#1  
Alt 19.10.2019, 06:24
Wolfg. G. Fischer Wolfg. G. Fischer ist offline männlich
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Frage Rübengeister

Hallo Ihr Lieben,


wer von Euch hat in seiner Kindheit und Jugend auch Futterrüben ausgehöhlt? - Bitte schreibt dazu, wo Ihr geboren und aufgewachsen seid.

https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCbengeistern


Ich selbst wurde 1959 geboren und wuchs in Heimboldshausen (Kr. Hersfeld) im schönen Hessenland auf.


Mit besten Grüßen
Wolfgang
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  #2  
Alt 19.10.2019, 09:52
Xylander Xylander ist gerade online männlich
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Hallo Wolfgang,
bin dabei:
geboren 1940 in Wuppertal/Bergisches Land
aufgewachsen im benachbarten Sprockhövel/Westf.
Brauch: Martinssingen am 10. November (! Geburtstag von Martin Luther)
Die Rüben haben wir kurz vorher vom Feld geklaut, ausgehöhlt und Gesichter hineingeschnitzt. Die Zähne waren immer eine besondere Herausforderung. Auch fielen die Kerzen leicht um, und die Befestigung der Rüben auf den Stöcken war wackelig. Wackelig waren wir auch beim Singen. Unter den Heischeliedern gab es noch ein einziges plattdeutsches (Mäten es n guoden Mann), und der Brauch hieß Mätensingen.

Viele Grüße
Xylander

Geändert von Xylander (19.10.2019 um 09:56 Uhr)
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  #3  
Alt 19.10.2019, 10:37
Benutzerbild von Kaktus
Kaktus Kaktus ist offline männlich
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Helaudi,
ich bin Jahrgang 1953.
Einen "Rommelkopp" (so nannten wir das) zu schnitzen hat mir mein Opa beigebracht. Die Großeltern wohnten im Hunsrück und ich war dort oft zu Besuch, - Ferien usw. Die Futterrübe wurde vom Feld mitgenommen, ausgehöhlt und ein Gesicht geschnitzt. Die Zähne waren Streichhölzer und es wurde eine kleine Kerze oder ein Kerzenstummel reingestellt, Teelichter gab es meines Wissens noch nicht.
Gruß Kaktus
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  #4  
Alt 19.10.2019, 12:42
Wolfg. G. Fischer Wolfg. G. Fischer ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Xylander Beitrag anzeigen
Die Zähne waren immer eine besondere Herausforderung. Auch fielen die Kerzen leicht um, und die Befestigung der Rüben auf den Stöcken war wackelig. Wackelig waren wir auch beim Singen. Unter den Heischeliedern gab es noch ein einziges plattdeutsches (Mäten es n guoden Mann), und der Brauch hieß Mätensingen.
Hallo Ihr Beiden,

herzlichen Dank für Eure Beiträge. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir Zähne geschnitzt haben. Stöcke waren auch nicht in Gebrauch. Aber Kerzen.

Ich glaube, wir stellten unsere Geister eher auf Fensterbänke. Martinssingen gab es im Raum Hersfeld nicht. Später dann aber Umzüge. Da war ich schon erwachsen.

Mit besten Grüßen
Wolfgang
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  #5  
Alt 19.10.2019, 14:01
bleu-de-pastel bleu-de-pastel ist offline weiblich
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Hallo,

Mitte/Ende der 1950er Jahre in einem kleinen Dorf im Altkreis Wittgenstein liefen wir Kinder singend zu St. Martin auch mit ausgehöhlten Rüben-Laternen durch's Dorf und sammelten Süßigkeiten. Die Hälfte der Kinder hatte bereits selbst gebastelte Papierlaternen, während die anderen eine große Futterrübe ausgehöhlt hatten.

Das Problem bei den Futterrüben war, dass die Kerzenstummel immer umkippten und die Kerze häufig durch die Öffnungen der Nase und des Mundes vom Wind ausgeblasen wurden.

Gruß von bleu-de-pastel
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  #6  
Alt 19.10.2019, 15:14
Benutzerbild von Tunnelratte
Tunnelratte Tunnelratte ist offline männlich
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Rübengeister mit Zweigen als Haare etc gabs auch in 74420, ich bin 1974er
__________________
wenn man den Nachbarshund zum angeln mitnimmt, ist wenigstens die Köterfrage geklärt
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  #7  
Alt 19.10.2019, 16:24
Wolfg. G. Fischer Wolfg. G. Fischer ist offline männlich
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Hallo Ihr Beiden,


auch Euch herzlichen Dank.


Mit besten Grüßen
Wolfgang
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  #8  
Alt 20.10.2019, 19:55
assi.d assi.d ist offline weiblich
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Jahrgang 1968 und geboren in Fulda.

Klar haben wir "Ronkelröbe" geschnitzt. Kürbisse sind neumodischer Kram.

Gruss
Astrid
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  #9  
Alt 20.10.2019, 20:09
Benutzerbild von herby
herby herby ist offline männlich
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Knorreköpp haben wir auch gemacht und ins Fenster gestellt.
Eckendorf, Kreis Ahrweiler, Jahrgang 52

viele Grüße
Herbert
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  #10  
Alt 20.10.2019, 21:54
Andrea71 Andrea71 ist offline
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Registriert seit: 10.02.2019
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Hat meine Mutter auch mit mir gemacht. Ich bin Jahrgang 1971, in Stuttgart geboren. Allerdings stammte meine Mutter aus Heidelberg mit Verbindung in den Taunus. Ich kann mich nicht erinnern, dass andere Kinder aus der Nachbarschaft auch Rüben ausgehöhlt haben.. vielleicht war diese Tradition doch eher von von meiner Mutter in die Familie gebracht worden��
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