#1  
Alt 21.10.2021, 20:49
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Standard die Berliner Dienstmädchen

Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum:
Genaue Orts-/Gebietseingrenzung:
Konfession der gesuchten Person(en):
Bisher selbst durchgeführte Internet-Recherche (Datenbanken):
Zur Antwortfindung bereits genutzte Anlaufstellen (Ämter, Archive):





Ich begegne ihnen immer in meinen Nachforschungen, den Berliner Dienstmädchen. Ihr Leben berührt mich. Ich weiß, dass meine Oma es als befreiend empfand, aus "Stellung" in die Fabrik zu wechseln, Kolleginnen zu haben, nicht mehr so ausgeliefert zu sein.



Ich frage mich, ob es irgendwelche Quellen zu den Berliner Dienstmädchen gibt, sowohl Personendaten als auch allgemeins zu ihren Lebensumständen, Dokumente, Literatur? Wer weiß etwas?
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  #2  
Alt 21.10.2021, 21:10
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AUK2013 AUK2013 ist offline männlich
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Hallo,

ich erinnere mich an eine interessante TV - Produktion zu diesem Thema im ZDF:

Sendereihe Terra X
Ein Tag in der Kaiserzeit
Ein Tag im Leben der Dienstmagd Minna Eschler im Jahr 1907

Habe den Film sogar noch in der Mediathek gefunden:

https://www.zdf.de/dokumentation/ter...rzeit-102.html
__________________
>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Liebe Grüße

Arno
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  #3  
Alt 21.10.2021, 21:20
sonki sonki ist offline
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Hier ein Buch zum Thema: http://www.ifbas.de/13.html
"Nur weiblichen Besuch : Dienstbotinnen in Berlin 1890-1914" (Inhaltsverzeichnis)

Geändert von sonki (21.10.2021 um 21:23 Uhr)
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  #4  
Alt 21.10.2021, 21:25
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Oh danke, Arno! Den werde ich sehen.
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  #5  
Alt 27.10.2021, 13:53
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Zitat:
Zitat von Geschichtensucher Beitrag anzeigen
Ihr Leben berührt mich
Dem schließe ich mich an - eine Urgroßmutter von mir arbeitete auch temporär als Dienstmädchen in Berlin. Vor einigen Jahren las ich diesbezüglich einen interessanten Artikel - die Quelle kann ich leider nicht mehr benennen.

Nur eine allgemeine Warnung aus der Zeitung (vielleicht interessant) in dem Kontext:

https://ahnensuche.wordpress.com/201...provinz-posen/

Alles Gute

Marcus
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Just a drop of water in an endless sea. All we are is dust in the wind.
http://ahnensuche.wordpress.com/
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  #6  
Alt 28.10.2021, 20:31
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Danke, Marcus, dafür.


Habe mir deine worldpressseite angeschaut, da kann man sich festlesen! Tolle Quelle!


LG Iris
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  #7  
Alt 28.10.2021, 20:38
Familenfreude Familenfreude ist offline
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Standard Dienstmädchen - Auch AEG?

Zitat:
Zitat von Mr. Black Beitrag anzeigen


Dem schließe ich mich an - eine Urgroßmutter von mir arbeitete auch temporär als Dienstmädchen in Berlin. Vor einigen Jahren las ich diesbezüglich einen interessanten Artikel - die Quelle kann ich leider nicht mehr benennen.

Nur eine allgemeine Warnung aus der Zeitung (vielleicht interessant) in dem Kontext:

https://ahnensuche.wordpress.com/201...provinz-posen/

Alles Gute

Marcus
Hallo zusammen,

ich habe eine ergänzende Frage zu den Dienstmädchen.
Ich stoße immer wieder auf Umzüge von Pommern nach Berlin und Hennigsdorf, die dann in Wohnungen in die Nähe der Fabriken der Firma AEG zogen und dort arbeiteten. Oft endeten diese Umzüge aber nicht so glücklich.
Weiß jemand ob es auch für die Firma AEG entsprechende Werbung für Arbeitskräfte aus Pommern nach Berlin gab? Falls es solche gab, wo findet man hierzu Informationen.
Vielen Dank fürs Mitforschen :-)!
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  #8  
Alt 29.10.2021, 18:32
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... und ich kann ergänzen, dass beim Durchsehen der Teltower Standesamtsunterlagen vom Anfang des 20. Jh. ein großer Zuzug aus Pommern, West- und Ostpreußen erkennbar ist. Gleichzeitig eine ganz hohe Tuberkulose-Sterblickeit. Das betraf beides auch meine Familie. In unserem Falle ließ einer das arme Landarbeiterleben zurück, fand Arbeit in der frisch sich ansiedelnden Industrie, und die Geschwister und Eltern kamen mit ihren Familien nach. 1930 war kaum einer von ihnen noch am Leben, WK I und Tbc.


Ich glaube, dass Mundprogagando auch eine große Rolle spielte. Weiß jemand, ob es eine gezielte Anwerbung gab?
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  #9  
Alt 29.10.2021, 20:01
Familenfreude Familenfreude ist offline
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Zitat:
Zitat von Geschichtensucher Beitrag anzeigen
... und ich kann ergänzen, dass beim Durchsehen der Teltower Standesamtsunterlagen vom Anfang des 20. Jh. ein großer Zuzug aus Pommern, West- und Ostpreußen erkennbar ist. Gleichzeitig eine ganz hohe Tuberkulose-Sterblickeit. Das betraf beides auch meine Familie. In unserem Falle ließ einer das arme Landarbeiterleben zurück, fand Arbeit in der frisch sich ansiedelnden Industrie, und die Geschwister und Eltern kamen mit ihren Familien nach. 1930 war kaum einer von ihnen noch am Leben, WK I und Tbc.


Ich glaube, dass Mundprogagando auch eine große Rolle spielte. Weiß jemand, ob es eine gezielte Anwerbung gab?
Hallo Geschichtensucher,
sehr interessant was du da schreibst, das wusste ich alles noch nicht, bin noch ziemlich neu :-).
Ich schreibe dir ergänzend eine PN.

Einen guten Abend!
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  #10  
Alt 30.10.2021, 09:33
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Mr. Black Mr. Black ist offline
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Danke Iris! Das Leben der Altvorderen ist interessant und spannend und wenn das Gros an Wissen und Informationen doch für immerdar in die Vergangenheit eingezogen ist, kann man die eine oder andere Begebenheit, Anekdote so würdigen.

@Familienfreude, ich würde lokale Zeitungen in dem Kontext prüfen – also in Pommern für die jeweiligen Orte. Ich kenne solche Anwerbungen für das Ruhrgebiet oder später auch für Brandenburg und selbst für die Auswanderung gab es Werbungen, von speziellen „Agenten“. All das wurde auch in Zeitungen publiziert. Speziell für AEG fällt mir eben aber nichts ein.

Alles Gute

Marcus
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berlin , dienstmädchen , hausangestellte , lebensbedingungen , personal

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