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  #1  
Alt 29.04.2012, 18:03
Benutzerbild von Jürgen P.
Jürgen P. Jürgen P. ist offline männlich
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Standard FN Biller, Biler, Bihler

Familienname: Biller
Zeit/Jahr der Nennung: 1580
Ort/Region der Nennung: Oberösterreich, Mühlviertel,St.Veit

Hallo,

der FN meines Urur...Großvater erscheint in der schreibweise
BILLER ab ~1750 in Mittelfranken. Die Familie kam um 1660 als Exulanten aus Kepling/St.Veit in Oberösterreich/Mühlviertel.

In den KB dort sind verschiedene Namensformen überliefert:
Biehler/Piehler, Bichler/Pichler, Bihler, Pichler und Biler.
Bis ~1680 wird meist Pichler geschrieben.

Wer kann mir über Namensherkunft und die Entwicklung der verschiedenen schreibweisen Auskunft geben.

Im voraus Danke.

Gruß Jürgen
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  #2  
Alt 29.04.2012, 19:10
Benutzerbild von Hina
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Standard

Hallo Jürgen,

ich denke, der Name ist sicher auf das oberdeutsche Biehler, ein Wohnstättenname an einem Hügel (Biehl kommt von Bühel und bedeutet Hügel) zurückzuführen. Auch Bichler und Pichler sind auf Bühel zurückzuführen. Allerdings sind das keine ganz seltenen Namen und so müssen nicht zwangsläufig alle miteinander verwandt sein. Namensgleichheit verschiedener Familien wäre evtl. möglich.

Dass der Name in den Kirchenbüchern in so verschiedenen Schreibweisen auftaucht, ist in der Region nicht selten. Ich habe auch Vorfahrfen dort um die Zeit und auch früher und deren Name taucht in 9 ! verschiedenen Schreibweisen auf. Alle sind absolut wasserdicht nachweislich meine Vorfahren und ihre Geschwister .

Viele Grüße
Hina
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"Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann
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  #3  
Alt 30.04.2012, 20:27
Benutzerbild von Jürgen P.
Jürgen P. Jürgen P. ist offline männlich
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Hallo Hina,

vielen Dank für die Ableitung des FN.

Nach dem Studium der Bücher von Eberhard Kraus [Qullen: KB´s und Heider-Index] stieg bei mir auch die Vermutung, dass verwandtschaftliche Beziehungen mit dem FN in den versch. Schreibweisen bestehen könnten.

Dein Hinweis erleichtert die Suche in den Kirchenbüchern von St. Veit [„...in dem der Hund begraben liegt“], da eine zu selektive Eingrenzung aufgegeben werden kann.

Danke und herzlichen Gruß
Jürgen
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  #4  
Alt 30.04.2012, 22:01
gki gki ist gerade online
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Aus eigener Anschauung kann ich bestätigen, daß man in der Gegend mitunter sehr kreative Schreibungen finden kann.
__________________
Gruß
gki
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