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  #11  
Alt 02.05.2021, 16:44
sonki sonki ist offline
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...nevermind..(kann wieder gelöscht werden)

Geändert von sonki (02.05.2021 um 16:45 Uhr)
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  #12  
Alt 04.05.2021, 22:16
Donnerwetter Donnerwetter ist offline
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Wenn ich jetzt keine Möglichkeit finden würde den Zensus einzusehen, gäbe es dann eine andere Möglichkeit das Rätsel zu lösen?
Kann man Archivare für die Kataster Einträge in Polen beauftragen oder ist das sehr teuer?
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  #13  
Alt 04.05.2021, 22:30
Benutzerbild von Wynne
Wynne Wynne ist offline
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Es gibt da Leute die machen es unnötig teuer, habe da leider schon schlechte Erfahrungen gemacht. Ich kann Dir Arkadiusz Wełniak empfehlen der ist Archivar und hat mir sehr weitergeholfen. Wenn Du hier runterscrollst findest Du seine Kontaktdaten https://www.gen-gmbh.de/mitarbeiter/...achlass/polen/
__________________
Freundliche Grüße
Wynne
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  #14  
Alt 04.05.2021, 23:01
Silvan
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Meine Urgroßeltern sprachen die alemannische Mundart.


Edit Mod: Es geht hier um konkrete Fälle aus Oberschlesien, nicht um die generelle Frage der Mundart der Urgroßeltern. Bitte nächstens Fragestellung beachten!
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  #15  
Alt 07.05.2021, 23:35
Donnerwetter Donnerwetter ist offline
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Danke für den Tipp Wynne, ich werde es durchlesen
Ich habe gelesen das im Kreis Rosenberg, OS ( aus dem die Ururgroßmutter mit dem deutschen Namen stammt), circa 90 % der Bevölkerung polnisch als Muttersprache sprachen. Ich schließe es nicht aus, das wie schon jemand hier erwähnt hat, der deutsche Nachname vielleicht auch gar nicht unbedingt etwas über die Volkszugehörigkeit aussagt.
Ein interessantes Forschungsfeld würde ich behaupten. Ich hoffe ich kann irgendwann mehr Antworten durch weitere Forschungen finden.

Mfg,

Donnerwetter

Geändert von Donnerwetter (07.05.2021 um 23:39 Uhr)
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  #16  
Alt 08.05.2021, 15:06
Benutzerbild von hmw
hmw hmw ist offline
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Hey,

nach 1900 dürfte es etwas weniger sein, siehe hier: https://upload.wikimedia.org/wikiped...en_1905_06.svg Es ist sicher auch eine Frage der Zeit, um die es geht. Könnte mir vorstellen dass unter preußischer bzw. deutscher Herrschaft die Germanisierung stärker vorangetrieben wurde als z.B. noch im Vielvölkerstaat Österreich.

Und noch ein Gedanke zu den Familiennamen und der Abstammung: Beim Fritzchen Müller kannst du davon ausgehen, dass sein Urahn namens Müller Deutsch sprach oder zumindest an einem deutschsprachigen Ort lebte. Trotzdem könnte es ja sein, dass Uropa Müller der einzige deutsche Muttersprachler im Stammbaum war und die anderen 7 Urgroßeltern polnische Muttersprachler waren. Pauschal kann man vom FN also weder die Muttersprache noch die ethnische Abstammung ableiten, der FN gibt eben nur einen Hinweis auf die Stammlinie. Das mit der Volkszugehörigkeit ist ohnehin kompliziert, da eine solch Kategorisierung viel zu starr ist, um die Komplexität des Bevölkerungsgefüges zu beschreiben - insbesondere östlich der Elbe https://de.wikipedia.org/wiki/Hochmi...he_Ostsiedlung
Schlesier trifft es da vermutlich noch am besten

Gruß
Martin
__________________
SL Marx & Barst in Schmiedeberg NW Rath in Schwelm und Much PL Kunst in "Rawitz in Polen" NS Wörmer in Moisburg und Buxtehude,
Fehling & Behr in Winsen/Luhe, Heger in Göttingen und Rittmarshausen SH Frick in Breitenberg OP Krause, Falk & Lipik in Czychen/Kr. Oletzko
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  #17  
Alt 08.05.2021, 19:32
Donnerwetter Donnerwetter ist offline
Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 09.12.2020
Beiträge: 150
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Hallo Martin,

Das ist ja schade das sich das nicht so einfach ermitteln lässt. Ich dachte es wäre in Schlesien so das die polnische Minderheit eher unter sich geheiratet hätten. Ich merke Schlesien ist halt echt ein komplexes Gebiet was ich schwer verstehe aufgrund der zwei Sprachgruppen. Aber was wäre schon Ahnenforschung ohne solcher Sackgassen an denen es nur einen schmalen, steinigen Weg gibt den man raufklettern muss.

Meine Oma hat es immer so beschrieben das ihre Mutter polnisch sprach weil nach dem Volksentscheid es Pflicht war polnisch auf der Schule zu sprechen.
Das glaube ich aber irgendwie nicht so. Ich vermute das es auch zuhause gesprochen wurde. Meine Oma hatte gemeint das der Nachname ihrer Mutter polonisiert wurde, was ich aber für falsch herausgestellt hat. Ich konnte den Nachnamen nämlich in dieser Form drei Generationen zurück verfolgen.

Aber wenn in Oberschlesien die Bevölkerung aus beiden Kulturen bestand, wieso hat man dann die Arbeiter im Bergbau als Ruhrpolen bezeichnet? Waren etwa keine deutsch sprachigen unter diesen?

Gruß,

Donnerwetter

Geändert von Donnerwetter (08.05.2021 um 22:15 Uhr)
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  #18  
Alt 18.05.2021, 21:23
HlaRA HlaRA ist offline
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Registriert seit: 18.05.2021
Beiträge: 7
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Das ist interessante Frage. Ich habe meine Großmutter nachgefragt. Also, meine Ururgroßmutter Maria hieß. Und es gibt die Meinung, dass sie polnisch sprach.
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