#1  
Alt 18.04.2019, 11:36
Ibag Ibag ist offline
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Standard Vater des unehelichen Kindes

Hallo miteinander,

gibt es eigentlich Möglichkeiten, den Vater eines uneheliches Kindes herauszubekommen?
Konkret handelt es sich um: Gottfried Weinmann, geb. am 16.06.1872 ev., Mutter Margarethe Weinmann in Nassachmühle bri Göppingen. Einen Taufeintrag konnte ich nicht finden. Die Daten habe ich aus dem Ortsfamilienbuch.
Wäre klasse, wenn mir jemand einen Tipp geben könnte...

LG und frohe Ostern an alle
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  #2  
Alt 18.04.2019, 12:06
didirich didirich ist offline
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hallo ibag
Im Familienbuch Uhingen sind bei Gottfried Weinmann
4 Kinder eingetragen !
ob das uneheliche dabei ist kann ich nicht beurteilen ,
zur Information von
didirich
Entschuldigung
habe jetzt gemerkt das es nicht um die Kinder sondern um
ihn selbst geht !

Geändert von didirich (18.04.2019 um 12:48 Uhr)
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  #3  
Alt 18.04.2019, 13:25
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
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Hallo, ibag!

Leider ist das mit den Vätern und den unehelichen Kindern ein fast aussichtsloses Unterfangen.
Selbst wenn Du den Tauf-Eintrag noch findest, wird es darin keine Angaben zum Vater geben, es sei denn, er hat das Kind anerkannt, und es gibt einen entsprechenden Vermerk dazu.
Uneheliche Kinder gibt's bei meinen Ahnen reichlich, ich habe aber zu KB-Zeiten noch nie einen Hinweis auf den Vater gesehen.
Zur Standesamts-Zeit findet man hie und da einen Hinweis auf eine Vaterschaftsanerkennung, das aber auch nur, wenn die Eltern später geheiratet haben, dann wird das Kind bei der Heirat gleich legitimiert bzw. es gibt einen Randvermerk dazu auf der Heirats-Urkunde.
__________________
Herzliche Grüße,
Scheuck
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  #4  
Alt 18.04.2019, 14:17
IchVersuchsMal IchVersuchsMal ist offline männlich
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Ich habe hier auch etliche uneheliche Kinder.
In einem Fall ist das Kind 1941 gefallen und meine Großtante beantragte Witwe. Auf dem Antragsformular hat sich meine Großtante "versehentlich" unter Großeltern eingetragen und erstaunlicherweise war da männlicherseits der Taufpate eingetragen.
Meine Theorie ist, das der Taufpate der Vater gewesen sein könnte.....
Allerdings gibts in der Geburtsurkunde keinen Vater und keinen entsprechenden Randvermerk...


Letztendlich war es damals sicher auch nicht anders wie heutzutage: Manche Frauen wurden ungeplant Schwanger und der Vater wollte einen außerehelichen Fehltritt nicht zugeben.
Und dann gibts wieder Frauen die einfach nicht wissen welcher Verehrer der ans Kammerfensterl klopfte auch der Vater ist...
Wir können uns ja eigentlich nicht einmal sicher sein, das der Vater aus der Geburtsurkunde auch der biologische Vater ist....Kuckuckskinder gabs früher und heute und wirds auch immer geben...
__________________
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  #5  
Alt 18.04.2019, 14:27
Ibag Ibag ist offline
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Vielen Dank schon mal für die zahlreichen Antworten.
Das alles ist mir schon klar��. Dachte nur, jemand weiß vielleicht noch andere Quellen, wie man evtl. an den Namen des Vaters kommen könnte, sofern er zumindest damals bekannt war...
LG an alle
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  #6  
Alt 18.04.2019, 15:04
Benutzerbild von Opa98
Opa98 Opa98 ist offline männlich
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Bei meiner Ahnin Eve Marie Risack (*1806) hatte ich das folgende Glück:

Der Vater ist nach Angaben der Mutter der Arbeiter Johann werner. Dieser leugnet jedoch der Vater zu dem Kinde zu sein und verweigert, dass das Kind seinen Namen trage.


Wenn du nicht auch so ein Glück hast, ist da wohl das Ende der Ahnenstange erreicht.

LG

Alex
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  #7  
Alt 18.04.2019, 15:29
Ibag Ibag ist offline
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Tja, das hätte sich die Mutter damals sicherlich nicht träumen lassen, dass Ihr "Pech" in 200 Jahren Dein Glück ist!
Da sieht man mal wieder: Man weiß nie, wofür etwas gut ist...
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  #8  
Alt 18.04.2019, 17:23
Benutzerbild von ZeroHx1951
ZeroHx1951 ZeroHx1951 ist offline weiblich
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Hallo Ibag,

Glück oder Pech kann man tatsächlich so oder so sehen.

Mein UrGroßvater hieß Carl Heinrich Christian Friedrich Zerling und wurde 1846 unehelich geboren. Ob der Vater irgendwo erwähnt wurde weiß ich nicht. In alten Fotos im Nachlass meiner Tanten, fand ich eine Aufnahme mit der Beschriftung Vater von Großvater Zerling. So hatte ich wenigstens ein Foto von ihm. Bei einem Gespräch mit einem Cousin sagte dieser, daß unser UrUrGroßvater den Namen Meier/Mayer/Meyer hatte.
Was für ein Glück oder Pech?

Ich war doch froh, bei der Ahnensuche nicht nach diesem häufigen Namen suchen zu
müssen.


Herzliche Grüße, frohe Ostern und viel Erfolg bei der Ahnensuche.


Elvira
__________________
Herzliche Grüße
Elvira
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  #9  
Alt 18.04.2019, 17:44
Simone99 Simone99 ist offline weiblich
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Es kann sich lohnen den Taufeintrag anzuschauen.Mach dich schlau wo dieser zu finden sein könnte! Wenn der Vater die Kinder anerkennt hat, ist es gut möglich dass er als Vater im Taufeintrag aufgeführt ist. Bei einem Vorfahr von mir war es so.
Empfehlung: Nichts unversucht lassen!
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  #10  
Alt 18.04.2019, 18:32
Ibag Ibag ist offline
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Den Taufeintrag habe ich bisher vergeblich gesucht.
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