#1  
Alt 14.11.2013, 14:16
Benutzerbild von Skonline67
Skonline67 Skonline67 ist offline weiblich
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Frage Frage: Niederkunftsunterlagen erhaltbar?

Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum: 05.01.1967
Genauere Orts-/Gebietseingrenzung: Merseburg


Hallo Gleichgesinnte,

habe mal eine Frage! Meine Mutter hat mich am 05.01.1967 im Merseburger Carl-von-Basedow-Krankenhaus entbunden.

Die Geburt soll wohl problematisch verlaufen sein und einen Zwilling soll ich wohl auch gehabt haben.

Kann man im Krankenhaus (oder wo?) die Akte dazu anfordern? Oder wie komme ich sonst an Informationen?

LG Silvia
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  #2  
Alt 14.11.2013, 15:12
econ econ ist offline
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Hallo Silvia,

ich würde mal direkt im Krankenhaus danach fragen. Ich habe keine Ahnung, wie lange Krankenakten aufbewahrt werden müssen, aber evtl. gibt es in so einem Krankenhaus ein Archiv.

Versuch macht klug!

LG von Econ
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  #3  
Alt 14.11.2013, 15:28
Benutzerbild von Guter Nordwind
Guter Nordwind Guter Nordwind ist offline weiblich
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Hallo Silvia,

es gibt so genannte Geburtsberichte, wo der Verlauf der Geburt und die Daten aufgeschrieben werden.
Am besten anrufen und dort fragen ob die die noch haben.
Manchmal musst Du selber hin fahren und darfst nur Einsicht nehmen, manchmal kannst Du kopieren oder bekommst eine Kopie (gegen Erstattung der Kosten) geschickt.
Einsicht MÜSSEN sie Dir gewähren, alles andere liegt in der Handhabe des jeweiligen Klinikums.
Die Frage ist halt nur, ob das im Archiv liegt oder schon vernichtet wurde.

Viel Glück beim Nachforschen!

Gruß,
Katrin
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  #4  
Alt 14.11.2013, 20:03
Acanthurus Acanthurus ist offline
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Hallo,

Krankenhausakten werden heute i.d.R. für 30 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufbewahrt. Ich weiß nicht, welche Aufbewahrungsfristen es zu DDR-Zeiten gab.

Grüße, acanthurus
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  #5  
Alt 14.11.2013, 22:39
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Skonline67 Skonline67 ist offline weiblich
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Ich danke Euch für eure Erläuterungen. Werde dann wohl erstmal dort anrufen.
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  #6  
Alt 16.11.2013, 07:45
BrunoWilhelmLouis BrunoWilhelmLouis ist offline männlich
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Hallo,
warum alles so umständlich? Hast Du schon beim Standesamt angefragt? Da Du im lebensfähigen Stadium geboren wurdest, gehe ich davon aus, dass Dein angebliches Zwillingsgeschwisterchen kein Frühchen war. Wenn es auch nicht unter 1.000 gr (Stand 1993, wie es in der DDR gehandhabt wurde, weiß ich nicht) wog, wird es beurkundet worden sein. Also kannst Du beim Standesamt erfragen, ob am Tag Deiner Geburt ein weiteres Kind Deiner Eltern zur Geburt angemeldet wurde. Auch wenn es 10 Minuten später gestorben ist, so ist es geboren und hat eine Geburtsurkunde zu erhalten.
Grüße
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  #7  
Alt 16.11.2013, 12:01
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Skonline67 Skonline67 ist offline weiblich
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Hallo BrunoWilhelmLouis,

ich bekomme aber keine Geburtsurkunde für eine Totgeburt. Also muss ich doch anrufen.
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  #8  
Alt 16.11.2013, 14:31
Asphaltblume Asphaltblume ist offline
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Totgeburten werden aber beim Standesamt im Geburtenregister registriert, es gibt eine Geburtsurkunde und einen Totenschein. Das ist zumindest seit Anbeginn der Standesamtszeit so, und davor wurden sie schon in den Kirchenbüchern vermerkt, soweit ich weiß, flächendeckend.
Lebend geborene Kinder, die gleich nach der Geburt starben, natürlich sowieso.
Zwillingsgeburten stehen immer direkt untereinander im Geburtenregister, es ist für den Standesbeamten also ein leichtes, nach deinem Zwilling zu gucken.
Der Geburtsbericht wäre natürlich trotzdem interessant, um mehr über die genauen Umstände zu erfahren.
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Gruß Asphaltblume
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  #9  
Alt 20.11.2013, 13:32
Victoria Victoria ist offline weiblich
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Hallo Silvia,

mit den 30 Jahren Aufbewahrungsfristen hat einer meiner Vorredner recht. Nur durch Zufall dürften noch Unterlagen vorhanden sein. Aber die würdest Du nicht bekommen, weil es medizinische Unterlagen deiner Mutter sind. Nur mit deren Einwilligung könntest Du deren Patientenakte einsehen.

In jedem Fall glaube ich, daß Du kaum Chancen hast im Krankenhaus etwas zu erfahren. Herr Behnke ist dort für Akteneinsichten zuständig, war er jedenfalls vor 3 Jahren (Tel. 271062).

Viele Grüße
Victoria
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  #10  
Alt 20.11.2013, 20:45
Brunoni Brunoni ist offline
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Hallo Silvia,

Du bekommst dort nur Kopien der Unterlagen durch anwaltlichen Nachdruck.
Lebt denn Deine Mutter noch? War Deine Mutter nach 1967 dort zur Untersuchung oder was auch immer?
Mit jedem Ereignis (Geburt, Namensänderung, spätere Op usw.) verlängert sich die Aufbewahrungsfrist, da alles in dieser "einen" Akte vermerkt wird.
So sind viele Akten auch in der "Neuzeit" vorhanden.
Es könnten auch Deine Kinder darin vermerkt sein.
Und immer wieder beginnen die 30 Jahre neu...
Vielleicht brauchst Du die Akte ja für eine (Deine) Rente, für eine Gesundheitsfeststellung, -prüfung?
Einen triftigen Grund brauchts schon.
Aber ohne "Nachdruck" hast Du keine Chance.

Viele Grüße
Bruni
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