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Umfrageergebnis anzeigen: Weiteste Entfernung (Luftlinie) zwischen Geburts-, Heirats- und/oder Sterbeort?
0 - 10 km 2 1,00%
11 - 20 km 5 2,49%
21 - 40 km 6 2,99%
41 - 80 km 9 4,48%
81 - 160 km 9 4,48%
161 - 320 km 11 5,47%
321 - 640 km 29 14,43%
641 - 1.280 km 49 24,38%
1.281 - 2.560 km 28 13,93%
2.561 - 5.120 km 10 4,98%
5.121 - 10.240 km 29 14,43%
10.241 - 20.038 km 20 9,95%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 201. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #31  
Alt 05.04.2008, 00:46
Benutzerbild von Hina
Hina Hina ist offline weiblich
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Registriert seit: 03.03.2007
Ort: Skive, Danmark
Beiträge: 4.661
Standard


Bisher habe ich immer versucht, allen klar zu machen, dass die Raubritter im Mittelalter eigentlich ganz normale Ritter waren. Sie durften rauben und brandschatzen (die Erlaubnis war an Wochentage gebunden - nämlich montags bis mittwochs - Ordnung muss sein ), denn irgendwovon mussten sie ja auch leben. Damals gab es ja noch keinen Sozialstaat, der die Armee zum Wochenende nach Hause zu Muttern zum Futtern schickte. Manche Ritter hatten es sicher übertrieben und man behielt sie als "Raubritter" im Gedächtnis, welches in manchen Familien unglaublich gut funktioniert (immerhin bald 1000 Jahre), während sie sich an den Namen des Uropas nicht so recht erinnern können . Aber jetzt sehe ich das alles ganz anders, denn Raubrittertum scheint wirklich vererblich zu sein. Ich hatte schon lange überlegt, wo ich meinen zuständigen Steuerbeamten einordne.



Viele Grüße
Hina
__________________
"Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann
  #32  
Alt 05.04.2008, 01:09
Kekule Kekule ist offline
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Registriert seit: 04.04.2008
Beiträge: 8
Standard

Hey Hina,

schön erfrischend, Dein Ritterbeitrag.

Ja, so warn's, die alten Rittersleut'!
  #33  
Alt 05.04.2008, 01:18
Kekule Kekule ist offline
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Registriert seit: 04.04.2008
Beiträge: 8
Standard

Hallo Friedhard

auch für diesen Hinweis bedanke ich mich recht herzlich.


Monika
  #34  
Alt 05.04.2008, 20:28
Benutzerbild von Friedrich
Friedrich Friedrich ist offline männlich
Moderator
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 10.578
Standard Raubritter

Hallo Monika,

so richtig raubritterisch sind Deine Osterwalder Vorfahren im 17. Jahrhundert aber nicht mehr gewesen . . .

Gruß Friedrich
__________________

"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
  #35  
Alt 06.04.2008, 01:47
Benutzerbild von Hina
Hina Hina ist offline weiblich
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Registriert seit: 03.03.2007
Ort: Skive, Danmark
Beiträge: 4.661
Standard RE: Raubritter

Naja, der Familienname Droste in Westfalen ist im allgemeinen tatsächlich auf den Drost, also Verwaltungsamtsinhaber zurückzuführen und meist waren sie tatsächlich Ritter, also adelig. Insofern liegt ja der Onkel wohl nicht so falsch. Dass dieser "Urdrost" in der Famile allerdings auch gleichzeitig Räuber war, das wage ich auch sehr zu bezweifeln, eher wohl dann im Sinne wie der Großvater .

Also, liebe Monika, ca. im 14. Jh. könntest Du durchaus fündig werden, wenn es noch so alte Unterlagen gibt, was ja leider oft nicht der Fall ist.

Viele Grüße
Hina

PS: Bevor wir aber hier ganz und gar vom eigentlichen Thema abschweifen, können wir es bei Bedarf im Unterforum Adel weiter ausdiskutieren. Das könnte recht interessant werden.
__________________
"Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann
  #36  
Alt 06.04.2008, 16:19
Kekule Kekule ist offline
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Registriert seit: 04.04.2008
Beiträge: 8
Standard RE: Raubritter

Hallo Hina,

vielen Dank für Deine lieben Hinweise.
Steuern haben ja immer schon etwas mit "Abgeben" und "Wegnehmen" zu tun gehabt.
Wahrscheinlich wurde deswegen in unserer Familie immer von den "Raubrittern aus dem Sauerland" gesprochen.
Wegen der weiteren Verwandtschaftsverhältnisse werde ich mich mal um Unterlagen aus dem 14. Jahrhundert bemühen.

Gruß

Monika
  #37  
Alt 06.04.2008, 17:55
Benutzerbild von Hina
Hina Hina ist offline weiblich
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Registriert seit: 03.03.2007
Ort: Skive, Danmark
Beiträge: 4.661
Standard RE: Raubritter

Hallo Monika,

in den Findbüchern der Staats- und Landesarchive von Niedersachsen und NRW sind sehr viele Dokumente, in denen Droste erwähnt sind, zu finden. Das wird Dich aber wohl nicht weiterführen. Du kannst nur hoffen, dass Du mit Deiner Ahnenforschung immer weiter rückwärts kommst und dann konkrete Bezüge findest. Das könnte aber recht schwierig werden. Immerhin bist Du aber schon ganz schön weit gekommen.

Viele Grüße
Hina
__________________
"Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann
  #38  
Alt 11.04.2008, 00:38
Löwenherz 1965 Löwenherz 1965 ist offline weiblich
Benutzer
 
Registriert seit: 21.10.2007
Ort: Dortmund
Beiträge: 79
Frage Wie weit wanderten eure Vorfahren?

Auch ich habe 2 Urgroßeltern die nach Deutschland eingewandert sind.


Mein Urgroßvater Johan Znidersic mütterlicher Seite * 7.5.1859 in Mocvirje, Bucka, Krain jetzt Slowenien (in der Nähe von Agram jetzt Zabreb/Kroatien) und ist am 31.5.1938 Dortmund gestorben. Beruf: Bergmann

Und der andere Urgroßvater väterlicher Seite Engelbartus Meddeholt * 1852 kam aus Meddo, Winterswijk, Gelderland, Niederlande mit seinem Bruder erst nach Bochold, der auch dort blieb und danach ist er nach Essen weiter gewandert, wo er dann bei Krupp gearbeitet hatte. Gestorben ist er am 5.4.1928 in Essen bei einem Verkehrsunfall, um 6 1/2 Uhr morgens.


Mein Stiefurgroßvater Eduard Stegenwallner (* 28.7.1876 in Gründann, Groß Aulowönen, Ostpreußen + 11.4.1919 Hamburg - durch Selbstmord- Erhängen, Beruf: Isolierer und Arbeiter)) kam mit seinem Vater August Stegenwallner (* 2.3.1853 in Gaiden, Groß Aulowönen, Ostpreußen + 21.6.1921 Hamburg-Blankenese), seiner Mutter Amalie Becker (* 3.1.1853 in Pleinlauken, Georgenburg, Ostpreußen + 12.2.1891 Hamburg- Heirat 1876 in Groß Aulowönen) und seinen Bruder Albert und seiner Schwester Emilie (beide gestorben: wo???) in der Hamburger Gegend und Hamburg Stadt). Und August Ahnen kamen aus Steg, St. Johann, bei Salzburg. Leider bin ich nicht in Salzburg weiter gekomen, da ich dort selbst hinfahren muss.

Meine Stiefurgroßmutter Hermine Gaberle (* 26.6.1876 Bernsdorf, Schatzlar, Böhmen/Tschechien + 7.10.1973 Hamburg-Bergedorf) kam mit mindestens einen Bruder und ihre Eltern Johann Gaberle (* 11.9.1855 Bernsdorf, Schatzlar, Böhmen/Tschechien + 8.10.1947 Hamburg-Billstedt) und Josefa Rousek (* 23.4.1855 Plhov, Nachod, Böhmen/Tschechien + 27.2.1935 Hamburg) nach Deutschland. Beide heirateten 1876 auch in Nachod

Ich würde gerne wissen, wann die Ahnen alle genau in den neuen Heimatstädten angekommen sind. Nur leider habe ich es noch nicht heraus bekommen. Doch hoffe ich, dass ich es noch heraus bekommen werde.
Muss bestimmt nur einige Stadtarchive anschreiben, bzw. selbst vorbei schauen, wenn sie solche Daten besitzen. Ansonsten weiß ich leider auch nicht mehr weiter.

Viele Grüsse aus Dortmund

(L)öwenherz
__________________
Liebe Grüße aus Dortmund
Löwenherz
  #39  
Alt 15.04.2008, 15:18
Benutzerbild von brougier
brougier brougier ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 07.11.2007
Ort: Hessisches Ried
Beiträge: 119
Standard RE: Wie weit wanderten eure Vorfahren?

Hallo!
Die Rougier (Familie meines Mannes) waren echte Wandervögel.
Der Urvater André Rougier ist ~1783 in Ruffec (nahe Bordeaux) Frankreich geboren. Zum ersten mal aufgetaucht ist er dann in Erfurt ~1810, von dort ging es nach Westfalen, genauer nach Geseke. Hier wurden zwei seiner Söhne geboren. Das war 1815-1817. Ein weiteres mal fand ich ihn in Emmerich (holländische Grenze) etwa 1835. Leider verliert sich seine Spur da und ich weiß auch nicht, wo er gestorben ist. Sein Sohn Friedrich Anton (*1817) heiratet in Düssseldorf (1839 °° Josephine Haas) und wird etwa 1870-80 nach Frankfurt gekommen sein. Hier stirbt er 1880. Sein Sohn Carl Maria (*1854 Düsseldorf) lebt in Frankfurt und bekommt hier Kinder und Enkelkinder. Erst der Opa meines Mannes wanderte wieder und zog 20 Mal um in seinem Leben. Brüder und Neffen von Friedrich Anton finden wir in Hamburg verzeichnet.
Die anderen Familien sind sehr seßhaft und bewegen sich im Umkreis von 50km (Rapp aus Weiterstadt, Brod aus Bochum, Laun aus Kelsterbach, Beckmann aus Bochum, sowie Baumgarten aus Klein-Englis/Borken).
Auch wir sind bisher sehr seßhaft und leben beide seit unserer Kleinkindzeit im hessischen Ried (allerdings haben wir auch irgendwas im Blut, weil wir immer wieder über Auswanderung reden und im Urlaub nicht an einem Ort verweilen können....)
Brougier
  #40  
Alt 28.05.2008, 23:38
Peter Schmidtke Peter Schmidtke ist offline männlich
Benutzer
 
Registriert seit: 12.09.2007
Beiträge: 96
Standard

Hallo Familienforscher!

Meine Altvorderen waren zumindest in meiner Namenslinie etwas reiselustiger. Das beruhte aber wahrscheinlich auf ökonomischen Zwängen. Mein Urururgrpßvater Johann Friedrich Schmidt wanderte um 1806 von Grebenstein (Hessen) nach Awayken (bei Königsberg) aus. Das waren immerhin um die 850 km. Seine Vorfahren waren eher ortstreu.
Mein Großvater Friedrich Wilhelm SChmidtke kam dann aus dem Gebiet Gumbinnen dienstlich nach Kiel, was auch ca. 800 km sind. Mein VAter brachte es dann nur auf ca 300 km von Kiel nach Berlin.

Habe ich jetzt etwas die Statistik durcheinandergebracht?

Viele Grüße

Peter
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