#21  
Alt 30.10.2019, 11:03
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Hallo Gerald, vielen Dank!
Die "Buchs" gehören alle zu mir Steht in der Chronik selbst noch etwas über diese Personen. Mein Ahne Balthasar/Balzer Buch war mit Anna Horn(e)mann verheiratet. Wird der FN Horn(e)mann erwähnt?


Zitat:
Zitat von tastge Beitrag anzeigen
Hallo Luise,
es betrifft Joachim Buch in Sandersleben. in der Sanderslebener Chronik steht im Jahr 1603 einer Liste der Einwohner von Sandersleben (nur namentlich genannt ohne Daten).
Unter dem Punkt A. Die Bürgerschaft taucht der Name Buch 4 mal auf:
- Görge Buch
- Magister Johann Buch
- Joachim Buch
- Baltzar Buch
__________________
Liebe Grüße von Luise
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  #22  
Alt 30.10.2019, 12:29
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Hallo Luise,
die Chronik der geschichtlichen Ereignisse von Sandersleben beginnen mit dem 02.07.1046.
Der Name Buch fällt mir das erste mal am 28.12.1580 auf.
Ich zitiere:
"Joachim Buchen, Bürgermeister von Sandersleben und Andreas Blankenburgk daselbst einigen sich vertraglich wegen Buchens neuen Hauses und einer Mauer, wodurch Blankenburgk in seiner Hofeinfahrt gehindert wird."
Quelle: LAHSA DE,Anhaltische Amtsbücher, Nr. 30, Bl. 19 f.

07.04.1587 Zitat:
"Joachim Buchen, Bürgermeister zu Sanderßleben und Albrecht von Vitzenhagen der Ältere vergleichen sich in einer Streitsache. Beide sind Nachbarn, ihre Grundstücke sind nur durch eine Gasse voneinander getrennt."
Quelle: LAHSA DE, Anhaltische Amtsbücher, Nr. 64, Bl. 15 f.

1589 Zitat:
"Die 169 Hufen Schlossacker, in Wirklichkeit sollen es nur 14 Hufen sein, bearbeiten zu einem großen Teil die zu Frondiensten verpflichteten 4 Unterwiederstedter und 10 Sandersleber Ackerleute, darunter die Stadtbürgermeister Joachim Buch mit 3 Gespannen und Valentin Hointorff und Balthasar Gese mit je einem Gespann."
Quelle: LHASA DE, Rep. 1 Nr. 92 b

1603 Zitat:
"Die Kirchenrechnung zu St. Marien weist u. a. ..... Des weiteren für geleistete Dienste des Hausmanns (Türmers) Sohn, für Zehrgeld in Franken Gasthofe, als der Superintendent den neuen Pfarrer Johann Buch einführte....."
Quelle:LHASA DE, Abt. Dessau C 17 IV Nr. 179, Bl. 10 ff.

1603 Zitat:
"Anlässlich eines Besuches in Sandersleben steigt Superintendent Buch in Glerers Franken Gasthof ab (heute: Markt 10).
Quelle:LHASA DE, Abt. Dessau C 17 IV Nr. 179, Bl. 10 ff.

19.02.1603 Zitat:
"Georg Buchs Mühle in der Badergasse zu Sandersleben zinst ebenfalls mit 104 Scheffel Mehlschrot, was ungefähr 52 Scheffel reinem Mehl entspricht, das ungeteilt dem Amte zukommt.......
Eine Übersicht listet 78 namentlich aufgeführte Bürger zu Sandersleben auf, die bis auf wenige Ausnahmen zugleich auch Ackerbesitzer sind, darunter die Bürgermeister Balthasar Gese, Antonius Naumann, Balthasar Buch und die Mühlenbesitzer Georg Buch (Untermühle in der Badergasse)......"
Quelle:LHASA DE, Rep. 1, Nr. 35

1619 Zitat:
"Bei der Generalbeleihung im Fürstlichen Amt Sandersleben durch den Fürsten Johann Casimir von Anhalt sind benannt,......., Dorothea Stumpf als Besitzerin der Niedermühle, die ihr verstorbener Ehemann Hans Stumpf bzw. dessen Vater von Georg Buch gekauft hatte.....
Quelle:LHASA DE, Abt. Dessau C3a Nr91 III a, Bl. 2 ff.

Später mehr wenn Interesse besteht.
__________________
Viele Grüße Gerald

Geändert von tastge (30.10.2019 um 12:46 Uhr)
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  #23  
Alt 30.10.2019, 17:01
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Hallo Gerald, recht vielen Dank!
Ich schreibe dir mal eine PN
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Liebe Grüße von Luise
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  #24  
Alt 23.11.2019, 22:50
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Hallo Luise ich habe hier Deine alte Suchliste gefunden. Und es gibt bei Gedbas Forschunsgsergebnisse zu Topff aus Alterode. Ich kopier dir den Link rein, welcher dich zu Topf Hans führen sollte. Er ist 1555 geboren und dort sind auch Kinder aufgeführt. http://gedbas.genealogy.net/person/show/1123047204 VG Peter Topf

Mein ältester direkter Vorfahre ist der Topff, Ludwig aus Siebigerode. Dieser ist auch in der Datenbank. Was mich verwundert ist, das die Topff mit Doppel FF und später mit einem F geschrieben wurden. Ich hatte seinerzeit eine Datei in Tabellenform. Dort hat mein inzwischen Verstorbener Cousin die Topf Ahnen mit einem F geschrieben. Nun stellt sich mir die Frage ab wann die Schreibweise geändert wurde. Ich habe gerade das Kirchenamt in Mansfeld angeschrieben. Die meinten Ich kann in Magdeburg persönlich recherchieren, oder sie beauftragen und das würde dann ein Umfang von 3 bis 4 Stunden in Anspruch nehmen, um die Frage zu klären. Wobei ich ja die Daten von der Vorfahrenlinie habe und diese dann zielgerichtet nachgeschaut werden kann. Aber selbst fahren kann ich nicht und ich weis nicht sich hier jemand findet der im KB Siebigerode, evt auch im Kirchenarchiv für mich das recherchieren würde. Mit dem Herrn Bilkenroth hatte ich auch schon telefonischen Kontakt und er sagte die Schreibweise DoppelF wäre so.

Geändert von petobin (24.11.2019 um 02:00 Uhr)
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  #25  
Alt 26.11.2019, 11:36
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Hallo Peter,
wenn es dir allein nur um die Schreibweise F oder FF geht dann kann ich dir erklären, dass das eigentlich egal ist. Eine gesetzliche und damit bindende Festlegung wurde erst in der 2. Hälfte des 19. Jh. verordnet. Vor dieser Zeit lag es beim KB-Schreiber (Pfarrer oder Schulmeister) wie er den Familiennamen ins KB einschrieb. So entstand dann die unterschiedliche Schreibweise des jeweiligen FN. In deinem Falle Topf oder Topff. Trug ein KB-Schreiber Topf ins KB, so konnte es beim nächsten KB-Schreiber schon ein Jahr später Topff heißen. Ich habe Ahnen mit Namen Kühnemann, da kam dann auch vor Künemann. Noch kurioses war es mit dem FN Haun. Daraus wurde auch: Heun, Hyne, Hain, Hayn. Auch der Dialekt des KB-Schreibers spielte eine große Rolle. Aus dem Ortsnamen Leimbach, wurde Limpach. Dieses Rätsel hat mich 20 Jahre Sucherei gekostet
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  #26  
Alt 27.11.2019, 19:54
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Hallo Luise danke für die Erklärung. Nun dann gehe ich davon aus, das die erfassten Daten so korrekt sind.
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  #27  
Alt 28.11.2019, 09:23
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Hallo Peter,
ich weiß nicht mehr in welchem KB - Aschersleben oder Hettstedt - habe ich den FN sogar mit D gelesen, also Dopf(f). Das war in einem KB Ende 16. Jh.
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