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  #21  
Alt 19.04.2019, 14:57
Benutzerbild von XJS
XJS XJS ist offline weiblich
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Hallo,

ich mach es wie mhhanno und nehme immer die Namen wie im Taufeintrag angegeben. Hab ich den Taufeintrag noch nicht gefunden, nehme ich immer die Schreibweise aus der ältesten mir bekannten Quelle. Gibt es keine Kirchenbücher nehme ich trotzdem die Namen aus der mir bekannten ältesten Quelle.

In einem Teil meines Forschungsgebietes sind Hofnamen gebräuchlich und auch Rufnamen, die vollkommen abweichend vom Taufnamen sind. Diese zusätzlichen Namen trage ich als Namensvarianten ein.

Nachteil: die Namenslisten sind nicht so schön sortiert wie bei standardisierten Namen.

Vorteil: ich kann Hans Hinrich, Hanß Hinrich und Hans Heinrich gen. Ernst besser unterscheiden und erkenne schon am Namen, in welchem Zeitraum ich mich bewege. bzw. wer Vater, wer Sohn und wer Enkel ist.


Grüße aus SHG
Anja
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Vom Standpunkt der Jugend aus gesehen
ist das Leben eine unendlich lange Zukunft.
Vom Standpunkt des Alters aus
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Arthur Schopenhauer, 1788 - 1860, dt. Philosoph
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  #22  
Alt 19.04.2019, 15:19
sonki sonki ist offline
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Ich standardisiere/vereinheitliche die Namen definitiv. Bei Varianten wie Carl oder Karl entscheide ich meist nach Lust und Laune. Gibt es größere Abweichungen die ich als relevant bewerte, schreibe ich es halt als Kommentar hinzu (also nicht im Namensfeld, sondern als Personen-Kommentar). Alles andere würde bei mir zu einen Durcheinander führen, die Zuordnungen erschweren und hilft im Endeffekt auch nicht weiter oder bringt irgendwelche Erkenntnisse. Meine Ahnen können sich eh nicht mehr beschweren ;-)
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  #23  
Alt 19.04.2019, 15:44
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XJS XJS ist offline weiblich
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Hallo sonki,



mein Programm bietet zusätzliche Namensfelder in die ich die Namensvarianten eintrage.


Grüße aus SHG
Anja
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  #24  
Alt 27.04.2019, 12:04
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KoH KoH ist offline männlich
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Komische frage..sehr komische frage. Ich schaue ins betreffende Buch,dort steht ein Name,und den Namen schreibe ich auf. den größten Unterscheid haette ich bisher bei meiner ururgroßmutter die Gretha oder Margaretha genannt wurde.
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Das wichtigste: Suche alles zur Familie BETTIN aus Linde,FLatow.
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  #25  
Alt 27.04.2019, 12:50
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OlliL OlliL ist offline männlich
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Blöd nur wenn der Name in verschiedenen "Büchern" immer anders geschrieben wird KoH....
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  #26  
Alt 27.04.2019, 13:04
moehre23 moehre23 ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von KoH Beitrag anzeigen
Komische frage..sehr komische frage. Ich schaue ins betreffende Buch,dort steht ein Name,und den Namen schreibe ich auf. den größten Unterscheid haette ich bisher bei meiner ururgroßmutter die Gretha oder Margaretha genannt wurde.

Na, nicht wirklich eine komische Frage, da hast du wohl bisher auch Glück gehabt.


Ein Beispiel meines Vorfahrens:


"richtiger" Name Peter Gierens,
gefundene Namen: Petrus Gerendt, Gerends, Petrus Gyrens, Petrum Geren, Petrus Girens


Da muss man schon mal ne Entscheidung treffen, welche Variante man nimmt, find ich zumindest! ......
__________________
Liebe Grüße
Christine
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  #27  
Alt 27.04.2019, 14:06
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consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von KoH Beitrag anzeigen
Komische frage..sehr komische frage. Ich schaue ins betreffende Buch,dort steht ein Name,und den Namen schreibe ich auf. den größten Unterscheid haette ich bisher bei meiner ururgroßmutter die Gretha oder Margaretha genannt wurde.

Hallo KoH!

Die Varianten vier Generationen vor Dir dürften ja auch überschaubar sein. Verständlich, daß meine Frage Dir "komisch" vorkommt. Je weiter man zurückgeht, desto vielfältiger werden aber die Schreibweisen der Namen.

Ein Beispiel: vom 14. bis hinein in das 17., teilweise noch 18. Jahrhundert war in meiner Familie ein Rufname extrem gebräuchlich, den man heutzutage "Dietrich" schreiben würde.

Hier aus dem Handgelenk die Varianten, in denen er in meiner Familie vorkommt (und tatsächlich gibt es keinen Fall, in dem eine Person nur auf eine Art und Weise benannt wurde!):

Dietrich, Diedrich, Diederich, Diderik, Dideryk, Tile, Tiele, Thiele, Thielen, Tilo, Tilon, Tylo, Tileke, Tilmann, Tilemann, Thilemann, Thilemannus, Tidemann, Thidericus, Theodericus

Drei, vier, fünf oder mehr Schreibweisen für ein und dasselbe Familienmitglied sind die Regel. Vielleicht habe ich noch die eine oder andere familienübliche Schreibweise vergessen. Und der berühmte "Dieter" kommt bei uns noch nicht einmal vor...

Vielleicht erscheint Dir meine Frage nun nicht mehr so komisch.

Viele Grüße
consanguineus

P.S. Was würdest Du denn tun, KoH? Würdest Du konsequent "Dietrich" schreiben? Oder würdest Du alle fünf Rufnamen einer Person immer alle aufschreiben, durch Schrägstriche getrennt? Oder in Klammern? Bin gespannt auf Deine Antwort!
__________________
Suche:

Johann Heinrich Jonas ANDRAE, Pastor, * 1796 in Kutzleben
Johann Heinrich CLEVE, Hofmeister auf der Domäne Bornhausen, * um 1775
Andreas HEINRICH: Bürger und Zimmermeister in Querfurt, * um 1770
Anton BLANKE, Halbspänner in Klein Rhüden, * um 1750
Andreas Christian HAGERODT, Ackermann und Krüger in Ahlshausen, * um 1740
Johann Heinrich MAASBERG, Müllermeister, Kaufmann und Brinksitzer in Söhlde, * 1725

Geändert von consanguineus (27.04.2019 um 14:12 Uhr)
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  #28  
Alt 27.04.2019, 15:15
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Hallo

Das ist ein sehr interessanter Thread, vor dem ich gerade eifrig nickend gesessen habe. Ich hab zu so vielen Personen so viele unterschiedliche Namen dass ich es irgendwann aufgegeben habe die "richtigen" oder "Originalen" rauszufinden zu wollen.
Letztlich wäre für mich der richtige, den die Person/Familie genutzt hat, von dem man heute aber evtl. gar nicht mehr weiß wie er lautete. Bei einem Namen war ich froh als die Schreibweise einheitlich blieb (Op de Hiep), bis die Braut dann selbst unterschrieb mit der ganz neuen Variante "Op de Heipp". Ich hatte irgendwie sofort den eingefärbten Klang im Ohr. Zumindest weiß man klar was gemeint ist.

Ich mag alte Varianten sehr gerne und je weiter nach hinten es zeitlich geht, habe ich die auch so übernommen. bzw. immer behalten.
Kopfzerbrechen hatten mir eher die Auswanderer gemacht, deren Namen in den USA angepasst wurden, da ich nun mal von der deutschen Seite aus hingelangt bin, waren die Namen zuerst in der Urform eingetragen. Zwischenzeitlich hatte ich sie angepasst, bin aber irgendwie stängig durcheinander gekommen. Dann hatte ich die Neuvariante in Klammern, letztlich werde ich sie als Notiz einfügen. Mit deren weiteren in der neuen Heimat geborenen Nachkommen hab ich es natürlich bei den amerikanisierten dort getauften Namen gehalten. Im Grunde wäre es wohl richtiger den Namen einzutragen, mit denen sie gestorben sind, sie haben damit ja auch gelebt. Bei wenigen Leuten würd ich das wohl so machen, aber das sind viele und die sind zum Teil so verändert dass ich sie nicht mehr zuordnen konnte und durcheinander kam, zumal doppelt verschwägert und in 3 Generationen ausgewandert. Zum Beispiel wurde ein Valentin Vincenz zu Wolter und Walter (je nach Dokument, von denen es viele gab), genau wie der Sohn Vincenz auch, alle Mariannas, Maries und Marias zu Mary etc. Sie mögen mir das verzeihen wenn ich ihre neuen Namen beharrlich Deutsch halte, ich denke aber es ist immer noch besser es für sich so zu halten dass man sie für sich einordnen kann als dass man sie irgendwann durcheinander wirft und völlig falsch verteilt.

Größere Probleme hab ich mit Nachnamen von Ehefrauen, ich habe zwei ganz besondere, die in fast jedem Dokument, Kirchenbuch, Urkunde etc. eine andere Form haben, zum Teil so verfälscht dass ich Zweifel habe dass es die gleiche Frau ist.
Manche sind bestenfalls abgekürzt im Kirchenbuch oder weggelassen. Ich glaub dazu bräuchte ich nach ausgiebiger Sichtung sogar bald mal Schwarmwissen in einem eigenen Thread.

Schönes Wochenende und ein Grüßle
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  #29  
Alt 27.04.2019, 16:59
mabelle mabelle ist offline weiblich
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Hallo miteinander,
das Thema hat mich auch immer wieder beschäftigt und ich habe mich deshalb mit erfahrenen Genealogen in der oberpfälzer Region beratschlagt und unabhängig bekam ich von beiden die gleichlautende Antwort, den Namen zu erfassen, der sich im Laufe der Zeit durchgesetzt hat und die anderen Varianten zusätzlich zur Orientierung einzutragen. Und so halte ich es seither. Im anderen Falle ist auch die Suche in der eigenen Datenbank recht schwierig, denn wer weiß schon, wo und wann die Namen wie geschrieben wurden. Forster ist Forster und nicht Forschter oder Vorschter, die Meindl ist Meindl und nicht Meindlin, Maindl oder Meinl ... um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Viele Grüße
mabelle
__________________
Axinger: Michelsneukirchen, Eibrunn
Bezold/Pezolt: Eckenhaid/Eckental, Eschenbach, Tirschenreuth, Lauterbach, Moosburg, Ebersberg, Halle-Saale, Duisburg, Hudson, New Jersey, USA
Brunner: Wondreb
Haselberger: Augsburg
Hecht/Höcht: Dobrigau
Hillner: Halle-Saale, Schlüchtern
Krömer: Bieskau, Schweidnitz (Schlesien)
Meißner: Lauterbach, Großkonreuth
Reisnecker: Großkonreuth
Rother: Königszelt, Költschen, Schweidnitz (Schlesien)

Geändert von mabelle (27.04.2019 um 17:01 Uhr)
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  #30  
Alt 27.04.2019, 17:28
assi.d assi.d ist offline weiblich
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Zitat:
das Thema hat mich auch immer wieder beschäftigt und ich habe mich deshalb mit erfahrenen Genealogen in der oberpfälzer Region beratschlagt und unabhängig bekam ich von beiden die gleichlautende Antwort, den Namen zu erfassen, der sich im Laufe der Zeit durchgesetzt hat und die anderen Varianten zusätzlich zur Orientierung einzutragen. Und so halte ich es seither. Im anderen Falle ist auch die Suche in der eigenen Datenbank recht schwierig, denn wer weiß schon, wo und wann die Namen wie geschrieben wurden. Forster ist Forster und nicht Forschter oder Vorschter, die Meindl ist Meindl und nicht Meindlin, Maindl oder Meinl ... um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Hallo,

Amen. Auch ich nehme immer die neueste Schreibweise, da ich ja in der zeit rückwärts gehe.

Beispiel: Matthias Klement heiratet 1920.

Wenn er 1880 als Joes Mathes Clement geboren würde, ist für mich trotzdem die jüngste Schreibweise relevant. Allerdings notiere ich mir in den Fußnoten schon den org. Eintrag aus dem KB.

Diese Standandisierung hilft mir, den Ahnenschwund zu erkennen.

Meine Urgroßmutter war eine geb. Puchtinger. Im Laufe der Zeit finden sich aber auch folgende ältere Schreibweisen: Buchtinger, Bugtinger, Buchta, Wuchtinger, Wurtinger, Waltinger, Worda und Wurda.
Und da sie alle Johannes oder Anna Maria hießen, bekäme ich nie die Zusammenhänge zusammen, wenn ich jeweils die alte Schreibweise nehmen würde.

Gruß
Astrid

Geändert von assi.d (27.04.2019 um 17:29 Uhr)
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