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  #11  
Alt 01.01.2015, 18:39
Juergen Juergen ist offline
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Registriert seit: 18.01.2007
Beiträge: 4.971
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Hallo allerseits,

meine Korrekturen bei offensichtlich falscher Transcription einiger Namen in den Standesamts-Registern aus den Berliner StA.,
wurden nun in die ancestry-Datenbank übernommen.

In diesen Fällen stehen dann beide Lesarten die alte (falsche) und die korrigierte Variante des
Familien- bzw. Vornamens.

Keine Ahnung, ob die Korrekturen, nochmals gegengelesen wurden.

Ich würde gelegentlich auch Sterbeeinträge, welche gar nicht im Index erfasst wurden,
da das Formular gestrichen war, in den Index eintragen.

Ob das unerwünscht ist weiß ich nicht.

Frohes Neues
Juergen

Geändert von Juergen (01.01.2015 um 18:41 Uhr)
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  #12  
Alt 01.01.2015, 18:53
Ute69 Ute69 ist offline weiblich
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Registriert seit: 17.03.2012
Ort: Troisdorf
Beiträge: 901
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Hallo Jürgen,

Ich würde es sehr beführworten wenn du dies tust, da ich z. B. jemanden in Berlin suche der dort wie ein Phantom rumgeistert.

Da vermute ich auch dass er bei Ancestry nicht auftaucht, da das Formular gestrichen wurde.

Sollte Dir bei deinen Sterbefallrecherchen FN "Dobritter" auffallen, dann bitte bei mir melden.

Vielen Dank im Voraus.
Ute
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  #13  
Alt 03.01.2015, 18:37
Benutzerbild von Silke Schieske
Silke Schieske Silke Schieske ist offline
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Zitat:
Zitat von Juergen Beitrag anzeigen
Hallo allerseits,

meine Korrekturen bei offensichtlich falscher Transcription einiger Namen in den Standesamts-Registern aus den Berliner StA.,
wurden nun in die ancestry-Datenbank übernommen.

[...]

Keine Ahnung, ob die Korrekturen, nochmals gegengelesen wurden.
Auch meine Korrektur ist angenommen worden. Man bedankte sich dafür.
Mit dem "Gegenlesen" weiß ich jetzt auch nicht zwingend, allerdings hätte man bei einer Vergrößerung des Bildes eigentlich gleich den Fehler erkennen können

LG Silke
__________________
Wir haben alle was gemeinsam.
Wir sind hier alle auf der Suche, können nicht hellsehen und müssen zwischendurch auch mal Essen und Schlafen.
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  #14  
Alt 11.01.2015, 16:09
Dorothea Dorothea ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 01.03.2008
Ort: Berliner Umland
Beiträge: 1.414
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Hallo Ihr,
ach, ja, was habe ich nicht auch schon für Zeit damit verbracht, Korrekturen bei ancestry einzutragen. Auch ich habe schon diverse "Danksagungen" dafür erhalten, ja, nach langer Zeit. Ich habe aktuell mal wieder in den Pommerschen Transkriptionen recherchiert und bin der Meinung, dass, ob der Masse an haarsträubenden Fehlern, unmöglich Muttersprachler am Werk gewesen sein können. Ich hatte z.B. eine Seite Kirchenbuch mit zwölf Zeilen vor mir, davon war in ganzen vier Zeilen keine Korrektur nötig. Meine Güte, 75% falsch, diese Seite hat mich echt genervt. Weggucken und so lassen, fällt mir schwer mit Rücksicht auf die, die nach mir auch noch suchen. Besonders schlimm, wenn Vorname und Nachname einer weiblichen Person im Vornamenfeld stehen und als Nachname "Jungfer" eingetragen wurde. Besonders schlimm auch, wenn die Tätigkeit des Vaters, der ein "Bauer" war, als Ort "Bauer" eingetragen wurde. Manchmal wollte es wohl der Zufall, dass ein Traskribierer den Namen der Tochter richtig erkannte und dann den des Vaters aber völlig anders transkribierte. Ich könnte diese Liste fortführen. Ja, ja und nochmals ja, ich freue mich über die Transkribierungen und die online-Recherchemöglichkeiten, aber ich würde ein wenig mehr Qualität der Quantität vorziehen. Mich stört auch, dass die alten Fehler weiterhin drin bleiben, auch wenn die Korrekturen dann zusätzlich drin sind. Aber sollten schon die Transkribierer keine Muttersprachler gewesen sein, woher soll dann das Personal kommen, Korrekturen auch noch zu bearbeiten? Ich habe mir angewöhnt, bei meinen Recherchen wahre Kopfstände zu machen, um doch noch eine möglichst hohe Trefferquote zu erlangen, manchmal funktioniert es.

Grüße Dorothea

P.S. Und Ortsnamen wurden erfunden, die es gar nicht gibt: Innerhalb des Kirchenbuches zu Faulenbenz wurde "Faulenburg" erfunden, obwohl ziemlich gut lesbar "Faulenbenz" da steht. Und unsere amerikanischen Cousinen hängen sich natürlich Faulenburg als Ort in ihren Stammbaum...
__________________

Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen. Es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
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  #15  
Alt 11.01.2015, 18:50
Asphaltblume Asphaltblume ist offline
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Registriert seit: 04.09.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 1.498
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Bei meinen Korrekturen dauerte es auch eine Weile, bis sie übernommen wurden, und ich habe auch Danksagungsmails bekommen.

Ich transkribiere bzw. indiziere (indexiere?) auch für FamilySearch, und da sind viele Nicht-Muttersprachler dabei, die zum Teil gar nicht verstehen, was eigentlich in den Einträgen steht. Die suchen nach bestimmten Schlüsselwörtern, um die Namen der jeweiligen Rubrik zuzuordnen, und das funktioniert halt nicht immer. Sie können auch die Namen nicht immer lesen und wundern sich auch nicht über die seltsamen Ergebnisse ihrer Entzifferungsversuche.
Bei FamilySearch wird jeder Originaleintrag von zwei Leuten indiziert, und deren Ergebnisse werden anschließend von einem Prüfer abgeglichen. Die Prüfer sind auch nur Laien mit etwas Erfahrung, die machen ebenfalls Fehler. Manche verschlimmbessern mit Begeisterung eigentlich richtige Transkribtionen oder entscheiden auch "nur" zugunsten des falschen Indizierers. Manche sind auch sehr engagiert und erfahren, aber davon gibt es natürlich viel zu wenige.
Und vielfach ist die Handschrift der Pfarrer und Standesbeamten auch wirklich kaum zu entziffern.
Ich nehme an, bei Ancestry läuft das ähnlich.
__________________
Gruß Asphaltblume
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  #16  
Alt 11.01.2015, 19:02
Benutzerbild von sk270278
sk270278 sk270278 ist offline männlich
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Registriert seit: 06.09.2013
Ort: dahoam/Obb.
Beiträge: 329
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Hallo Dorothea und die anderen,

die falsche Weitergabe der Daten betrifft ebenauso familysearch wie ancestry ; In den Teilen der slowakischen Bücher (bei FS), in denen man die originalen KBs auch ansehen kann, muß ich teilweise darüber lachen, wie sie transkribiert wurden - egal ob Namen, Ortschaften oder andere relevante Daten; Entweder hatten die Leute keine Ahnung (und auch keine Lust, sich einzulesen) oder es war ihnen schlicht sch...egal! Ich kann allerdings auch gut damit leben, die Daten NICHT zu korrigieren - da würde man allein bei der kleinen Ortschaft aus der meine Vorfahren kommen, ein paar Monate für alle Einträge brauchen;
Zu fehlerhaften Einträgen in anderen Bäumen fallt mir nur ein - selber schuld;Außerdem werden Korrekturvorschläge auch mit Quellenangabe z.T. als persönlichen Angriff gesehen oder schlicht ignoriert; Entweder richtig mit Quelle, oder gar nicht!

LG Stefan
__________________
Schön daß es euch alle gibt - DANKE an sämtliche Helfer-innen


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  #17  
Alt 12.01.2015, 23:28
Juergen Juergen ist offline
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Ja, ja die fremdsprachigen Transkribierer.

Einigermaßen "komische" Fehler kann man schon finden.

Z.B. wird die anzeigende Hebamme zur Mutter erklärt.

Ich suche gerade einen Kutscher namens Albert MEYER, 1906 wohnhaft Berlin,
Fridrichsberger Str. 22.

Leider bisher keine Spur von dem Herren geboren ca. 1853, in den StA.-Registern speziell StA. 7a zu finden.

Dafür fand ich, dass z.B. eine Hebamme MEYER geborene KÖHN als Mutter eines Kindes genannt wird, in Wirklichkeit war die Mutter die unverehelichte Johanna oder Johanne SCHÖNEMANN.

Der FN MEYER lässt sich dort nicht korrekt entfernen.
Datensatz:
Frida Johanna Bertha Meÿer Kind *27 Aug 1881; StA. Berlin 7a 4408; Mutter: Auguste MEYER.

Wer den Text als Muttersprachler liest, käme nicht auf die Idee, die Hebamme zur Mutter des Kindes zu machen.
Trotzdem, können wir den Chinesen? dankbar sein, sonst fänden wir im Index fast gar nichts per Suche.
Sehr viel stimmt auch im Index.

Und die Chinesen können heutzutage alles, außer teuer.

Eine Dankesmail, habe ich noch nicht, für meine eher wenigen Korrekturen bekommen. Aber gesch.... drauf.

Viele Grüße
Juergen

Geändert von Juergen (13.01.2015 um 00:04 Uhr)
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  #18  
Alt 27.08.2015, 02:38
Juergen Juergen ist offline
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Hallo,

wie es aussieht, haben die Transkribierer von ancestry bei den StA.-Registern der Stadt Berlin teilweise die Familiennamen, die diese
eben nicht lesen konnten, einfach ausgelassen, da stehen dann nur die Tauf- bzw. Rufnamen im Index.
Zugegeben manche Namen sind auch schwer zu lesen, wenn derjenige aber unterschrieben hat, z.B. bei einer Heirat,
sind die zweifelhaften FN meist eindeutig.
Diese Einträge sind aber einfach zu finden, in dem man bei der Suche nur die Tauf-, Rufnamen eingibt und den FN weglässt.
Wie viele Datensätze dies betrifft, kann ich nicht einschätzen.

Die Editierfunktion zur Korrektur der Einträge, ist jetzt nicht mehr in der Bild-Ansicht + Index-Ansicht möglich,
sondern nur im Vorschaubild. Vorher war das besser. So man korrigieren, ergänzen will, muss man jetzt zurück springen
oder jeweils im neuen Fenster öffnen. Tsttt...

Viele Grüße
Juergen

Geändert von Juergen (27.08.2015 um 03:16 Uhr)
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  #19  
Alt 12.08.2020, 17:52
Juergen Juergen ist offline
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Registriert seit: 18.01.2007
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Hallo,

sehr altes Thema aber noch aktuell.
Ich suchte nur mal so nach, einem standesamtlichen Heiratseintrag aus Berlin 1927,
bei dem ich den groben Transkriptionsfehler per dortiger integrierter Editierfunktion
verbesserte.
Das wird zwar auch so sofort übernommen, aber nicht in die Datenbank und
so per richtiger Schreibweise wird nicht der verbesserte Eintrag gefunden.

Ist ein paar Wochen her.
Ich frage mich ob das Unternehmen überhaupt noch Leute beschäftigt, die das abarbeiten.

Es ging in dem Fall um die Braut: Olga Sophie Mileÿ richtig Mikley.
--> https://www.ancestry.de/imageviewer/...&pId=279484944

Das y mit Überstrich habe ich beim FN MIKLEY so gelassen, spielt auch keine Rolle für die Suche.
Suchergebnis für korrekt Olga Sophie Mikley = Null Treffer.


Viele Grüße
Juergen

Geändert von Juergen (12.08.2020 um 18:02 Uhr)
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