#11  
Alt 21.08.2018, 13:08
SteffenHaeuser SteffenHaeuser ist offline
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Hallo!

Zwei meiner Verwandten haben mit ancestry getestet, eine mit FamilyTreeDNA.

FamilyTreeDNA hat den Vorteil, dass es Europa (und damit Deutschland) offiziell unterstützt, während man für ancestry einen ancestry.com Account braucht (bei ancestry.de fehlt das DNA Menu !!!), insbesondere bedeutet das auch, dass wenn man kein ancestry.com-Abo dazu nimmt, man seine Stammbaum-Daten zu den DNA-Daten nicht eintragen kann (Bei MyHeritage natürlich das gleiche Problem, falls man dort kein Abo hat). Bei FamilyTreeDNA ist das alles mit dabei. Ob Ancestry das Testkit direkt nach Deutschland liefert weiss ich nicht, offiziell ist Deutschland nicht in der Liste der supporteten Länder, wir hatten es damals über eine Bekannte in den USA bestellt. Aber vielleicht wäre das auch gar nicht nötig gewesen ^^

Wenn man zwischen mehreren Datenbanken übertragen will, ist natürlich wichtig zu wissen, dass man keine Daten auf ancestry "hochladen" kann, sprich das wäre ein Argument FÜR ancestry.

Für FamilyTreeDNA wieder spricht, dass die Tools auf der Webseite die besten sind (etwa gleiche Möglichkeiten wie gedmatch.com, Vergleich mit ancient DNA und all das).

Letzten Endes ist es aber "etwa egal" wo man testet, mit den oben genannten Einschränkungen.

"Ganz ohne Stammbaum" muss man Glück haben. Kann passieren. Aber ist es wahrscheinlich? Und selbst wenn ein Match da ist, wie ordnet man den Match zu? Wer ist der gemeinsame Vorfahr, wo genau ist der im Stammbaum zu finden?

Speziell in Europa ist das Problem, die meisten Matches sind zu Ami's, die die Werbung glaubten (oder annahmen, ein DNA-Test spuckt nen Stammbaum aus) und das Ende vom Lied sind dann DNA Matches mit Personen mit 0-5 Vorfahren im Stammbaum. Bringt gar nix, bzgl. gemeinsamer Vorfahr...

Aber es gibt auch Glücksfälle. Einem "Genealogie-Verwandten" konnte ich (da wir den gemeinsamen Vorfahren über einen Ahnenpass "festnageln" konnten) Daten zu über 100 Vorfahren schicken, von denen er davor nicht mal die Namen gekannt hat ;-) Als ich den Nachnamen des Verwandten sah, hab ich mir gleich gedacht "da könnte was dran sein". Umgekehrt hab ich leider noch keine Daten von DNA-Nutzern erhalten - vermutlich ist mein "herkömmlicher" Stammbaum einfach schon zu weit erforscht ;-))

Gruß,
Steffen
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  #12  
Alt 21.08.2018, 15:15
Scherfer Scherfer ist offline
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Als Ergänzung zu Steffen,

ich fand letztes Jahr einen DNA match zu einer Kusine 2. Grades in den USA. Wir konnten die Verbindung recht schnell klären. Für meine direkte Vorfahrenlinie hat sich dadurch zwar nichts Neues ergeben, aber: Die entfernte Kusine sandte mir einen dicken Umschlag mit alten Fotos, darunter das einzige Foto meiner Urgroßmutter und meiner Ururgroßmutter, das ich habe. Allein das war mir schon den Test wert!

Geändert von Scherfer (21.08.2018 um 15:19 Uhr)
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  #13  
Alt 21.08.2018, 15:26
OliverS OliverS ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von SteffenHaeuser Beitrag anzeigen
, insbesondere bedeutet das auch, dass wenn man kein ancestry.com-Abo dazu nimmt, man seine Stammbaum-Daten zu den DNA-Daten nicht eintragen kann (Bei MyHeritage natürlich das gleiche Problem, falls man dort kein Abo hat).
?


da weiss ich jetzt nicht was du meinst.
ich habe beide Programme und beide dna tests. Ich konnte jeweils "mich" im Baum hinterlegen und es wird im Baum bei MyH das Symbol angezeigt und auch bei Ancestry konnte ich "mich" verknüpfen.
Auch das kontakten der Treffer ist ohne Abo möglich.
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  #14  
Alt 21.08.2018, 18:59
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Moin,
vielen Dank. dass ihr mir Eure Erfahrungen mitteilt. Ich denke, ich werde mal den Test von Family Tree bestellen und dann weiter sehen. Ich werde dann mal meine Erfahrungen beschreiben. Und wer weiss, vielleicht habe ich ja mal Glück...
__________________
Viele Grüße, Anja

Noch immer verzweifelt gesucht: Hans (evtl. Johannes) Georg Timm, um 1930 in und um Parchim

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  #15  
Alt 21.08.2018, 19:01
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Ergänzend möchte ich noch sagen: auf der fb-seite "dna-genealogy auf deutsch" gibt es Hinweise von Nutzern, dass nun Bestellung/ Versand von ancestry.com nach Deutschland möglich ist. Allerdings zu sehr viel teureren Preisen.
Liebe Grüsse
Cornelia
__________________
Meyer: Töpferdynastie in Stargard
Budde, Retzlaff, Prielipp u.a. in/um Priemhausen
Müller, Manthe in Warsin.


...wenn ich mich nicht irre, Hihihihihi"
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  #16  
Alt 22.08.2018, 19:26
SteffenHaeuser SteffenHaeuser ist offline
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Zitat:
Zitat von OliverS Beitrag anzeigen
?


da weiss ich jetzt nicht was du meinst.
ich habe beide Programme und beide dna tests. Ich konnte jeweils "mich" im Baum hinterlegen und es wird im Baum bei MyH das Symbol angezeigt und auch bei Ancestry konnte ich "mich" verknüpfen.
Auch das kontakten der Treffer ist ohne Abo möglich.
Ah stimmt, bei MyH gibts ja bis 250 Leute nen Gratisdings,
sehe mich korrigiert thx. Selber hab ich bei
MyH nen payaccount.
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  #17  
Alt 24.08.2018, 14:29
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Karla Hari Karla Hari ist offline
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hola,


ich bin kein Experte, aber wenn man keine Person hat, die man mit anderen Abgleichen kann, wozu soll dann so ein Match gut sein. Man findet dadurch vielleicht entfernte Verwandte, aber nur, wenn man die Stammbäume mit seinen bekannten Personen abgleicht. Wenn man keine Ahnung hat, wer der Urgroßvater war, bleibt das Ergebnis höchst ungewiss. So ein Match hat doch keine annähernd 100%. Und bei 50% (oder wieviel so eine Übereinstimmung auch ist), kann es auch Verwandtschaft mit sonstwem sein (Stichwort Kuckuckskinder).
Wenn man wissen will, woher die Vorfahren kommen, kann doch nur mitochondriale DNA oder Y-DNA helfen. Aber auch dann bekommt man nur sehr grob die Region. Letztendlich stammen wir doch alle aus Afrika ;-) m-DNA und y-DNA macht z.B. livingDNA. Und hier werden die Ergebnisse auch erst besser, wenn viele Tests vorliegen. Ich denke, es ist eine lustige Spielerei, aber nicht geeignet einen unbekannten Vorfahren zu finden.
__________________
Lebe lang und in Frieden
KarlaHari
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