#31  
Alt 27.07.2010, 22:24
moorbold1
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Also in "meinen" Kirchenbüchern sind die Totgeburten immer vermerkt; zumindest im Sterberegister.

Nottaufen wurden auch durchgeführt.

Diese tauchen natürlich korrekt im Taufregister auf.

Meist wurden dazu die Geschwister des zu Taufenden als Paten genommen.

Wenn Geschwister als Paten mit in's Spiel kommen ist dies immer ein Indiz, dass man mit dem baldigen Ableben des Säuglings rechnete.
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  #32  
Alt 13.08.2010, 12:55
Daniel86 Daniel86 ist offline männlich
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Registriert seit: 13.08.2010
Beiträge: 80
Standard Tot- und Fehlgeburten

Meine Frage bezieht sich auf Euren Umgang mit Tot- und Fehlgeburten:
Ich habe eine ganze Menge tot geborener Kinder im Stammbaum, die z.B. auch keinen Namen erhalten haben. In der wievielten Woche diese Kinder (tot) geboren wurden und wie viel sie wogen - was heute meines Wissens relevant für eine offizielle Erwähnung ist!? - wird in diesen Eintragungen natürlich nicht erwähnt. Diese Kinder habe ich dann eben ohne Vornamen übernommen. Aber ich bin unsicher, wie ich mit diesen Ereignissen aus jüngerer Zeit verfahren soll. Meine Urgroßmutter (1905-1993) etwa hat erzählt, dass ihre Mutter mindestens drei Kinder tot zur Welt gebracht hat und dass sie als ältestes Kind helfen musste, diese im Garten zu vergraben. Und meine Mutter selbst hat auch eine Fehlgeburt erlitten. Das Kind war nach wenigen SSW bereits tot und wird natürlich auch nirgends erwähnt. Nehmt Ihr Fehlgeburten in Eure Stammbäume auf?
Heute wird mit diesem Thema meines Wissens etwas sensibler umgegangen und die Kinder können beerdigt werden, auch wenn man sicher über die Regelungen mit Gewichtsgrenzen usw. - da kenne ich mich aber kaum aus - diskutieren könnte/müsste...
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  #33  
Alt 13.08.2010, 15:15
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Edeltraud Edeltraud ist offline weiblich
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Hallo Daniel86,

direkt mit in Stammbaum würde ich die Totgeburten nicht mit eingeben.
Jedoch würde ich sie als Randvermerk bei der Mutter angeben, falls bekannt mit Jahreszahl.
__________________
Schönen Gruß aus Berlin
Edeltraud
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  #34  
Alt 13.08.2010, 15:19
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moni_g-f moni_g-f ist offline weiblich
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Hallo Daniel86,

ich würde es ebenso wie Edeltraud machen, sie "nur" als Notiz vermerken, da es dazu ja auch keine Geburts/und Sterbeurkunde geben wird.

Vg moni_g-f
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Der Sinn einer Behörde besteht in ihrer Existenz.

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  #35  
Alt 13.08.2010, 18:35
Alwine Alwine ist offline weiblich
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also ich habe den Fall in meiner familie. Ich habe die totgeburt (2001) nur in meinen Notizen als Vermerk bei den Eltern, aber im Stammbaum bzw. in der Familienchronik lass ich sie momentan noch weg, das können dnn meine Nachfahren irgendwann hinzufügen..
In der heutigen Zeit wird zweischen Fehlgeburt und todgeburt unterschieden. Bei Fehlgeburten gibt es keinerlei Urkunde und auch keine Beerdigung. Totgeburten werden von den Eltern beerdigt, es gibt Geburts und Sterbeurkunde. Der Unterschied liegt glaube ich im gewicht bzw im Entwicklungsstadium des Kindes.
__________________
Liebe Grüße Brita
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  #36  
Alt 13.08.2010, 19:30
gudrun gudrun ist offline
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Hallo,

Totgeburten kommen bei mir in den Stammbaum, wenn es da auch keine Nachkommen gibt.
Wenn ich von Fehlgeburten weiß, dann wird das in den Bemerkungen reingeschrieben.
Wenn man die Totgeburten aus dem Stammbaum entfernt, dann entsteht eine unerklärliche Lücke in der Geburtenfolge, für die Leute, die nach uns Suchen.
Für die Eltern muß es ja fürchterlich gewesen sein, so viele Kinder zu haben und nur einige wenige habern überlebt und selbst wieder Kinder bekommen.

Viele Grüße
Gudrun
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  #37  
Alt 13.08.2010, 19:30
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Friedrich Friedrich ist offline männlich
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Beiträge: 10.530
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Moin zusammen,

also wenn eine Totgeburt in den offiziellen Akten (Standesamt, Kirchenbuch) auftaucht, nehme ich die auch in meine Akten auf. Es steht dann in der Regel ja auch das Geschlecht dabei.

Friedrich
__________________

"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
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  #38  
Alt 13.08.2010, 23:18
angeleyes angeleyes ist offline weiblich
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Ort: Aschaffenburg
Beiträge: 110
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Hi,

ich schliesse mich der Meinung von Friedrich an und würde Todgeburten mit aufnehmen, sofern sie z. B. in den Taufbüchern auftauchen. Ich lese sehr oft solche Einträge, meistens sind es namenlose Kinder, von denen nur das Geschlecht genannt wird.

LG, Renata
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  #39  
Alt 14.08.2010, 01:27
Wiesenfee Wiesenfee ist offline weiblich
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Beiträge: 632
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Hallo

Todgeburten schreibe ich schon mit auf. Da habe ich eine Familie sie hatten nur Todgeburten.Eine andere Familie ,sie starben, keines wurde älter als 8 Jahre.Eine andere Familie in 3 Monaten 3 Kinder gestorben. Fehlgeburten hatte ich noch keine.

Hinweis
Es ist wichtig jeden Kind seinen Platz in den Stammbaum zu geben, vor allen die Kinder die den Namen von verstorbenen Kindern erhalten haben.

in den Büchern wird es beschrieben
Oh ,meine Ahnen. Wie das Leben unserer Vorfahren wiederkehrt.
Genogramm und Familienstellen.
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  #40  
Alt 14.08.2010, 02:16
Benutzerbild von anika
anika anika ist offline
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Registriert seit: 08.09.2008
Beiträge: 2.392
Standard Tot und Fehlgeburten

Hallo
Gibt es zu Fehlgeburten denn überhaubt irgendwelche Unterlagen
außer einen Eintrag im Mutterpass oder Krankenhausakten?
Wie will man also, je weiter man in die Vergangenheit zurückgeht eine Fehlgeburt nachweisen? Sicher gab es früher auch Fehlgeburten aber die wurden nirgentwo vermerkt.
anika
__________________
Ahnenforschung bildet
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fehlgeburt , totgeburt

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