#1  
Alt 05.06.2018, 14:26
Kattincka Kattincka ist offline
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Registriert seit: 05.05.2018
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Reden Bitte um Rat/Hilfe

Hallo zusammen,


ich bräuchte mal einen Rat. Als ich mit der Ahnenforschung begann, habe ich auch über myheritage den DNA-Test gemacht. Als erstes fiel mir dann bei dem Ergebnis eine Person auf, die ich nicht kannte und auch namentlich nicht zuordnen konnte, mit der ich aber eine: gemeinsame DNA von 1,7% (123cM), gemeinsame Segmente 7 und größtes Segment 32,1 gemeinsam habe. Als möglicher Verwandtschaftsgrad wurde "Großneffe 2. Grades oder Großneffe 3. Grades" genannt. Nun, Monate später, bin ich in meiner Ahnenforschung etwas weiter gekommen und habe an einer Stelle (Urgroßmutter väterlicherseits) einen "Vater unbekannt" - ledige Mutter gefunden. Das dieses DNA-Match väterlicherseits ist, wusste ich, da meine Mutter auch einen Test gemacht hat und keine Verwandtschaft zu dieser Person vorliegt. Ich habe dann einmal die Vorfahren des "Matches" gegoogelt und einen potentiellen Kandidaten gefunden, der 1850 geboren wurde und gut zu der ledigen Mutter 1856 geboren passen würde. Er war Generaldirektor eines Unternehmens und heiratete 1877. Meine Urgroßmutter wurde 1876 geboren, also könnte es passen. Jetzt wird es seltsam, 1913 fuhr der Herr mit dem Schiff von Hamburg nach Spanien. Mit dabei eine Frau A. mit gleichem Nachnamen wie er. Seine Ehefrau hieß aber Christine und meine Ururgroßmutter Anna. Das angegebene Alter der Frau entsprach auch dem meiner Ururgroßmutter, die Ehefrau war 1,5 Jahre älter. Natürlich habe ich keine weiteren Beweise und vielleicht ist das auch alles nur ein Hirngespinst, aber es beschäftigt mich schon. Die Familie der Person, die auf myheritage den Test gemacht hat, hat leider auf keinerlei Mails von mir reagiert. Wobei ich in den Mails nur von einer möglichen Verwandtschft auf Grund der genetischen Übereinstimmung geschrieben hatte und weiter nichts.

So vielen Dank an die, die bis hierhin gelesen haben. Kann/soll ich hier weiter recherchieren oder ist das Ganze sinnlos, da nicht nachweisbar?



Liebe Grüße


Kattincka
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  #2  
Alt 09.06.2018, 11:47
Buzzom Buzzom ist offline
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Registriert seit: 09.06.2018
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Wenn es dich interessiert, würde ich da weiter forschen. :-) Schließlich will man ja immer die Wahrheit wissen.
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  #3  
Alt 09.06.2018, 14:56
SteffenHaeuser SteffenHaeuser ist offline
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Hi!

Nur mal drauflosüberlegt... wenn der Mann Generaldirektor eines Unternehmens war, gibt es vielleicht auch andere Unterlagen (ob man an die rankommt oder ob da Schutzfristen im Weg sind, ist ne andere Sache), etwa irgendetwas über die Firma oder sogar Grundbücher. Womöglich Sachen, wo seine sonstige Familie (etwa: "Ehefrau","Kinder") erwähnt sind?

Gruß,
Steffen
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  #4  
Alt 09.06.2018, 21:54
Benutzerbild von Tusnelda
Tusnelda Tusnelda ist offline weiblich
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Hallo,

auch damals wurden schon Alimente gezahlt und es gab dazu ggf. auch Gerichtsakten.
Vielleicht finden sich ja aus dem Geburtsort der Urgroßmutter solche Akten.


Viel Glück und Grüße
Tusnelda
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  #5  
Alt 10.06.2018, 10:58
Kattincka Kattincka ist offline
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Registriert seit: 05.05.2018
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Danke für eure Tipps. Ich habe jetzt die Geburtsurkunde meiner Urgroßmutter angefordert, in der Hoffnung, dass dort etwas verzeichnet ist. Da es sich aber um eine kleine Insel handelte, bin ich mir nicht sicher, wie genau das dort genommen wurde. Wo kann man denn sehen, ob Alimente gezahlt wurden? Sind Gerichtsakten im Stadtarchiv?@SteffenHaeuser - ich habe das Unternehmen mal recherchiert. Es war in Ostdeutschland und wurde nach dem 2. Weltkrieg von der DDR verstaatlicht. Da gibt es bestimmt keine weiteren Unterlagen. Ich kann die Person auch in Wikipedia finden, aber nur mit seiner Ehefrau und den gemeinsamen Kindern.



Herzliche Grüße


Kattincka
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  #6  
Alt 10.06.2018, 23:33
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Garfield Garfield ist offline weiblich
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Hallo

Wenn die Person sogar in Wikipedia drin ist, würde ich auf jeden Fall weiter suchen. Im zuständigen Archiv in dem Ort, in dem das Unternehmen war. Kann sein, dass in der DDR Unterlagen vernichtet wurde, aber es geht ja um Unterlagen, die rund 100 Jahre vorher entstanden. Da ist die Möglichkeit da, dass die Unterlagen viel früher ins Archiv gelanten. Und es kann auch gut sein, dass später jemand Unterlagen zum Unternehmen zusammen trug.

Bei Wikipedia werden unten oft Quellen genannt, die könntest du dir auch mal anschauen, das gibt dir vielleicht neue Hinweise, wo du weiter suchen kannst.

Wann starb deine Ururgrossmutter Anna?

Ich würde auf jeden Fall weiter suchen, du hast ja schon ein paar sehr konkrete Hinweise.
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  #7  
Alt 11.06.2018, 00:12
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Tusnelda Tusnelda ist offline weiblich
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Hallo,

ich denke, dass die Chancen, dass die Akten dort archiviert wurden, genau so groß oder klein sind wie anderswo. Allerdings habe ich keine Ahnung, wo ggf. alte Gerichtsakten archiviert würden. Ich habe im niedersächsischen Landesarchiv schon mal welche gefunden, z.B. Testamente oder aber Klagen zwischen Nachbarn oder ähnliches. Auch Patientenakten aus Kliniken finden sich teilweise in solchen Archiven. Habe zum Beispiel die Krankenakte meines Urgroßvaters dort gefunden.
Daher würde ich mal forschen, wie die Verwaltungsstruktur dort war und dann sowas wie ein Amts- oder Landgericht suchen und beherzt mal nachfragen. Und natürlich die umliegenden Kreis- und Landesarchive.

VG
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