#1  
Alt 28.02.2013, 20:26
My_name_is_Hank My_name_is_Hank ist offline männlich
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Standard Fotoalben digitalisieren

Hallo,

ich würde gerne in nächster Zeit alle Fotoalben der Familie digitalisieren. Das sind unzählige Alben und tausende Fotos. (es ist nicht bei allen Alben möglich die Bilder zu entnehmen)
Hat schon jemand Erfahrung sammeln können, wie man am Besten vorgeht?
Welchen Scanner nimmt man für solch eine Aktion?
Gibt es eine Software in der man eine Bildbeschreibung einfügen kann?
Und zwar relativ leicht. Nicht das ich jedes Bild in Photoshop öffnen muss, um dann eine Beschreibung einzufügen.

Gibt es vll. sogar eine Software die die eingescannten Bilder direkt in ein digitales Fotoalbum einfügt?

Bei einem Scanner habe ich an einen A3 Flachbettscanner gedacht. Maximale Auflösung die der Scanner schafft. Speicherplatz ist kein Problem.
Eine passende bzw. wie beschriebene Software konnte ich
mit meiner Recherche nicht finden.

Vorab vielen Dank für die Hilfe,
Hank
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  #2  
Alt 01.03.2013, 00:53
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dirkpeters dirkpeters ist offline männlich
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Hallo Hank,

welchen Flachbettscanner man nimmt ist fast egal, im Prinzip ist für diesen Fall jeder moderne Scanner geeignet. Im allgemeinen ist bei allen Geräten auch die notwendige Software dabei.

Die notwendige Beschreibung kann man auch ohne Photoshop eingeben. Dafür gibt es die sog. EXIF-Daten. Diese erreicht man im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste und dem Eintrag Eigenschaften / Details im Kontextmenü.

Viele Grüße

Dirk
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  #3  
Alt 07.03.2013, 13:49
lunepi lunepi ist offline
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Moin,

eventuell wäre für ein solches Vorhaben auch ein Draufsicht-Scanner oder Digital Kamera, die fest montiert von Oben drauf schaut besser. (Ich meine ich hätte mal solch scaner gesehen, die wie eine Digitalkamera funktionieren.
Vorteil: Scannt schneller ( kein Schlitten der hin und her fahren muss )
und Alben müssen eventuell nicht so stark auseinander gebogen werden.

Nur so als Idee.

Gruß Lunepi
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  #4  
Alt 13.03.2013, 18:03
Benutzerbild von Garfield
Garfield Garfield ist offline weiblich
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Hallo

Ein Draufsicht-Scanner wäre eine gute Lösung, da die auch dafür konzipiert sind, "normal" zu scannen obwohl die Buchseiten/Albumseiten nicht komplett flach liegen. Und das Scannen pro Seite dauert tatsächlich nur ungefähr 2 Sekunden, wenn ich mich recht erinnere. Kostenpunkt ist allerdings im fünfstelligen Bereich . Frag doch mal bei der Universitätsbibliothek in deiner Gegend nach, ob die schon so einen haben.
Abfotografieren von Fotos kommt meistens nicht so gut raus, da Fotos gerne spiegeln oder das Foto schief abgebildet wird. Vielleicht würde es mit einer Spiegelreflex-Kamera, Stativ und Pol-Filter gehen, aber da müsste man dann trotzdem noch lange ausprobieren, bis man die Einstellungen passend hat.
Ich würde daher auch zu einem Flachbett-Scanner raten. A3 ist eine gute Idee, denn viele günstigere Scanner haben meiner Erfahrung nach das Problem, dass sobald etwas (zB bei einem Buch) nicht mehr direkt auf die Scheibe gepresst ist, dort alles unscharf wird. Bei A3 sollte zumindest eine Albumseite auf einmal Platz haben. Das Programm zum Scannen wird normalerweise mitgeliefert.

Die EXIF-Daten sind eigentlich eher für technische Daten, zB bei einem Foto ab Kamera über die Einstellungen bei der Kamera zum Zeitpunkt der Aufnahme. Für weitere Informationen wie zB abgebildete Personen wären die IPTC-Daten, das sind auch die, die man in der Windows-Anzeige bearbeiten kann.
Eine kurze Suche ergab, dass das Programm Irfanview auch per Stapelverarbeitung IPTC-Daten hinzufügen kann. Ausprobiert habe ich esw noch nie, ich benutze das Programm nur für die reine Anzeige von EXIF-Daten. Du könntest es aber mal ausprobieren, das Programm ist Freeware.

Direkt ab Scanner in ein digitales Fotoalbum einfügen kenne ich nur von gewissen Gratis-Anbietern im Internet, wenn ich mich nicht irre. Aber das könnte ich absolut nicht empfehlen. Kann nicht Photoshop Lightroom sowas ind er Art? Zumindest mein Photoshop Elements kann die Dateien auch irgendwie verwalten, das habe ich aber noch nie ausprobiert.
Ich arbeite bei sowas lieber mit handgemachten Datenbanken, siehe das Thema hier für meine Überlegungen dazu, vielleicht hilft es dir ja.
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  #5  
Alt 14.03.2013, 15:11
lunepi lunepi ist offline
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Stimmt ehe man einen 5-stelligen betrag ausgibt, kann man es ja mal mit einem 4-stelligen versuchen ( 2Stellen vor und 2 nach dem Komma )

http://www.pearl.de/a-PX2581-1040.shtml


Gruß Lunepi
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  #6  
Alt 14.03.2013, 20:22
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Garfield Garfield ist offline weiblich
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Hallo Lunepi

Die Bewertungen zum von dir verlinkten Produkt bei Amazon klingen aber nicht grad berauschend. Es gibt schon einen Grund, warum die qualitativ hochwertigen Geräte so viel kosten...

Da Hank so viele Fotos scannen will, würde sich gute Qualität sicher auszahlen. Ich hatte meine eigenen Fotos teils als mieserabler Scan von jemandem erhalten (bevor ich die Originale bekam) und teils mit mieser Qualität eingescannt. Jetzt kann ich mehrere hundert Fotos nochmals scannen. Wenn man es von Anfang an richtig macht, kann man sich sowas sparen.

Ich dachte da an sowas oder sowas. Letzterer Scanner steht in einer neuen Bibliothek in Luzern, in Bern wirds ab Sommer sowas ähnliches geben, das auch für Benutzer frei zugänglich ist und zumindest in Luzern glaubs gratis. Sie sind sicher noch nicht in jeder Bibliothek vorhanden weil so teuer, aber bei grösseren besteht die Chance.
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  #7  
Alt 15.03.2013, 16:59
Addy Addy ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von lunepi Beitrag anzeigen
Stimmt ehe man einen 5-stelligen betrag ausgibt, kann man es ja mal mit einem 4-stelligen versuchen ( 2Stellen vor und 2 nach dem Komma )

http://www.pearl.de/a-PX2581-1040.shtml


Gruß Lunepi
Das Gerät, das Pearl hier so schön kopiert, kommt eigentlich von der Firma Silvercreations und heißt Sceye (siehe hier).
Diese Geräte liegen preislich bei ca. 500 € (A4) bzw. ca. 1200 € (A3).
Ich selber nutze schon seit längerem ein A4 Modell mit 3 Megapixel.
Das Scannen an sich geht wirklich schnell (ca. 2 Sekunden), allerdings muss bei Farbscans die Beleuchtung stimmen, sonst kommt es zu Farbverfälschungen (teilweise Rot-/Grünstich in Randbereichen).

Es gibt auch spezielle Buchscanner der Firma Plustek (siehe hier)
Hierbei handelt es sich um Flachbettscanner, bei denen die Auflagefläche an einer Seite bis an den Gehäuserand reicht, so dass das Buch sehr flach aufgelegt werden kann.
Der Preis geht bei ca. 250 € los und hört je nach Modell bei ca. 1500 € auf.

Schönen Gruß,
Sebastian
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  #8  
Alt 16.03.2013, 17:45
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Hallo,

das sind ja schon viele tolle Beiträge.
Die Spiegelreflex-Variante habe ich auch schon im Kopf gehabt. Weil es relativ schnell geht, jedoch dafür wahrscheinlich Probleme mit Spiegelungen auftreten.
Da ich mir sowieso eine kaufen wollte, würde es passen, es wäre zumindest eine Möglichkeit.
Top ist natürlich ein Buchscanner wie von Garfield genannt, da muss ich mich mal umhören, ob es sowas hier in der Gegend gibt. Wahrscheinlich weniger. Ansonsten favorisiere ich wirklich nur Flachbettscanner, diese neuen Gestellscanner können meiner Meinung nach keinen Flachbettscanner ersetzen, vor allem wenn eine hohe Auflösung erzeugt werden soll.

Schöne Grüße,
Hank
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  #9  
Alt 12.09.2019, 18:38
lbraendle lbraendle ist offline männlich
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Guten Abend Hank

Da sich bei mir momentan ähnliche Fragen stellen wie bei dir vor einigen Jahren wollte ich kurz nachfragen wie du deine Fotoalben schlussendlich eingescannt hast. Ich tue mich da ein wenig schwer bei der Entscheidung welchen Weg ich einschlagen soll (Flachbett- oder Aufsichtscanner).

Vielleicht kannst du uns/mir ja noch etwas über deine Erfahrungen berichten.

Vielen Dank und beste Grüsse
Lukas
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  #10  
Alt 16.09.2019, 14:18
Acanthurus Acanthurus ist offline
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Das Thema ist über sechs Jahre alt. Mittlerweile würde ich dem Durchschnittsbenutzer raten mit einem einigermaßen aktuellem Smartphone (i.d.R. gute Kameras) und einer einschlägigen App (iOS etwa: "Foto Scanner", "Fotoscanner Plus", "Pic Scanner", "Photomyne") die Fotos zu digitalisieren. Geht schnell, die Qualität ist gut und Farbrestaurierung u.ä. ist möglich.


A.

Geändert von Acanthurus (20.09.2019 um 23:51 Uhr)
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