#41  
Alt 30.12.2009, 16:16
schaefera
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Zufallsfund:Färber/Dittler

Graz. (Trauung).
Am 6. Oktober l. J. vormittags vollzog Pfarrer Karl Eckardt die Trauung des hiesigen evangelischen Vikars Richard Färber mit Fräulein Melitta Dittler, Tochter des Werksvertreters uud Hausbesitzers Karl Paul Dittler und dessen Gattin Frau Melitta Dittler, geb. Kleinoscheg. Gottes Segen sei mit den Neuvermählten!

Evangelische Kirchen-Zeitung für Oesterreich, Volume 21
1904
Mit Zitat antworten
  #42  
Alt 11.01.2010, 18:54
Benutzerbild von Konni
Konni Konni ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.08.2008
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 2.991
Standard Zufallsfund: Anzeige

Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten 1829

Heute wurde meine Frau, geb. Masendorff aus Hamburg, von einem Knaben glücklich entbunden.

Villach, den 24ten März 1829

F. W. Helmpacher
__________________
Viele Grüsse
Konni
Mit Zitat antworten
  #43  
Alt 23.01.2010, 21:25
Benutzerbild von Skoumi
Skoumi Skoumi ist offline männlich
Moderator
 
Registriert seit: 11.06.2006
Ort: Budapest - Ungarn
Beiträge: 986
Standard Zufallsfunde in den Matriken von Budapest ab 10.1.1.1895-

Josefine Theresia Hahn (*Wien) oo István József Hausdorfer (*Budapest)

http://pilot.familysearch.org/record...Browser;w=2339
Bild 53
Mit Zitat antworten
  #44  
Alt 16.02.2010, 16:58
Benutzerbild von Konni
Konni Konni ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.08.2008
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 2.991
Standard Zufallsfund: Johann Hirschling

Amtsblatt der Königl. Regierung zu Düsseldorf 1832

Der Kreis-Kassen-Rendant Johann Hirschling aus Bernkastel, dessen Signalement hierunten folgt, hat eine bedeutende Summe aus der ihm anvertrauten Staats-Kasse entnommen und sich eines ansehnlichen Kassendefekts schuldig gemacht, diesemnächst aber sich auf lüchtigen Fuß, angeblich nach St. Petersburg, gesetzt. Alle Behörden des In- und Auslandes werden ergebenst ersucht, den Flüchtigen anzuhalten und davon dem Unterzeichneten Nachricht zu geben.

Trier, den 30. Dezember 1831
Der Ober-Prokurator beim Königl. Preuß. Landgerichte: Heintzmann

Signalement:
des wegen Kassendefekts auf flüchtigem Fuße sich befindenden, bisherigen Königl. Preuß. Kreis-Einnehmers Hirschling von Bernkastel, im Großherzogthum Niederrhein.
Name Hirschling, Johann; Stand, Kreis-Kassen-Rendant; Vaterland, Tirol; Ort des gewöhnlichen Aufenthalts, Bernkastel; Religion katholisch; Alter 60 Jahre ungefähr; Größe 5 Fuß 4 Zoll; Haare wenig, dunkelbraun; Stirn platt; Augenbraunen dunkelbraun; Nase aufgeschürzt, ungewöhnlich große Naselöcher; Mund groß; Zähne gut; Bart dunkelbraun, Kinn oval; Gesicht breit, voll, gelblich; Gesichtsfarbe gesund.
Besondere Kennzeichen: starker untersetzter Statur, schnupft sehr stark, hat auf dem Vorder-Kopfe gar keine Haare, streicht solche von hinten zur Stirne, vermittelst eines Kammes, den er gewöhnlich im Haar trägt; spricht deutsch (Tiroler Dialekt) polnisch und russisch.
__________________
Viele Grüsse
Konni
Mit Zitat antworten
  #45  
Alt 19.02.2010, 19:17
Benutzerbild von Konni
Konni Konni ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.08.2008
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 2.991
Standard Intelligenzblatt des Königl. Bayerischen Rheinkreises von 1829

Se. Majestät der König haben am 23 Jänner l. J. dem Franz Anton Hueber aus Absam bei Hall in Tyrol und dem Mechanikus Traugott Ertel in München ein Privilegium auf eine von Ersterem neu erfundene hydraulische Pumpe für den Zeitraum von fünf Jahren zu ertheilen allergnädigst geruht.
__________________
Viele Grüsse
Konni
Mit Zitat antworten
  #46  
Alt 26.02.2010, 19:07
Benutzerbild von Konni
Konni Konni ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.08.2008
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 2.991
Standard Amtsblatt der Regierung zu Aachen 1833

Der unten näher bezeichnete Kanonier Carl Graf ist am 30. August d. J. von der 2. Festungs-Compagnie der Königl. 8. Artillerie-Brigade der Garnison Mainz desertirt. Es werden demnach sämmtliche Ortsbehörden unseres Verwaltungsbezirks hiermit aufgefordert, die auswärtigen aber ersucht, auf denselben ein wachsames Augenmerk zu richten, ihn im Betretungsfall arretiren und unter sicherer Bedeckung an die Königl. 8. Artillerie-Brigade in Coblenz abliefern zu lassen.

Coblenz, den 12. September 1833
Königl. Regierung, Abtheilung des Innern

Signalement:
Der obengenannte Carl Graf, aus Mülhausen in Östreich gebürtig, aber wohnhaft zu Aachen, ist 20 Jahr alt, 5 Fuß 3 Zoll groß, ein Nesselweber; hat blonde Haare, graue Augen, großen Mund, spitze Nase, spitzes Kinn, blasse Gesichtsfarbe, gewölbte Stirn.
Bei seiner Entweichung war derselbe bekleidet mit einer Jacke, einer Mütze, leinenen Pantalonhosen und alten Tuchhosen, einer Halsbinde, Schuhen und einem Hemde.
__________________
Viele Grüsse
Konni
Mit Zitat antworten
  #47  
Alt 08.03.2010, 12:24
Benutzerbild von Konni
Konni Konni ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.08.2008
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 2.991
Standard Landesverweisung: Wm. Jansen

Amtsblatt der Regierung zu Düsseldorf 1839

Dem unten näher bezeichneten Wm. Jansen, angeblich aus Wien und ohne Domicil, welcher zufolge Urtheils des Königlichen Landgerichts zu Cleve vom 13. April 1837, weil er, ungeachtet er vor der Rückkehr in die hiesigen Lande gesetzliche verwarnt worden, sich wieder als Landstreicher betreffen ließ, eine Zuchthausstrafe von zwei Jahren erlitten hat, ist vor seiner abermaligen Abführung über die Grenze zu Protokoll eröffnet worden, daß er im Fall der Rückkehr nach §§ 192. Th. II. Tit. 20 des Allgemeinen Landrechts und der Allerhöchsten Cabinetsordre vom 28. Febr. 1817 zehnjährige Festungsstrafe verwirkt habe.

Signalement:
Stand Gärtner; Geburtsort Wien, angeblich; Wohnort ohne festen; Religion katholisch; Alter 54 Jahre; Größe 5 Fuß 3 1/2 Zoll; Haare braun (wenig); Stirn hoch; Augenbraunen braun (wenig); Augen blau; Nase länglich; Mund mittel; Bart braun; Kinn doppelt; Gesicht oval; Gesichtsfarbe gesund; Statur mittel. Besondere Kennzeichen: eine dicke Beule hinten am Kopfe.

Düsseldorf, den 16. Mai 1839
__________________
Viele Grüsse
Konni
Mit Zitat antworten
  #48  
Alt 23.03.2010, 15:28
Benutzerbild von Pendolino
Pendolino Pendolino ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 09.04.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 12.106
Beitrag Elisabetha Ehner, Mörschwang

Kreis-Amtsblatt für Schwaben und Neuburg, Augsburg, den 18. Mai 1860:

Am 29. v. Mts. wurde unweit der Stadt Cham eine - nach gerichtsärztlichem Zeugnisse - blödsinnige Weibsperson aufgegriffen.

Da die Heimath dieser Person, deren Signalement nachstehend mitgetheilt wird, und welche Elisabetha Ehner heißen, dann einer Ortsgemeinde mit dem Namen Mörschwang und Obersberg angehören will, bisher nicht ermittelt werden konnte, so erhalten die sämmtlichen Districts-Polizeibehörden den Auftrag, deßhalb entsprechende Recherchen zu pflegen und ein sachdienliches Resultat unter gleichzeitiger Benachrichtigung des kgl. Landgerichts Cham binnen 3 Wochen anher zur Anzeige zu bringen. Fehlanzeigen sind erlassen.

Augsburg, den 12. Mai 1860
Kgl. Regierung von Schwaben und Neuburg, Kammer des Innern

Signalement:

Alter: ca. 25 Jahre, Größe: mittel, Körperbau: kräftig, Haare: braun, Stirne: niedrig, Augen: lichtbraun, Nase und Mund: proportionirt, Zähne: gut, Kinn: rund.

Dieselbe trug bei ihrer Arretirung ein schwarzbaumwollnes Kopftuch mit weißen Blumen gerändert, ein braunes Halstuch mit gelben Tupfen, einen Spenser von schwarzen Orleans mit Schnüren garniert, ein roth- und braungestreift wollenes Busentuch, einen Rock mit Vorleib von Pers mit weißem Grund, braun gedruckt, eine blau gefärbte Schürze und ein leinenes Hemd, welch sämmtliche Kleidungsstücke sich übrigens in einem äußerst schlechten Zustande befinden.
__________________
Viele Grüße von Pendolino!

Hier findet ihr Übersichten meiner Vorfahren aus Sachsen und Thüringen
sowie aus der (Elch-) Niederung in Ostpreußen


Dauersuche in Ostpreußen und im Memelland:
Alles zu den Familiennamen Kumbartzky, Matzeit (Macait) und Petrick

Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben. (A. Einstein)
Mit Zitat antworten
  #49  
Alt 27.03.2010, 14:08
Benutzerbild von Pendolino
Pendolino Pendolino ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 09.04.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 12.106
Beitrag

Kreis-Amtsblatt für Schwaben und Neuburg - Augsburg, 06. Juli 1860:

Nach der Mitteilung der k. k. österreichischen Gesandtschaft zu München haben die beiden aus dem Venetiaschen gebürtigen Pfannenflicker Johann Bapt. Zambelli Gat und Valentin Zambelli die ihnen unterm 9. April l. Js. in ihrer Heimath ausgestellten und mit dem Visa der genannten Gesandtschaft versehenen Auslandspässe in der Nähe von Wasserburg am Inn verloren. In Folge einer höchsten auf Ansuchen der genannten k. k. Gesandtschaft unterm 27. v. Mts. ergangenen Entschließung werden die obenbezeichneten Behörden unter Mittheilung einer Abschrift der vorerwähnten Dokumente zur Vermeidung eines etwaigen Mißbrauchs mit letzteren auf diesen Umstand aufmerksam gemacht.

Sollten die in Frage stehenden auf drei Jahre giltigen Reisepässe von hiezu nicht berechtigten Individuen zur Visaertheilung vorgelegt werden, so ist selbstverständlich der betreffende Paßträger anzuhalten und gegen denselben in geeigneter Weise zu verfahren.

Augsburg, den 2. Juli 1860

Abschrift der unterm 9. April l. Js. Nr. 1365/Paß an Giovanni Battista Zambelli Gat und Valentino Zambelli erlassenen Auslandspässe.

Nr. 1205/1365

Giovanni Battista Zambelli Gat
Beschäftigung: Klampferer und Verzinner
Wohnhaft: Candide di Belluno
Kronland: Venedig
Geburtsjahr: 1810
Religionsbekenntniß: katholisch
Statur: mittel
Gesicht: regulär
Haare: kastanienbraun
Augen: kastanienbraun
Mund: regulär
Nase: regulär
Besondere Kennzeichen: keine

Derselbe reiset: Allein nach den deutschen Bundesstaaten
Dieser Paß ist gültig auf 3 Jahre
Venedig, den 9. April 1860

Nr. 1206/1365:

Valentino Zambelli
Beschäftigung: Schwarzklampferer und Verzinner
Wohnhaft: in Villa die Tollmezzo
Provinz: Udine, Kronland: Venedig
Geburtsjahr: 1832
Religionsbekenntniß: katholisch
Statur: mittlere
Gesicht: lang
Haare: braun
Augen: braun
Mund: gewöhnlich
Nase: gewöhnlich
besondere Kennzeichen: keine

Derselbe reiset: Allein nach den deutschen Bundesstaaten
Dieser Paß ist gültig auf 3 Jahre
Venedig, den 9. April 1860
__________________
Viele Grüße von Pendolino!

Hier findet ihr Übersichten meiner Vorfahren aus Sachsen und Thüringen
sowie aus der (Elch-) Niederung in Ostpreußen


Dauersuche in Ostpreußen und im Memelland:
Alles zu den Familiennamen Kumbartzky, Matzeit (Macait) und Petrick

Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben. (A. Einstein)
Mit Zitat antworten
  #50  
Alt 03.04.2010, 19:03
Benutzerbild von Pendolino
Pendolino Pendolino ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 09.04.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 12.106
Beitrag Landesverweisung Jos. Noichl vulgo Flatscher

Kreis-Amtsblatt für Schwaben und Neuburg - Augsburg, 26. Oktober 1860:

Am 7. September d. Js. wurde der äußerst sicherheitsgefährliche Jos. Noichl vulgo Flatscher von Schwendt, k. k. Bezirksamtes Kitzbühel, in der Gemeinde Schrang, kgl. bayr. Landgerichts Prien, aufgegriffen und durch rechtskräftigen Beschluß dieser Behörde vom 15. v. Mts. wegen sicherheitsgefährlichen Vagirens bestraft, aus dem Königreiche Bayern ausgewiesen und mittels Schubes an seine Heimathsbehörde abgeliefert.

Signalement:

Joseph Noichl, vulgo (a patre) Flatscher, lediger Müller, ist 35 Jahre alt, katholisch, von schlankem Körperbaue, blasser Gesichtsfarbe, hat lichtbraune Haare, eine niederne Stirne, lichtbraune Augenbrauen, braune Augen, eine spitzige Nase, regulären Mund, gute Zähne, ein rundes Kinn und einen röthlichen Bart. Derselbe spricht deutsch und hat kein auffallendes Kennzeichen.
__________________
Viele Grüße von Pendolino!

Hier findet ihr Übersichten meiner Vorfahren aus Sachsen und Thüringen
sowie aus der (Elch-) Niederung in Ostpreußen


Dauersuche in Ostpreußen und im Memelland:
Alles zu den Familiennamen Kumbartzky, Matzeit (Macait) und Petrick

Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben. (A. Einstein)
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 07:50 Uhr.