#11  
Alt 18.04.2019, 21:47
Feldsalat Feldsalat ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Opa98 Beitrag anzeigen
das Ende der Ahnenstange
Danke dafür - das muß ich meinem Wortschatz unbedingt hinzufügen
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  #12  
Alt 18.04.2019, 22:41
Mismid Mismid ist offline
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Das kommt immer drauf an ob bekannt werden sollte wer der Vater ist.
Manchmal steht dabei: "..gab als Vater an.."
manchmal "...erkannte die Vaterschaft an..."
und manchmal: " ... er weigerte sich die Vaterschaft anzuerkennen, da er nach Rückrechnung nicht der Vater sein könne.."


alles ist möglich. Meistens steht nur die Mutter und nichts zum Vater
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  #13  
Alt 18.04.2019, 23:12
Marianne0812 Marianne0812 ist offline
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Hallo Ibag,

eine Ahnin von mir ist auch 1855 unehelich zur Welt gekommen. Der Vater ist zum Glück im Taufeintrag vermerkt. Und außerdem gab es eine Alimentenforderung, vielleicht wäre das noch eine Möglichkeit, wie du fündig werden könntest.

Viele Grüße
Marianne
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Staatsarchiv Sigmaringen Alimentenforderung Riehle gg. Frick.jpg (102,4 KB, 25x aufgerufen)
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  #14  
Alt 19.04.2019, 09:19
Ibag Ibag ist offline
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Das ist ein guter Tipp! Vielen Dank.
Die Seite habe ich gefunden, aber wir am besten suche ich da?
LG
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  #15  
Alt 19.04.2019, 15:31
Benutzerbild von XJS
XJS XJS ist offline weiblich
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Hallo,



das

Zitat:
Zitat von Mismid Beitrag anzeigen
alles ist möglich. Meistens steht nur die Mutter und nichts zum Vater
kann man so nicht allgemein gültig sagen.


Es kommt immer auf die Gegend, den Pfarrer und die Umstände an.
Ich habe KB gesehen, in denen bei jedem unehelichen Kind der Vater angegeben war. In der Gegend war es allgemein üblich und nichts besonderes, daß der Vater sein eheliches Kind taufen ließ und 2 Monate später sein uneheliches.



In anderen Gegenden wiederum fand der Pfarrer es besonders schändlich und hat extra deswegen festgehalten, wer mit wem "Unzucht" getrieben hat.


Ich würde also auf jeden Fall den Taufeintrag suchen.


Manchmal haben die Eltern nach der Geburt des Kindes geheiratet und im Traueintrag wird extra auf den Taufeintrag verwiesen und das Kind quasi nachträglich legitimiert. Oder der Vater ging mit Zeugen zum Pastor und hat dort ins Kirchenbuch eintragen lassen, daß er die Kinder x, y und z als seine anerkennt. Solche Einträge können irgendwo im Kirchenbuch stehen, auch in späteren Jahren.


Grüße aus SHG
Anja
__________________
Vom Standpunkt der Jugend aus gesehen
ist das Leben eine unendlich lange Zukunft.
Vom Standpunkt des Alters aus
eine sehr kurze Vergangenheit.
Arthur Schopenhauer, 1788 - 1860, dt. Philosoph
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  #16  
Alt 19.04.2019, 15:53
Benutzerbild von Spargel
Spargel Spargel ist offline männlich
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Hallo,

Taufeintrag im Kibu Ebersbach bei Göppingen vom 16.06.1872
Es ist kein Vater genannt.
https://www.ancestry.de/interactive/...nSearchResults

Beim Heiratseintrag vom 03.06.1900 in Schlichten ist ebenfalls nur die Mutter
und kein Vater genannt.
https://www.ancestry.de/interactive/...nSearchResults

Aller guten Dinge sind drei bzw. vier
In den Familienblättern der Eltern von Margaretha,
fehlt auch der Vater von Gottfried https://www.ancestry.de/interactive/...nSearchResults
https://www.ancestry.de/interactive/...nSearchResults
__________________
Gruß Joachim

__________________________________________________ __________
Eberhard Kurtz, Heirat um 1714 in Württemberg mit Maria Regina ....;
Leonberg vor 1600: Kurtz, König, Dolmetsch
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  #17  
Alt 19.04.2019, 18:47
Ibag Ibag ist offline
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Ja, super danke! Ich hab immer unter Uhingen und Göppingen gesucht. Da konnte ich natürlich nichts finden.
Die Staatsarchive durchwühle ich noch. Vielleicht werd ich ja da fündig...
LG
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