#1  
Alt 03.04.2020, 12:52
Svet_Lin Svet_Lin ist offline weiblich
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Standard Vorstellung Svetlana aus Berlin

Hallo zusammen,

nachdem die Familienforscherei bei mir viele, viele Jahre brach lag, habe ich seit kurzer Zeit dieses schöne Hobby für mich wiederentdeckt. Ich lebe in Berlin, bin (noch) 54 Jahre alt und meine Forschungen gehen insbesondere in Richtung Stralsund und Rügen (väterlicherseits, dort in erster Linie der Name Linberg), Bayern und Westpreußen (mütterlicherseits).

Als ehemalige Soldatin finde ich auch die Forscherei in alten Militärakten sehr spannend. So habe ich z.B. über das damalige Berlin Document Center den "Ehetauglichkeitsvorgang" meines Großvaters gefunden. Auch aktuell habe ich in diese Richtung ein Problem, doch dazu bei Gelegenheit mehr in den entsprechenden Unterforen.

Was mich - da ich mich auch beruflich damit beschäftige - außerdem interessiert ist die Frage, wie man z. B. Transgeschlechtlichkeit in Stammbaum, Ahnenliste usw. deutlich machen kann. Gibt es dafür (schon) Regeln? Auch die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, die ich sehr begrüße, dürfte sich ja künftig auf die Forscherei auswirken.

Ansonsten freue ich mich auf einen spannenden Austausch hier im Forum.

Soviel erstmal als kurze Vorstellung von mir.
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Viele Grüße aus Berlin
Svetlana
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  #2  
Alt 04.04.2020, 10:52
Schischka Schischka ist offline
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Hallo Svetlana,
gut, daß Du wieder unter den Aktiven bist! Daß sich jemand aus der Familie um die Genealogie kümmert, ist vielleicht mehr als ein Hobby (macht ja sonst keiner ;-)). Vielleicht ist es eine Berufung.
Nun geht es in unserer historischen Forschung eigentlich knallhart um biologische Abstammung (wie gehen Forscher, die auf Adoptivkinder stoßen damit um?) - abweichende Geschlechterrollen sind m.E. nur in den Anmerkungen zur Person darstellbar - das dürfte bei unseren Vorfahren allerhöchstselten sein ... Aber wer ist Proband Nr.1? Dreieck oder Kreis? Hebammengeschlecht oder gesellschaftlich konstruiertes Geschlecht? Ich denke, wenn Nachfahren in der Welt sind und zu hoffen ist, daß sich irgendein Nachkomme mal für den Stammbaum interessiert, dann gehört dort die Abstammungsgeschichte rein so schmerzlich das auch für d** Forscher** ist.
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  #3  
Alt 04.04.2020, 11:56
Svet_Lin Svet_Lin ist offline weiblich
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Vielen Dank Schischka für deine Anmerkungen. Ja, das dürfte in vergangenen Zeiten seltener der Fall gewesen sein, aber sicherlich auch nicht völlig undenkbar (z. B. Kaiser Elagabalus, Chevalier d’Eon u. a.). Einfacher macht es die Forscherei zwar nicht, gehört aber eben mit dazu. Allerdings würde ich das nicht als "gesellschaftlich konstruiertes Geschlecht" bezeichnen. Ich hab's so gelöst, dass ich bei einem weiblichen Vornamen den Zusatz (früher [männlicher Vorname]) dazu geschrieben habe.
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Viele Grüße aus Berlin
Svetlana
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  #4  
Alt 04.04.2020, 21:37
Schischka Schischka ist offline
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Also wir sind ja in der "Plauderecke": Das Bild vom "Geschlecht als gesellschaftlichem Konstrukt" hatte ich in Abgrenzung zum biologistischen binären Geschlechtermodell benutzt - es enthält schließlich die Möglichkeit jeglicher Dekonstruktion von Rollenbildern bis hin zu Korrekturen von zugewiesenen Geschlechtern.


Und was die Vorfahren betrifft - zu unterschätzen ist die Vielfalt des Lebens in der Vergangenheit wirklich nicht! Meine Mutter erzählte vor nicht langer Zeit, daß ihr Vater, Gastwirt in einem mitteldeutschen Dorf, "Onkel ..." vor schlechtem Gerede seiner Gäste in Schutz genommen habe. Sie meinte sich auch zu erinnern, daß sie als Kind mal irgendwas zu diesem Onkel bringen sollte - der war aber nicht da. Nur eine Tante, die sie nicht kannte ... Schön, wenn doch mal Dinge zur Sprache kommen, über die man damals nicht sprach!

Geändert von Schischka (04.04.2020 um 21:38 Uhr)
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  #5  
Alt 04.04.2020, 23:58
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Garfield Garfield ist offline weiblich
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Hallo Svetlana

Interessante Frage. Ich habe mich mit ähnlichen Themen beschäftigt, wenn auch nicht betreffend Ahnenforschung, da wir auf Arbeit eine transgender non-binary Lernperson haben.

Ich benutze für das Genealogie-Programm Familienbande. Ich nehme an, die meisten Genealogie-Programme haben bei Geschlecht keine Optionen für "Weiteres" oder andere non-binary-Varianten. In meinem Programm habe ich die Optionen weiblich/männlich/unbekannt.
Ich würde einfach jene Option wählen, die für den jeweiligen Einzelfall am besten passt und im Notizfeld so viel wie möglich dazu schreiben.
Ich weiss nicht, wie es in Deutschland ist, in der Schweiz ist rechtlich immer noch kein weiteres Geschlecht möglich, sondern nur männlich und weiblich. Aber wir hinken bei Gesetzen ja immer ein wenig hinterher...

Immerhin ist es in der Schweiz inzwischen kein grosses Problem mehr, bei den Behörden transgender binary das Geschlecht inkl. Vorname ändern zu lassen. Rechtlich gesehen ist das dann so, als wenn es den früheren Namen nie gegeben hätte. Ich finde es sinnvoll, im Programm auch den früheren Namen aufzuführen, denn wenn man zu dieser Person auch persönliche Unterlagen hat, ist dort ja wahrscheinlich der frühere Vorname drauf oder es gibt Fotos, auf denen das frühere Geschlecht ersichtlich ist. Ich hatte einen Fall, bei dem aus mir unbekannten Gründen der Vorname geändert wurde, da habe ich die Namen anders rum wie in deinem Beispiel angegeben. Aber bei mir wurden sie im Kirchenbuch in dieser Reihenfolge erwähnt: "Anna Maria [heute Anna Luisa]". Ich trage bei mir üblicherweise den Tauf-/Geburtsnamen ein und weitere Varianten kommen ins Notizfeld oder ins "Rufname"-Feld. Ich fände es aber auch legitim, immer die häufigste oder letzte Variante einzutragen und die restlichen Varianten ins Notizfeld. Hauptsache, man macht es immer gleich und auch für Aussenstehende nachvollziehbar.

Ich bin damit aufgewachsen, dass in der Familie meiner Mutter Probleme verschwiegen wurden, weil dann gibt es sie ja nicht . Ich finde es auch gut, wenn Dinge zur Sprache kommen und ich trage alle Dinge, die ich irgendwie erwähnenswert finde, im Programm ein. Das Notizfeld ist da ja glücklicherweise sehr flexibel .

Achja, bei Familienbande kann man gleichgeschlechtliche Ehen eintragen, die Plausibilitätskontrolle fragt dann aber nach, ob man sich da wirklich sicher sei. Es funktioniert aber. Ich nehme an, wenn man dann gemeinsame Kinder einträgt fragt das Programm nochmal nach.
Auch Adoptiveltern kann/sollte man bei den verbreiteten Programmen eintragen können. Ich habe bei mir so "echte" Adoptionen eingetragen, aber auch Patchworkfamilien, bei denen der neue Partner des Elternteils das Kind nicht adoptiert hat, aber sozial trotzdem Elternteil ist. Und den Fall dann im Notizfeld erklärt.
Es ist schon richtig, dass Genealogie sich auf die Blutslinien stützt. Aber mal ehrlich, im 21. Jahrhundert sollten wir uns einfach nicht mehr auf ein so veraltetes Konstrukt stützen. Inzwischen wissen wir, dass es mehr Kuckuckskinder gibt als früher angenommen, oder Kinder von Samenspendern, oder... schlussendlich waren die sozialen Eltern genauso prägend für das Kind wie die DNA, wenn nicht sogar mehr. Ich würde also leibliche und soziale Eltern eintragen, und dort weiter forschen, wo es im Einzelfall Sinn macht und ich überhaupt an Informationen komme.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Forschen!
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  #6  
Alt 05.04.2020, 13:59
Svet_Lin Svet_Lin ist offline weiblich
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Hallo Garfield,
vielen Dank für deinen interessanten Beitrag.

Zitat:
Zitat von Garfield Beitrag anzeigen
Interessante Frage. Ich habe mich mit ähnlichen Themen beschäftigt, wenn auch nicht betreffend Ahnenforschung, da wir auf Arbeit eine transgender non-binary Lernperson haben.
Als Queer-Beauftragte in einem Berliner Bezirksamt beschäftige ich mich quasi täglich mit nicht-heteronormativen Lebensmodellen. Ja, in Deutschland gibt es seit Dezember 2018 das "Gesetz zur dritten Option", wonach als Personenstand auch die Auswahl "divers" besteht. Ist es in der Schweiz nicht so, dass bezüglich einer Personen-/Vornamensänderung jeder Kanton seine eigenen Regelungen machen kann - hatte ich mal irgendwo gelesen und hört sich für mich nach Flickenteppich an.

Zitat:
Zitat von Garfield Beitrag anzeigen
Ich bin damit aufgewachsen, dass in der Familie meiner Mutter Probleme verschwiegen wurden, weil dann gibt es sie ja nicht .
Das kommt mir sehr bekannt vor

Zitat:
Zitat von Garfield Beitrag anzeigen
Ich benutze für das Genealogie-Programm Familienbande. Ich nehme an, die meisten Genealogie-Programme haben bei Geschlecht keine Optionen für "Weiteres" oder andere non-binary-Varianten. In meinem Programm habe ich die Optionen weiblich/männlich/unbekannt.
Ich würde einfach jene Option wählen, die für den jeweiligen Einzelfall am besten passt und im Notizfeld so viel wie möglich dazu schreiben.
Familienbande ich auch mal ausprobiert - allerdings meckert das Programm, wenn ich in einer gleichgeschlechtlichen Ehe leibliche Kinder eintragen will, was ja im Falle einer Personenstandsänderung durchaus realistisch ist. Aber ich vermute mal, dass für solche "Feinheiten" alle auf dem Markt befindlichen Programme nicht gerüstet sind. Mich nur des Programms willen als männlich zu deklarieren widerstrebt mir und meine leiblichen Kinder als adoptiert einzutragen (um das Programm gefügig zu machen) entspricht nicht den Tatsachen. Also bleibe ich wohl weiterhin bei meinen Word-Aufzeichnungen - da wird nicht gemeckert, wenn zwei Frauen gemeinsame leibliche Kinder haben
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Svetlana
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  #7  
Alt 06.04.2020, 21:46
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Garfield Garfield ist offline weiblich
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Hallo Svetlana

In der Tat gibt es viele Gesetze auf Kantons-Ebene, und da sind die Schweizer auch stolz darauf . Das hat Vor- und Nachteile. Im Falle vom "Gesetz zur dritten Option" und "Ehe für alle" gibt es aber politische Vorstösse auf Bundes-Ebene (also schweizweit) und dann müssten sich auch die Kantone an das Gesetz halten bzw es dann umsetzen.

Ich habe Familienbande nochmal getestet, leider kann man tatsächlich nur gleichgeschlechtliche Ehen eintragen, aber bei gemeinsamen Kindern reklamiert das Programm ununterbrochen. Und wie du geschrieben hast, wird das eine Elternteil beim Kind dann falsch angezeigt (z.B. bei zwei Müttern wird die eine als Vater angezeigt). Das ist tatsächlich blöd und auch einfach nicht korrekt.
Dann ist im Moment wohl Word oder Excel die beste Möglichkeit. Ich habe aber mal beim Programmierer von Familienbande nachgefragt, ob einerseits Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren machbar wären und andererseits, ob auch die Geschlechtsangabe "divers" möglich wäre. Seit letzten Jahr kann man die Geschlechtsangaben "divers" und "nicht angegeben" per Gedcom importieren, da sollte es rein programmiertechnisch nicht so schwierig sein, diese Optionen auch aktiv anzubieten. Aber auch hier ist dann die Frage, was als Elternteil bei Kindern angegeben würde.
Bin gespannt, ob ich überhaupt eine Antwort erhalte .
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  #8  
Alt 08.04.2020, 05:36
Svet_Lin Svet_Lin ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Garfield Beitrag anzeigen
In der Tat gibt es viele Gesetze auf Kantons-Ebene, und da sind die Schweizer auch stolz darauf . Das hat Vor- und Nachteile. Im Falle vom "Gesetz zur dritten Option" und "Ehe für alle" gibt es aber politische Vorstösse auf Bundes-Ebene (also schweizweit) und dann müssten sich auch die Kantone an das Gesetz halten bzw es dann umsetzen.
Das ist dann vermutlich so ähnlich wie bei uns mit den Gesetzgebungskompetenzen der einzelnen Bundesländer und des Bundes, wobei Bundesrecht Landesrecht bricht.

Zitat:
Ich habe aber mal beim Programmierer von Familienbande nachgefragt, ob einerseits Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren machbar wären und andererseits, ob auch die Geschlechtsangabe "divers" möglich wäre.
Gute Idee, vielen Dank!
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  #9  
Alt 08.04.2020, 07:46
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AKocur AKocur ist offline weiblich
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Hallo Svetlana,

Zitat:
Zitat von Svet_Lin Beitrag anzeigen
Familienbande ich auch mal ausprobiert - allerdings meckert das Programm, wenn ich in einer gleichgeschlechtlichen Ehe leibliche Kinder eintragen will, was ja im Falle einer Personenstandsänderung durchaus realistisch ist. Aber ich vermute mal, dass für solche "Feinheiten" alle auf dem Markt befindlichen Programme nicht gerüstet sind. Mich nur des Programms willen als männlich zu deklarieren widerstrebt mir und meine leiblichen Kinder als adoptiert einzutragen (um das Programm gefügig zu machen) entspricht nicht den Tatsachen. Also bleibe ich wohl weiterhin bei meinen Word-Aufzeichnungen - da wird nicht gemeckert, wenn zwei Frauen gemeinsame leibliche Kinder haben
Ich hab's mal in Ahnenblatt (2.99, die kostenlose Version) ausprobiert. Eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft mit leiblichen Kindern lässt sich ohne Probleme anlegen. Eine "divers" Option für das Geschlecht gibt es aber leider auch hier nicht, nur "männlich", "weiblich" und "unbekannt". Das dürfte damit zusammenhängen, dass hier GEDCOM keine weitere Option anbietet. Regeln für die Darstellung von Transgeschlechtlichkeit wird es daher wohl auch noch keine geben.
Auch für das Namensproblem gibt es bei Ahnenblatt leider keine gute Lösung, dabei dürfte das Problem durchaus öfter auftreten, da es ja auch andere Gründe für verschiedene (Vor)Namen gibt als einen Namenswechsel auf Grund einer Geschlechtsänderung. Ich behelfe mir da ebenso wie Garfield mit dem Rufnamen-Feld und dem Notizen-Feld. Man möchte den neuen oder zusätzlichen Namen ja idR auch gerne erläutern.

Zitat:
Zitat von Schischka Beitrag anzeigen
Nun geht es in unserer historischen Forschung eigentlich knallhart um biologische Abstammung (wie gehen Forscher, die auf Adoptivkinder stoßen damit um?) - abweichende Geschlechterrollen sind m.E. nur in den Anmerkungen zur Person darstellbar - das dürfte bei unseren Vorfahren allerhöchstselten sein
Nicht jeder erforscht ausschließlich die eigenen Vorfahren. Wer Familienforschung betreibt, trägt ja auch aktuelle Verwandte, Nachkommen der eigenen Vorfahren, ect. ein, so dass die Frage nach der Darstellung einer transsexuellen Person mittlerweile durchaus öfter auftauchen dürfte. Zumal eine Geschlechtsanpassung kein Hindernis ist, überhaupt leibliche Kinder zu haben (muss halt nur vorher passieren).
Unsere historische Forschung reicht halt bis in die Gegenwart, da sollten wir uns auch Gedanken über moderne Entwicklungen und die Darstellung davon machen.

LG,
Antje
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  #10  
Alt 08.04.2020, 20:05
Svet_Lin Svet_Lin ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von AKocur Beitrag anzeigen
Ich hab's mal in Ahnenblatt (2.99, die kostenlose Version) ausprobiert.
Auch dir vielen Dank fürs Ausprobieren. Ich vermute mal, das Programm, das in dieser Hinsicht alle Anforderungen erfüllt, muss erst noch erfunden werden

Zitat:
Nicht jeder erforscht ausschließlich die eigenen Vorfahren. Wer Familienforschung betreibt, trägt ja auch aktuelle Verwandte, Nachkommen der eigenen Vorfahren, ect. ein, so dass die Frage nach der Darstellung einer transsexuellen Person mittlerweile durchaus öfter auftauchen dürfte. Zumal eine Geschlechtsanpassung kein Hindernis ist, überhaupt leibliche Kinder zu haben (muss halt nur vorher passieren).

Unsere historische Forschung reicht halt bis in die Gegenwart, da sollten wir uns auch Gedanken über moderne Entwicklungen und die Darstellung davon machen.
Auch hier vielen Dank für deine positive, wertschätzende Darstellung. Ich möchte dem nur noch hinzufügen, dass körperliche Geschlechtsanpassungen überhaupt keine Voraussetzung für den amtlichen Vornamens- und/oder Personenstandswechsel sind. Die rechtliche und die körperliche Schiene sind zwei voneinander vollkommen unabhängige Verfahren. Demzufolge kann es also auch durchaus gebärende Männer und zeugende Frauen geben.
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Viele Grüße aus Berlin
Svetlana
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