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  #1  
Alt 08.08.2011, 19:34
Karad Karad ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 08.08.2011
Beiträge: 2
Standard Was bedeutet der Nachname Küchenhoff

Moin,
ich wollte gerne mal Fragen was der Nachname "Küchenhoff" bedeutet und woher er kommt.

Ich habe schon zalhrieche Seiten durchforstet nach den Nachnamen aber meistens kam nur Personensuche raus...

Mir würde auch reigen wenn mir jemand erläutern köntne was die Endung bedeutet also "-hoff".

Würde mich über eine Antwort freuen

LG
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  #2  
Alt 08.08.2011, 20:30
Benutzerbild von Laurin
Laurin Laurin ist offline männlich
Moderator
 
Registriert seit: 30.07.2007
Ort: Oberfranken
Beiträge: 5.122
Standard

Hallo,

nach Bahlow, Dt.Namenlex. ist Küchenhoff ein Örtlichkeitsname im Gebiet der westfäl. Hofsiedlung --> somit ein Wohnstättenname "vom Küchenhof stammend"

Die Endung -hoff ist lediglich eine frühere Schreibweise für -hof.

Eine beispielhafte Beschreibung für einen Küchenhof findet sich hier:
__________________
Freundliche Grüße
Laurin

Geändert von Laurin (08.08.2011 um 21:51 Uhr)
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  #3  
Alt 08.08.2011, 20:54
Xylander Xylander ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.10.2009
Beiträge: 2.418
Standard

Hallo,
vielleicht handelte es sich um das sogenannte Küchengut zur unmittelbaren Versorgung eines Klosters oder eines weltlichen Grundherrn.
Viele Grüße
Xylander
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  #4  
Alt 08.08.2011, 21:57
Benutzerbild von Laurin
Laurin Laurin ist offline männlich
Moderator
 
Registriert seit: 30.07.2007
Ort: Oberfranken
Beiträge: 5.122
Standard

@Xylander:
Das ist auch zutreffend, also Teile weltl. als auch kirchl. Bauten.
Z.T. wurden mit "Hof" auch bäuerliche Anwesen innerhalb einer Dorfgemeinschaft bezeichnet, siehe z.B. hier:
__________________
Freundliche Grüße
Laurin
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  #5  
Alt 09.08.2011, 07:46
Karad Karad ist offline
Neuer Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 08.08.2011
Beiträge: 2
Standard

alles klar ich danke euch schonmal für die guten antworten =)
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  #6  
Alt 09.08.2011, 16:27
Xylander Xylander ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.10.2009
Beiträge: 2.418
Standard

@Laurin
Vielleicht auch umfassender zu interpretieren, einfach die Güter, die unmittelbar zu liefern hatten, sozusagen "für die Küche" = für ständige Einkünfte und die Versorgung, im Unterschied zu den Behandigungsgütern mit ihren jährlichen Abgaben.

Beispiel:

Zu diesen besonderen Gebräuchen und Gewohnheiten gehört, daß die Frau
Fürstinn Abtissinn in Essen, als Hobsfrau einen großen Theil ihrer
jährlichen Einkünfte aus den Behandigungs-Gütern durch verschiedene
besonders angeordnete Unterempfänger einbringen ließ.

Die Fürstinn von Essen hatte ferner eine eigene Rentmeisterei, allein
von dieser wurden größtentheils nur die Revenüen aus den abtheilichen Küchen-Gütern erhoben"


(Aus einem Abgaben-Prozess 1814 ff., also nach der Säkularisation)

Viele Grüße
Xylander

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  #7  
Alt 09.08.2011, 18:30
Benutzerbild von Laurin
Laurin Laurin ist offline männlich
Moderator
 
Registriert seit: 30.07.2007
Ort: Oberfranken
Beiträge: 5.122
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@Xylander:

Dann wäre ja die Erklärung vollständig und für Karad sicherlich zufriedenstellend.
__________________
Freundliche Grüße
Laurin
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