#1  
Alt 30.10.2019, 15:01
genoveva184 genoveva184 ist offline
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Registriert seit: 30.06.2019
Beiträge: 89
Standard Welche Orte für Tafeln nehmen?

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mit Ahnenblatt eine Stammtafel zu erstellen auf der Geburts-, Heirats- u. Sterbeorte mit abgebildet sind. Jetzt bin ich im 20. Jh. angelangt und stehe vor dem Problem, dass viele Personen ja in Krankenhäusern geboren wurden bzw. verstorben sind und die Orte der Krankenhäuser oft von den Wohnorten abweichen. Jetzt sind das natürlich die hochoffiziellen Orte, an denen auch die Eintragungen bei den Standesämtern erfolgt sind, aber irgenndwie ist das doch auch total verwirrend für den nichtsahnenden Betrachter.

Wenn bspw. eine Person, die in X geboren wurde und dann nach der Heirat nach Y gezogen ist und auch Jahrzehnte dort gelebt hat im Krankenhaus in Z verstirbt und man dann bei Ahnenblatt als Orte nur X und Z sieht, dann denkt später vielleicht jemand: "ach, das ist gar nicht der Verwandte, der immer in Y wohnte, das muss wer anders sein".

Wie geht ihr damit um? Würde mich mal interessieren, wie andere dieses Problem handhaben.

VG
--Genoveva
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  #2  
Alt 30.10.2019, 17:40
Benutzerbild von Tunnelratte
Tunnelratte Tunnelratte ist offline männlich
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EIn Geburtsort ist ein Geburtsort, und ein Sterbeort ist ein Sterbeort. Das die vom WOhnort abweichen ist doch nichts besonderes.
So ist mein Vater in Heidelberg und meine Mutter in Backnang gestorben. Beide Orte hatten in deren Leben sonst keine Bedeutung.

Eoner meiner Ururgroßväter war Pfarrer, und hatte somit öfter wechselnde WOhnorte. Geboren un dgestorben ist er wieder ganz woanders. Seine sieben Kinder ebenso.

So ist das nun mal .
__________________
wenn man den Nachbarshund zum angeln mitnimmt, ist wenigstens die Köterfrage geklärt
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  #3  
Alt 30.10.2019, 18:07
Benutzerbild von Silke Schieske
Silke Schieske Silke Schieske ist offline
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Ich bin der gleichen Meinung. Wenn ein Ahne z.B. auf einer Reise verstirbt, dann stände ja der Ort in der Sterbeurkunde. Desweiterem sind viele im Krieg gefallen. Da stehen dann andere Länder in der Sterbeurkunde.



Zudem gibt es unzählige Ahnen wo sich gar kein Sterbeort finden lässt. Davon habe ich einige.


LG Silke
__________________
Wir haben alle was gemeinsam.
Wir sind hier alle auf der Suche, können nicht hellsehen und müssen zwischendurch auch mal Essen und Schlafen.
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  #4  
Alt 30.10.2019, 18:44
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Hallo Genoveva
Du könntest auch den Taufort wählen als Angabe, mit dem entsprechenden Datum, statt des Geburtsorts.
__________________
Viele Grüße
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  #5  
Alt 30.10.2019, 18:49
Benutzerbild von Spargel
Spargel Spargel ist offline männlich
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Hallo Genoveva,

aus Platzmangel ist auf der Stamm- oder Ahnentafel ein Feld Geburts-
oder Taufort bzw. Sterbe- oder Beerdigungsort vorgesehen.

Sind es abweichende Orte trage ich beide Orte in das entsprechende Feld ein und hoffe,
daß beide Orte nicht zu lang und sie noch lesbar sind.

Der Heiratsort kann in das Feld Datum geschrieben werden und erscheint dann ebenfalls auf der Tafel.
__________________
Gruß Joachim

__________________________________________________ __________
Eberhard Kurtz, Heirat um 1714 in Württemberg mit Maria Regina ....;
Leonberg vor 1600: Kurtz, König, Dolmetsch
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  #6  
Alt 30.10.2019, 19:28
Benutzerbild von AKocur
AKocur AKocur ist offline weiblich
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Hallo,

ich habe einige in meinem Stammbaum, bei denen ich im Berufsfeld zusätzlich zum Beruf den Ort angegeben habe um den Wohn-/Tätigkeitsort zu verdeutlichen. Falls du also auch noch die Berufsfelder angibst, wäre das eine Möglichkeit. Wird aber bei längerem Text in der Ahnentafel sehr schnell unlesbar.

LG,
Antje
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  #7  
Alt 30.10.2019, 20:28
Mathem Mathem ist offline
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Registriert seit: 01.12.2013
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Hallo Genoveva,


ich finde auch, dass der Ort angegeben werden sollte, in dem die Person verstorben ist. Es ist ein Ort, der nun einmal mit dem Leben (und Sterben) der Person verknüpft war.

Natürlich kann es späteren Lesern ein Rätsel sein, warum nun der Mensch ganz woanders verstorben ist als er/sie zuvor gelebt hatte. Wer wissen möchte, warum, muss der Sache selbst auf den Grund gehen. Das machen wir Ahnen- und Familienforscher ständig. Ja, es macht einen großen Teil unserer Forschungsarbeit aus...


Grüße von
Mathem
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  #8  
Alt 30.10.2019, 20:39
Verano Verano ist offline
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Zitat:
Zitat von Tunnelratte Beitrag anzeigen
EIn Geburtsort ist ein Geburtsort, und ein Sterbeort ist ein Sterbeort. Das die vom WOhnort abweichen ist doch nichts besonderes.

Das sehe ich auch so.

Die Orte angeben wie du sie findest.

Unter Bemerkungen in Ahnenblatt kannst du für dich zusätzlich
"geb./gest. im Krankenhaus in ...." eintragen.
__________________
Viele Grüße August

Die Vergangenheit ist ein fremdes Land, dort gelten andere Regeln.
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  #9  
Alt 07.11.2019, 11:57
Rei11 Rei11 ist offline
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Zitat:
Wie geht ihr damit um? Würde mich mal interessieren, wie andere dieses Problem handhaben.
Hallo Genoveva, ich kann Ihr Problem nachvollziehen, denn ich selber wurde nicht in meinem Wohnbezirk wo ich aufwuchs, sondern im Krankenhaus des Nachbarbezirks geboren, zu dem ich ansonsten keinerlei Bezug habe. Es ärgert mich schon, immer als Geburtsort diesen Bezirk zu lesen und nicht den, in dem ich aufgewachsen bin. Ich handhabe es deswegen bei Ahnenblatt so, dass ich im Feld "geboren in" zwar meinen wahren Geburtsort (z. B. Berlin-Tempelhof) eintrage, aber ergänzend dahinter in Klammern das Krankenhaus xyz aufführe. Durch das Leerzeichen zw. Ort und Krankenhaus wird beim Erstellen von Ahnentafel, Stammtafel o.a. nur die Ortsangabe, nicht aber das Krankenhaus mit angezeigt/ausgedruckt. So mache ich dies auch bei meinen Ahnen, wo es überwiegend Hausgeburten (Angabe der Straße und Hausnummer) gab.

Es grüßt
Rei11
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  #10  
Alt 08.11.2019, 12:02
Benutzerbild von Garfield
Garfield Garfield ist offline weiblich
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Hallo

Ich sehe das auch so: das ist nun mal offiziell so und in der Ahnenforschung nichts besonderes.

Vor ein paar Monaten habe ich einen ersten Stammbaum mit Stammbaumdrucker ausgegeben und alle Orte unterdrückt. So viele verschiedene Informationen mit abweichenden Orten, je nach dem ob standesamtlich oder kirchlich, dazu noch Wohnorte... das hätte gar keinen Platz gehabt.

Auf einem anderen alten Stammbaum (erstellt in den 1950er Jahren, wenn ich mich gerade nicht irre) wurden keine Orte zu den Ereignissen notiert, dafür aber den Beruf und Wohnort. Das finde ich viel aussagekräftiger.
In einer Chronik hätte es dann Platz für alle Orte mit dem jeweiligen Ereignis.
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