch neu bist
Nach dem 5. Beitrag sollte es innerhalb einer Woche möglich sein.
__________________
Viele Grüße .................................. .
Christine
.. .............
Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
(Konfuzius)

Mit Zitat antworten
  #53  
Alt 11.10.2019, 11:03
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 21.12.2013
Beiträge: 3.060
Standard

Guten Morgen Balduin, ehemals Highwayman,

vielleicht solltest Du zu den Dönhoff, Żychliński usw. besser ein oder mehrere Themen im Unterforum Adelsforschung eröffnen, da das ja eigentlich mit dem hier gesuchten "frühesten Ahn" nichts mehr zu tun hat, hier untergeht und dort möglicherweise nicht zur Kenntnis genommen wird.

Ansonsten:
- Der genannte Johann Hübner ist dieser: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_H%C3%BCbner
- Seine 333 genealogischen Tabellen von 1708 findest Du hier: http://daten.digitale-sammlungen.de/...052866/images/
- Und speziell die Herzöge von Liegnitz und Brieg mit Erwähnung der Denhoff-Ehe in Tabelle 101 hier: http://daten.digitale-sammlungen.de/...no=6&seite=115

Das ist aber im Prinzip nichts anderes als ältere Europ. Stammtafeln, in die Du dazu auch schon geschaut hast? Interessant wird, was sich in der dort genannten Literatur und Quellen und hinter den Fundstellen verbirgt, die als Abkürzungen in den Texten stehen. Schön wäre es ja, wenn Du Eheverträge, Belehnungen, Verkäufe zwischen Vater und Sohn, Erbverträge und dergleichen Primärquellen finden würdest. In der Gegend, in der Du jetzt forschst, kenne ich mich allerdings gar nicht aus. Deswegen wäre das Thema unter Adelsforschung sicher besser plaziert.

Es grüßt der Alte Mansfelder
__________________
Gesucht:
- Albrecht, Gottfried, Ziegeldecker aus Aschersleben, oo wo? v. 1791
- Beilcke, Joh. Caspar, Schafmeister Südharz, oo wo? um/v. 1767
- Blendor, Blandor(t), Joh. Christian, zul. Unteroffizier, *?/oo v. 1762/+ v. 1793 wo?
- Daume, Daniel *wo? (1716), zul. Erbmüller in Stangerode
- Kaur, Johann, 1815 Soldat Magdeburger Garnison, Schneider, */oo/+ wo?
- Knispel, Michael, oo wo? um/v. 1812 (Prov. Posen) Anna Rosina Linke
- Stahmer, Jacob *wo? (1767), Soldat, zul. in Aschersleben

Geändert von Alter Mansfelder (11.10.2019 um 11:05 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #54  
Alt 25.11.2019, 00:23
Bernd aus Ostwestfalen Bernd aus Ostwestfalen ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.10.2014
Beiträge: 113
Standard

Man kommt so weit zurück, wie weit die Kirchenbücher oder andere verlässliche genealogische Aufzeichnungen reichen.

Nun ist bekanntlich mit den Kirchenbüchern etwa zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges Schluss. In Süddeutschland hat man mit dem Kirchenbuchschreiben generell etwas früher angefangen, da wird es manchmal bis ins 16. Jahrhundert zurück gehen. Aber dann ist wirklich das Ende der Fahnenstange erreicht. Zumindest, wass die Kirchenbücher angeht.
Wer auf dem Weg dahin under seinen Vorfahren auf Adelige oder jemand in der städtischen Oberschicht trifft, hat noch eine Chance. Dort gibt es eine breite Überlieferungsspur, je höher der Stand, desto besser ist die Überlieferung. Und wer beim Hochadel angelangt ist, braucht auch nicht mehr selbst zu forschen, weil die Ahnentafeln in unzähligen Büchern abgedruckt sind.


Meine Frau hat einen solchen Ahnenpfad. Kleine Landadelige im 16. Jahrhundert machten neugierig und im Buch "Ahnenpfade zu Karl dem Großen und Widukind" war dann der Weg zu eben jenen Herrschen aufgezeigt und der ging über Kaiser und Könige und so interessante Gestalten wie den Cid bis zu den sächsischen Königen zur Zeit der englischen Eroberung im 6. Jahrhundert.
Spannende Zeiten in der Familienforschung, dass kann ich versichern!
Irgendwann gewann dann aber wieder die Vernunft die Oberhand. Die dollen Vorfahren der Landadeligen wurden anhand anderer Schriften überprüft, und siehe da, in vielen, allzuvielen Fällen hatten diese Grafen und Herzöge im 12. oder 13. Jahrhundert plötzlich ganz andere Väter oder Ehefrauen. Da waren sich die Verfasser bei der Interpretation der spärlichen Quellen absolut nicht einig, hatten das aber fast immer verschwiegen.
Mit einem Seufzer habe ich Cid und Co. abgeheftet und seitdem (seit 30 Jahren) nicht mehr angerührt. Ist mir zu unseriös. Um da Grund reinzubekommen müsste ich die vorhanden Quellen selbst lesen und bewerten und dazu fehlen mir schon die Fachkenntnisse in z.B Latein und Mittelhochdeutsch.

Meine Forschung geht bis etwa in Luthers Zeiten zurück. Das kann ich noch lesen, wenn es sauber geschrieben ist. Und - wenn auch mühsam - verstehen. Also auch selbst beurteilen.

Bei meinen Vorfahren habe ich übrigens Glück. Auf einem westfälichen Adelsgut (Sondermühlen) wollte man kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg genau bescheid wissen über seine bäuerlichen Leibeigenen und hat für jede Bauernfamilie Stammbäume gezeichnet soweit damals die Aufzeichnungen reichten. Und dass ging weit zurück bis zu Menschen, die noch am Ende des 15. Jahrhunderts geboren waren. Mein Großvater mütterlicherseits kam glücklicherweise von einem solchen Hof. Ein genealogischer Glücksfall. Leider nicht das Übliche. In der väterlichen Stammlinie endet die Forchschung beim Großvater väterlicherseits. Unehelich geboren, Vater nicht angegeben. Ich habe eine Ahnung wer´s ist, aber nach 120 Jahren leben keine Zeitzeugen mehr, ein Beweis fast unmöglich. Schluß der Forschung in der Linie.
So unterschiedlich kann das laufen.

Geändert von Bernd aus Ostwestfalen (25.11.2019 um 00:28 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #55  
Alt 25.11.2019, 01:28
Balduin1297 Balduin1297 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 24.02.2016
Beiträge: 280
Standard

Aber selbst wenn sich letzten Endes bei einer adelig geborenen Tochter andere Eltern herausstellen, kann man sie meist trotzdem immerhin weiter als bis zum Dreißigjährigen Krieg zurückverfolgen. In Russland ist das schon deutlich schwerer, wenn man nicht gerade von fürstlichen Familien abstammt, die man bis zu Rurik zurückverfolgen kann. Da kommt man meist nur ins 17. Jh..
Nach neuester Forschung ist der am weitesten zurückliegende Vorfahre der Ottilie der stellvertretender Hetman Pawel Efremowitsch Apostol (1628-1678), Sohn des Efrem Apostol und der Alexandra Catargi. Er ist aus der Moldau in das Hetmanat ausgewandert. Sein Vater war ein griechischer Fanariot und stammt aus altem byzantinischem Adel und die Mutter stammt ebenfalls aus einer byzantinischen Adelsfamilie, die sich später in der Moldau niedergelassen hat. Leider fehlen mir nur bei den Eltern und Großeltern die Geburts- und Sterbedaten, weshalb ich dort selbst bei meinen bürgerlichen Ahnen weiter zurückkomme (bis Geburt 1521).
Und das obwohl die griechischen Fanariotenfamilien aus der Zeit stammen, bevor Konstaninopel von den Osmanen erobert wurde. Deshalb müsste man auf jeden Fall bis etwa um 1450 zurückkommen, normalerweise noch deutlich weiter.

Geändert von Balduin1297 (25.11.2019 um 03:10 Uhr)
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 11:03 Uhr.