#1  
Alt 16.09.2019, 11:18
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OlliL OlliL ist gerade online männlich
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Standard OFB Erstellung: Ortsnamen

Hallo zusammen,

ich stelle mir gerade eine Frage, die ich mir besser wohl am Anfang gestellt hätte. Wie würdet ihr Ortsnamen in einem OFB aufnehmen? Aktuell sind 95% meiner Ortsnamen der reine Ortsname ohne Angabe eines Kreises. Gerade bei Ortsangaben im StA-Register steht dort jedoch häufig ein Kreis mit bei. Ich fand es jedoch unschön wenn dann später die Orte immer also

Retzowsfelde, Kr. Greifenhagen

auftauchen. Jedoch - wenn ein Ort nicht so eindeutig ist und mehrfach vergeben ist wäre die Angabe eines Kreises wohl doch wichtig? Bei einigen Orten habe ich die Kreisangabe aufgenommen. Z.B. Altona, Kr. Soldin.

Nun frage ich mich - nochmal alle inzw. knapp 470 Ort durchgehen und grundsätzlich immer Kreisangaben hinter den Ortsnamen ergänzen? Ist natürlich wieder ein ziemlicher Aufwand Den Nutzen kann ich aber natürlich erkennen.

Wie haltet Ihr das? Es scheint bei den online verfügbaren OFB welche zu geben die Orte mit Kreisangaben haben, welche ohne jegliche Kreisangaben und "gemischte" zu geben.

Viele Grüße,
OlliL

Geändert von OlliL (16.09.2019 um 16:18 Uhr)
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  #2  
Alt 16.09.2019, 15:56
ReReBe ReReBe ist offline männlich
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Hallo OlliL,

bei einem OFB wird es doch wohl so sein, dass der überwiegende Personenkreis aus dem Ort selber oder auch den umliegenden, zum selben Kreis gehörenden Ortschaften kommt. Da kann man sicherlich auf die immer wieder gleiche Nennung der Kreiszugehörigkeit verzichten, wenn man mal den betreffenden Kreisnamen genannt hat. Bei Personen externer Herkunft wird die zusätzliche Nennung des Kreises sowie auch der Region oder Provinz o.ä. sicher vorteilhaft sein, um unnötiges Rätselraten oder Irrtümer zu vermeiden. Ich würde daher für ein OFB die "gemischte" Variante wählen.

Wie bei der privaten Familienforschung auch, steht man -insbesondere bei Vorfahren aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten- zusätzlich ja oft auch vor dem Problem, dass sich sowohl Ortsnamen als auch Kreiszugehörigkeiten z.B. auf Grund politischer Umstände mehrfach geändert haben können. Auch hier muss man sich irgendwie arrangieren.

Persönlich bereue ich es inzwischen auch, dass ich seit Verwendung des Programms Ahnenblatt nur noch den reinen Ortsnamen ohne Kreis, Region/Provinz o.ä. registriert habe, da die langen Ortsnamen in den Ahnen- oder Stammtafeln nicht mehr lesbar waren. Vielleicht muss ich mir da noch mal ein umfangreiches Ortskataster für unsere Vorfahren anlegen, um hier Klarheit zu schaffen. Das wird bei knapp 1000 z.T. sehr unsteten Vorfahren sicher eine Menge Arbeit machen.

Gruß
Reiner
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  #3  
Alt 16.09.2019, 16:45
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Hallo OlliL,
umso entfernter und kleiner die Orte sind, desto wichtiger wird es, dass sie einen identifizierenden Zusatz erhalten (z.B. Kreisangabe)
Besitzen sie bereits eindeutig identifizierende Zusätze, ist eine zusätzliche Kreisangabe natürlich überflüssig.

Beispiel:
Ausreichend, gut: "Benningen am Neckar"
Überflüssig: "Benningen am Neckar, Landkreis Ludwigsburg"
Falsch, weil zu wenig Infos: "Benningen"
Unschöne, aber mögliche Alternative: "Benningen, Landkreis Ludwigsburg"
__________________
Viele Grüße
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  #4  
Alt 16.09.2019, 18:17
Malte55 Malte55 ist offline
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Moin,
ein Ort sollte sicher identifizierbar sein, zumindest wenn man weiß um welchen Ort es sich handelt. In OFB-Buchform mag das noch mit der Mischform angehen, bei Online-OFB würde ich mir bei einer Metasuche durch alle OFB vielleicht die Haare raufen wenn Main/Oder nur unter Frankfurt zu finden ist.
LG Malte
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  #5  
Alt 16.09.2019, 19:16
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OlliL OlliL ist gerade online männlich
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Danke schonmal für Euren Input
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  #6  
Alt 17.09.2019, 00:30
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Hallo OlliL,
Du könntest auch die 470 Ortsnamen hier posten dann nehmen wir Dir die Arbeit ab, bzw. kommentieren, bei welchen Orten keine Kreisangabe nötig wäre nach unserer Meinung.
Nur falls es für Dich leicht wäre, eine Ortsnamensliste aus der Datenbank/Gedcom zu extrahieren/auszugeben
__________________
Viele Grüße

Geändert von Anna Sara Weingart (17.09.2019 um 00:33 Uhr)
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  #7  
Alt 17.09.2019, 20:54
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OlliL OlliL ist gerade online männlich
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Danke fürs Angebot, aber euch hier 470 Ortsnamen auf die Nase zu binden.... ich weiss nicht. Wer soll das alles abarbeiten
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  #8  
Alt 18.09.2019, 23:15
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Svenja Svenja ist offline weiblich
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Hallo

Zitat:
Beispiel:
Ausreichend, gut: "Benningen am Neckar"
Überflüssig: "Benningen am Neckar, Landkreis Ludwigsburg"
Unschöne, aber mögliche Alternative: "Benningen, Landkreis Ludwigsburg"
Es kommt darauf an an wen sich das OSB richtet, nur an Interessierte aus Deutschland, oder auch an andere Europäer oder gar Amerikaner?
Aus der Sicht von mir als Schweizerin ist es zweckdienlicher, wenn der Landkreis mit dabei steht, also Variante 2 oder 3, das erleichtert mir die weitere Suche.
Den Amerikanern würde es sicher auch helfen deutsche Orte geografisch richtig zuzuordnen.

Aber ich weiss auch, dass es (zumindest in Bayern) Orte gibt, die im Laufe der Geschichte den Landkreis gewechselt haben, was soll man da nun schreiben?
Oder da wird 1791 in Kohlgrub der Ort Deutenhausen genannt, ohne weitere Angaben.
Allein in Oberbayern gab es damals jedoch 3 Orte oder Ortsteile dieses Namens. Nur weil es sich um zwei Müllerfamilien handelte, die bereits erforscht worden waren, konnte ich das richtige Deutenhausen finden.

Gruss
Svenja
__________________
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  #9  
Alt 19.09.2019, 06:10
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Wenn bei der Nennung in der Originalquelle kein Kreis dabei steht kann natürlich keiner mit aufgenommen werden.....
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