#11  
Alt 16.11.2017, 08:34
Kleinschmid Kleinschmid ist offline
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Vereinfachen wir die Sache einmal:

Gesucht werden die Sterbeurkunden für die in Bromberg, Provinz Posen, Deutsches Reich, geborenen Schwestern

Martha (Elisabeth Gertrud) Mausolff, * 27.03.1897, + angebl. 29.9.1929, oo Kühnold
Erna (Johanna Gertrud) Mausolff, * 10.05.1898, + angebl. 1920

Töchter des Kellners Eduard M. u.d. Johanna Beugat. Die Familie verzog 1902/03 von Bromberg nach Berlin. Eduard arbeitete zunächst weiter als Kellner, dann als Portier.

Fragen:
Die beiden Schwestern sollen ja angebl. recht früh (32 u. 22 J.) verstorben sein. Verm. durch Unfall, Krankheit o. nach der Geburt eines Kindes - also eher in einem Krankenhaus, und nicht zu Hause. Was sagt die Familienüberlieferung dazu?

Wie heißt der Ehemann Kühnold mit Vorname?

Was sagt die Berliner Einwohnermeldekartei zu Eduard bzw. Erna u. Martha?
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  #12  
Alt 16.11.2017, 12:50
abossy23 abossy23 ist offline männlich
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Vielen Dank an die Foren Mitglieder, da waren einige wichtige Informationen dabei. So hat man sich wohl im Geburtsdatum von Erna geirrt, das Sterbedatum und wo sie gestorben ist, das ist nicht bekannt aber wichtig für den Erbschein. Ebenso stimmen die Daten bei Martha, aber wo sie verstorben war, ist nicht zu ermitteln. Bei Clara ,Charlotte und Alfred ist die Linie klar. Alfred war mein Großvater mütterlicherseits, Clara meine Großmutter väterlicherseits. Die anderen früher geborenen Kinder Georg-Reinhold und Margarethe Adelheit waren mir völlig unbekannt und spielen hier auch keine Rolle.----Ich habe dem Amtsgericht Mitte heute meine Erkenntnisse mit geteilt und warte auf eine Antwort. Wenn das alles nichts bringt , muß ich wohl die ganze Geschichte der regionalen Bildzeitung mitteilen. Es heißt ja, Bild hilft, obwohl dies das allerletzte Mittel wäre, was mir jetzt einfällt. Das Landesarchiv Berlin hat mir noch eine Liste mit Namensverzeichnissen aller Berliner Standesämter empfohlen, die ich als Pdf einsehen kann. Aufwendig, aber vielleicht führt das zu was. Danke von Andreas Boshold
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  #13  
Alt 16.11.2017, 13:13
abossy23 abossy23 ist offline männlich
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Eine verlässliche Familienüberlieferung ist nicht vorhanden. Es gab mal ein Familienbuch, das bei einer verstorbenen Tante in Spanien abhanden gekommen ist, ich weiß auch nicht was drin stand. Der Ehemann von Martha Kühnold hieß Max Kühnold, Heiratsurkunde liegt nicht vor ,das Ehepaar hatte drei Kinder, von denen die Urkunden vorliegen. Ich habe den Urgroßvater Eduard Mausolff im Berliner Adressbuch von 1920 ausfindig machen können. Er lebte damals im Bezirk W 9 Königgrätzerstr. 123 das ist so die Ecke um Tiergarten bzw.Mitte , wo der Lebensmittelpunkt der Familie angenommen wird. Ob die besagten Töchter da aber auch gelebt haben, oder wo in Berlin überhaupt, ist nicht bekannt. Ich machte auch eine Suchanfrage in den zugänglichen Registern von Westpreußen, falls jemand in Bromberg zurück geblieben sein könnte, aber auch negativ, niemand mit Namen Mausolff ist dort verstorben.
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  #14  
Alt 16.11.2017, 15:12
abossy23 abossy23 ist offline männlich
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Na der Staat erbt nichts von mir. Ich stehe ja schon zu 98% im Grundbuch. Es muß nur der eine Name Eduard Mausolff gelösch werden. Nur dafür sollte ich auch noch alle Urkunden der verstorbenen Kinder und Kindeskinder erbringen, weil die da angeblich auch dran hängen. Einzig die Sterbeurkunden der Töchter Martha und Erna fehlen mir noch, dann wäre alles geklärt, hoffe ich zumindest.
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  #15  
Alt 16.11.2017, 15:57
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Geufke Geufke ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von abossy23 Beitrag anzeigen
Na der Staat erbt nichts von mir. Ich stehe ja schon zu 98% im Grundbuch. Es muß nur der eine Name Eduard Mausolff gelösch werden. Nur dafür sollte ich auch noch alle Urkunden der verstorbenen Kinder und Kindeskinder erbringen, weil die da angeblich auch dran hängen. Einzig die Sterbeurkunden der Töchter Martha und Erna fehlen mir noch, dann wäre alles geklärt, hoffe ich zumindest.
Wie lange stehst Du denn da schon drin? Nach 30 Jahren sollte es eigentlich durch Ersitzung gänzlich in Dein Eigentum übergehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ersitzung
__________________
Viele Grüße, Anja
Noch immer verzweifelt gesucht:
Hans (evtl. Johannes) Georg Timm
?, war um 1930 in Frauenmark bei Parchim
Mecklenburg: Hier
Pommern: Pautz, Donath, Falk Kr. Naugard; Ludwig, Kräft Kr. Lauenburg

Ostpreußen: Neumann, Petter, Schneider Kr. Preussisch Eylau; Romahn, Gerigk, Klinger, Jux, Braun, Strehl, Bordiehn Ermland
Schleswig-Holstein: Gertz, Jorgens Bredstedt
Niedersachsen: Barge, Behn, Büsch, Främke, Harms, Niebuhr, Scharnhop alle Raum Uelzen
Dänemark: Pillemarg
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  #16  
Alt 16.11.2017, 16:36
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Zitat:
Zitat von abossy23 Beitrag anzeigen
Ebenso stimmen die Daten bei Martha, aber wo sie verstorben war, ist nicht zu ermitteln.
Ihr Sterbedatum ist ja auch den Tag genau bekannt. Deshalb fragte ich in #8 nach dem Sterbeort.
Wenn dieser nicht bekannt ist, woher stammt denn diese genaue Information (mündlich überliefert, irgendwo handschriftlich notiert, Foto Grabstein)?

Zitat:
Zitat von abossy23 Beitrag anzeigen
Das Landesarchiv Berlin hat mir noch eine Liste mit Namensverzeichnissen aller Berliner Standesämter empfohlen, die ich als Pdf einsehen kann. Aufwendig, aber vielleicht führt das zu was.
Ja, siehe http://landesarchiv-berlin.de/person...sverzeichnisse
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  #17  
Alt 16.11.2017, 17:27
Kleinschmid Kleinschmid ist offline
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Zitat:
Zitat von abossy23 Beitrag anzeigen
Der Ehemann von Martha Kühnold hieß Max Kühnold.
Danke für die Rückmeldung.

Er schrieb sich scheinbar Kühnold oder Kühnhold.

1928: Max Kühnold, Maurer, NO 55, Naugarder Str. 7 EG
1929-1930: Max Kühnhold, Maurer, NO 55, Grellstr. 33

Naugarder Str. u. Grellstr. gehören zum Prenzlauer Berg. Das STA dort hieß erst ab 1938 so, davor war es das STA Berlin X b. Das Namensverzeichnis der Verstorbenen weist keine Kühnold in 1929 nach. Demnach starb sie in einem Krankenhaus oder sowieso auswärts (Unfall o.ä.).

Jetzt müßten uns bitte die Berliner hier helfen: Welche ev. Pfarrei war 1929 für den Prenzlauer Berg u. die beiden genannten Straßen zuständig? Dann kommen wir über das KB vielleicht weiter.

Andere Sache nochmal: Wurde die Berliner Einwohnermeldekartei (LA Berlin) zu Erna M., Martha M. u. Max K. befragt?

Geändert von Kleinschmid (16.11.2017 um 18:05 Uhr)
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  #18  
Alt 16.11.2017, 17:30
Juergen Juergen ist offline
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Hallo,

kurzzeitig war der Kellner Eduard MAUSOLLFF, geb. 15.1.1868 in Bromberg, am 20.3.1902 nach Posen Stadt in St: Martinstr. bei M.... gemeldet, schon bekannt?
1.7. 03 nach Berlin, demnach ca. 1 Jahr dort Posen Stadt lebend bzw. gemeldet.
Dies aber scheinbar alleine ohne Familienanhang.

siehe hier
--> http://szukajwarchiwach.pl/53/474/0/...Xo2A/#tabSkany

Juergen

Geändert von Juergen (16.11.2017 um 17:34 Uhr)
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  #19  
Alt 16.11.2017, 18:08
abossy23 abossy23 ist offline männlich
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Ich wurde im Jahr 2010 ins Grundbuch von Beelitz-Fichtenwalde eingetragen, nachdem zuvor meine Mutter und ihre verstorbenen Geschwister als Erbengemeinschaft eingetragen waren.Durch eine teilweise Schenkung der Anteile am Grundstück , bin ich dann aufgerückt. Bei Martha Kühnold wurde ermittelt:sie ist verstorben am29.09.1929. bekannt durch Anfrage des Alfred Kühnold ,ihrem Sohn, an die Senatsverwaltung für Inneres am 11.1.1996. Todesfall konnte nicht in den Standesämtern von Berlin bestätigt werden, also keine Sterbeurkunde. ---Bei Kühnold handelt es sich um-- 1928 Max Kühnold, Maurer NO 55 Naugarder Str.7 EG------ Nein, die Einwohnermeldekartei hatte ich noch nicht befragt.Auf Anfrage beim Landesarchiv bekam ich die Empfehlung in den Adressbüchern bei der ZLB-Zentral-und Landesbibliotek nach den Wohnorten der Damen zu suchen, und auch in den online gestellten Namensverzeichnissen der Berliner Standesämter zu ermitteln-und da bin ich momentan dabei.
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  #20  
Alt 16.11.2017, 18:21
abossy23 abossy23 ist offline männlich
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Vielen Dank Juergen, das wußte ich noch nicht, hilft mir aber leider bei meiner Suche nach den Sterbeurkunden der Töchter im Moment nicht weiter. Geholfen hat allerdings wohl die Aufstellung der Geburtsdaten der Kinder, zumindest bei Erna weiß ich nun das sie nicht 1897 sondern 1898 geboren wurde. Das hatte mein Notar wohl seinerzeit falsch gelesen und übermittelt.
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