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  #1691  
Alt 12.01.2020, 16:38
gki gki ist offline
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Zitat:
Zitat von idrzewiecki Beitrag anzeigen
War doch früher öfter mal so, dass beim Versterben eines Ehepartners Verwandte quasi "eingesprungen" sind, wenn z.B. Kinder zu versorgen waren. Das waren dann sicher eher reine Zweckehen.



Hier vermute ich mal, dass die erste Ehefrau gestorben ist und dann die Schwester als 2. Ehefrau geehelicht wurde.



Bei verstorbenen Ehemännern mussten ja oft dann noch ledige Brüder "ran".
Wie immer: Stark abhängig von Konfession, Region, Zeitraum...
__________________
Gruß
gki
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  #1692  
Alt 12.01.2020, 20:20
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Hallo allerseits.

Alles klar, danke für die Antworten, ich freue mich sehr darüber.

Ich unternehme nachher noch was in Sachen Ahnenforschung, Daten sortieren oder Daten recherchieren oder neue Daten hinzufügen, ich weiß es nicht genau.

Es sind soviele Daten und mein "zweiter Vorname ist Chaos" oder so.

Spaß beiseite: Inzwischen habe ich ein halbwegs ordentliches System gefunden, doch ob es auch andere Leute übersichtlich finden, ist die Frage. Hmm.

Herzliche Grüße

Andrea
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  #1693  
Alt 12.01.2020, 23:35
Benutzerbild von Garfield
Garfield Garfield ist offline weiblich
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Beiträge: 1.577
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Heute habe ich zweieinhalb Jahrgänge gespeicherte Todesmeldungen vom Standesamt eingetragen, danach stiess ich wieder mal auf eine Person, die ich bei meinem eingenen Stammbaum anhängen konnte. Damit konnte ich schlussendlich 132 Personen in meinem Stammbaum importieren und habe den Tag nun mit der Bereinigung und dem Verknüpfen von Nachweisen (Kirchenbücher und Standesamt) verbracht.
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Viele Grüsse von Garfield

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  #1694  
Alt 13.01.2020, 00:44
MaBl MaBl ist offline männlich
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Ort: München
Beiträge: 119
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Ich habe heute an den Vorfahren meines Großvaters mütterlicherseits weiter gearbeitet. Da gab es bei der Linie Maus / Meyer bisher 6 nachgewiesene Kinder, sei es durch gefundene Taufen ( durch Hilfe im Forum) oder spätere Heiratsurkunden der Kinder. Nun habe ich die Heirats-Register dieses Ortes (Dziembowo, Kreis Czarnikau) weiter durchsucht und konnte noch 2 weitere Kinder finden.

Gruß Manuel
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  #1695  
Alt 13.01.2020, 14:02
Mittelfranke Mittelfranke ist offline männlich
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Hallo,

Zitat:
Zitat von idrzewiecki Beitrag anzeigen
War doch früher öfter mal so, dass beim Versterben eines Ehepartners Verwandte quasi "eingesprungen" sind, wenn z.B. Kinder zu versorgen waren. Das waren dann sicher eher reine Zweckehen.



Hier vermute ich mal, dass die erste Ehefrau gestorben ist und dann die Schwester als 2. Ehefrau geehelicht wurde.



Bei verstorbenen Ehemännern mussten ja oft dann noch ledige Brüder "ran".
Einer meiner Vorfahren heiratete eine Witwe, diese starb leider während oder kurz nach der Geburt des sechsten gemeinsamen Kindes. Ganz zweckmäßig heiratete er drei Monate nach besagter Geburt eine Tochter aus ihrer ersten Ehe. Sie hat bereits auf dem Hof gewohnt, kannte die zu versorgenden Kinder und war jung (ganz zweckmäßig entstanden acht gemeinsame Kinder).

Das fand übrigens Anfang des 17. Jahrhunderts statt.
__________________
Viele Grüße

ein Mittelfranke

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Ich suche in Ostpreussen:
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  #1696  
Alt 13.01.2020, 16:32
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Hallo Mittelfranke.

Na das ist ja krass, irgendwie.
Dann hat der Mann seine Stieftochter - wenn ich das richtig verstehe - geheiratet.

17. Jahrhundert, wow, da bist du ganz schön weit bei deinen Vorfahren gekommen. Gefällt mir.

Ich krebse derzeit im 19. und frühen 18. Jahrhundert herum.

-

Heute habe ich, nach langem Suchen, zwei Sterbedaten von den Eltern meiner Vorfahrin, sowie Geburts- und Sterbedaten von Geschwistern meiner Vorfahrin gefunden. Von einer Schwester nur einen Sterbeeintrag, jedoch keinen Geburtseintrag. Seltsam.
Vor lauter Stammbäumen sehe ich den Wald nicht mehr.

Herzliche Grüße

Andrea
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Geändert von Andrea1984 (13.01.2020 um 20:40 Uhr)
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  #1697  
Alt 14.01.2020, 10:51
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
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Zitat:
Zitat von Mittelfranke Beitrag anzeigen
Hallo,



Einer meiner Vorfahren heiratete eine Witwe, diese starb leider während oder kurz nach der Geburt des sechsten gemeinsamen Kindes. Ganz zweckmäßig heiratete er drei Monate nach besagter Geburt eine Tochter aus ihrer ersten Ehe. Sie hat bereits auf dem Hof gewohnt, kannte die zu versorgenden Kinder und war jung (ganz zweckmäßig entstanden acht gemeinsame Kinder).

Das fand übrigens Anfang des 17. Jahrhunderts statt.
Das war zu dieser Zeit sicherlich nichts ungewöhnliches - was viele hier vergessen, damals gab es kaum wenn auch gar keine romantischen Liebesehen.

Die Kinder wurde von den Eltern an ihre Partner versprochen, meist heiratete man nur untereinander.

Ich kann meinen Stammbaum bis zum ersten Kirchenbucheintrag zurückverfolgen. Es heirateten immer nur die gleichen Nachnamen untereinander. Wenn ich mich mit anderen aus meinem Dorf unterhalten, so ist das bei denen genauso. Aber obwohl die Familie meines Nachbarns auch auf der 2. Seite des 1. KB stehen, haben wir keine gemeinsamen Ahnen.

Dafür gab es einen guten Grund, entweder mochten sich die Familien nicht (Romeo und Julia lässt grüssen) oder man wollte einfach Besitztum zusammen halten.


Liebesehen, so wie wir sie kennen, fingen erst um 1800 an

also heiratete die Tochter den Stiefvater, damit das Hab und Gut nicht in andere Hände kam
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  #1698  
Alt 14.01.2020, 11:18
gki gki ist offline
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Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 3.846
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Zitat:
Zitat von sigrungaerber Beitrag anzeigen
Ich kann meinen Stammbaum bis zum ersten Kirchenbucheintrag zurückverfolgen. Es heirateten immer nur die gleichen Nachnamen untereinander. Wenn ich mich mit anderen aus meinem Dorf unterhalten, so ist das bei denen genauso. Aber obwohl die Familie meines Nachbarns auch auf der 2. Seite des 1. KB stehen, haben wir keine gemeinsamen Ahnen.
Echt witzig, das ist völlig konträr zu meinen eigenen Forschungen in Niederbayern, da ist wirklich jeder mit allen anderen verwandt.

Ich hab mal spaßeshalber von ein paar Gefallenen des 1. Weltkriegs den Stammbaum aufgestellt, nach ein paar Generationen fand ich da einen Anschluß, wenn nicht zufällig beide Elternteile zugezogen waren.
__________________
Gruß
gki
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  #1699  
Alt 14.01.2020, 22:43
Benutzerbild von Ursula
Ursula Ursula ist offline
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Registriert seit: 18.01.2007
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Beiträge: 1.030
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Hallo,

Zitat:
Zitat von sigrungaerber Beitrag anzeigen
Es heirateten immer nur die gleichen Nachnamen untereinander.
das habe ich auch in einem Ort. Nie kommt in meiner Familie ein Name von der anderen "Partei" vor und umgekehrt.


Ich habe heute meine gestrigen Mormonen-Funde verarbeitet. War nicht arg viel. Das kommt davon, wenn man im falschen Film ist, buchstäblich!

LG
Uschi

Geändert von Ursula (14.01.2020 um 22:44 Uhr)
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  #1700  
Alt 15.01.2020, 11:40
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
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Beiträge: 256
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Zitat:
Zitat von Ursula Beitrag anzeigen
Hallo,


das habe ich auch in einem Ort. Nie kommt in meiner Familie ein Name von der anderen "Partei" vor und umgekehrt.

i
Mein Großonkel hat einen von der Familie geheiratet, mit denen man nix zu tun haben wollte, deswegen sollte er enterbt werden und jemand anderes den Hof bekommen, aber leider verstarb mein Urgroßvater bevor er das Testament neu verfasste.

Grob gesehen ist das Dorf zweigeteilt
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