#11  
Alt 22.10.2019, 20:23
Nebelmond Nebelmond ist offline
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Hallo OlliL,
Programme gibt es viele, je nach persönlichem Gutdünken. Habe selbst mal ein altes Kirchenbuch per Ahnenblatt aufgenommen (mit Taufpaten), jede Menge Anmerkungen sind möglich. (Ich steh`nun mal auf Ahnenblatt, auch eine GEDCOM läßt sich damit erzeugen).
Grüße, Nebelmond
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  #12  
Alt 22.10.2019, 21:35
Benutzerbild von Silke Schieske
Silke Schieske Silke Schieske ist offline
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Zitat:
Zitat von hagggi Beitrag anzeigen
Hallo Silke,
Laut der Meldung Zitat:
Hinsichtlich der weiteren Verfahrensweise sollen alle bis zum 15.10.2019 eingehenden Bestellungen noch abgearbeitet werden.
Ob das auch für Vorbestellungen gilt bezweifle ich.



Hallo Hagggi,


Im Januar hatte ich 2 OFB bestellt mit dem Gedanken bis März den Stammbaum für Schwiegermama ansehnlich zu bekommen Um das überhaupt zu schaffen war ich froh, das es hier liebe Forenmitglieder gibt, die mir über die Wartezeit geholfen haben.
Also ob mir das andere OFB noch zugeschickt wird, wage ich endgültig zu bezweifeln.


LG Silke
__________________
Wir haben alle was gemeinsam.
Wir sind hier alle auf der Suche, können nicht hellsehen und müssen zwischendurch auch mal Essen und Schlafen.
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  #13  
Alt 23.10.2019, 00:03
Acanthurus Acanthurus ist offline
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Hallo,

Zitat:
Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
Und bzgl. Veröffentlichung.. warum überhaupt in Buchform, egal ob gedruckt, oder elektronisch? Gerade mit Gedcom ist doch die Wiederverwendbarkeit am einfachsten? .
eine GEDCOM-Datei ist kein Ortsfamilienbuch. Ein- und Ausgabe sind vom Datenformat limitiert, die Ausgabe zusätzlich vom Programm, es gibt keinen Platz für ergänzende Texte, Karten, usw. Im Stil unterscheiden sich OFB unterschiedlicher Autoren deutlich, auch das kann eine GEDCOM-Datei nicht abbilden.

Wesentlicher Faktor auch: Ein OFB hat einen Autor, einen Titel und eine ISBN. Es ist dauerhaft in Bibliotheken verfügbar und gibt den Stand zu einem Zeitpunkt X wieder. Es ist eindeutig referenzierbar.

A.

Geändert von Acanthurus (23.10.2019 um 00:07 Uhr)
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  #14  
Alt 23.10.2019, 11:11
Nebelmond Nebelmond ist offline
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Hallo Acanthurus, als Ahnensucher ist mir das eigentlich schnurz, ob meine gewünschte Info aus einem Buch mit ISBN kommt oder auf einer persönlichen Übermittlung, nachvollziehbar mit Quellenangabe, beruht. Das Letztere kann durchaus interessant sein, wenn sich ein Datenaustausch ergibt.

Und noch etwas, ein unschlagbarer Vorteil, wenn man ein Programm benutzt, man kann stets und ständig erweitern. Die Ehefrau N. N. bekommt einen Namen, wenn man die auswärtige Trauung drei Orte weiter ermittelt hat, die von weiter her Zugezogenen ebenfalls, wenn`s die KB ihrer Herkunftsorte noch gibt und man herankommt. Unterm Strich erweitert sich das Gesamtbild zu diesem Ort und zur ganzen Region, keine schlechte Sache, wenn fortlaufend ergänzt/aktualisiert werden kann zu den Familienstämmen.

Es hat jeder seine Gründe/Argumente und beide Varianten werden wohl ihre Berechtigung (und ihre Fans) haben.
Grüße, Nebelmond
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  #15  
Alt 23.10.2019, 11:16
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OlliL OlliL ist offline männlich
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Ich sehe einen Punkt bzgl. Quellenangabe. Wenn die Primärquelle verloren geht, oder bereits verloren gegangen ist, wäre mir eine "feste Version" wie z.B. in einem verlegten Buch auch lieber bei der Angabe einer Quelle. Wenn sich im Nachhinein in einer Quelle noch etwas ändert ist dies Mist.
Ich selbst habe noch nicht solch einen Fall - evtl. gewichte ich bisher dadurch die Dinge anders. Für mich dienen OFB bisher nur als "Findhilfe" in den Originalquellen. Ich übernehme nie ungeprüft Daten. Daher referenziere ich sie jedoch auch nicht als Quellen. Das ändert sich natürlich sofort wenn es keine Originalquellen mehr gibt.....
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  #16  
Alt 23.10.2019, 12:00
Nebelmond Nebelmond ist offline
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Hallo, selber benutze ich die vorhandenen OFB in Buchform auch eigentlich nur als Findhilfe und vergewissere mich anschließend in den KB. So ist das ja auch in Wahrheit von den Autoren gedacht ! Nicht nur in einem Fall gab es da schon Differenzen ! Wobei ich dann die Angaben aus dem originalen KB übernommen habe. Jede Sekundärlektüre kann mal ganz vereinzelt einen Fehler enthalten, niemand ist perfekt fehlerfrei ... und die damaligen Kirchenbuchschreiber waren es auch nicht immer ! Das sieht man an den unterschiedlichen Vornamen, mal "Christian Gottfried", dann wieder "Johann Gottfried" bei den Taufen der Kinder, bei identischer Ehefrau, das ist noch harmlos ...

Noch etwas, was man hier so gelesen hat, da waren in der Vergangenheit Auskünfte aus den OFB im Forum nicht so erwünscht, da hieß es, man solle das Buch kaufen ... das finde ich nicht nachvollziehbar, manch einer wollte sich ja nur vergewissern, ob für ihn etwas Zutreffendes drinstehen könnte, bevor er in Erwägung zieht, so ein teures Exemplar zu erwerben. Dazu gibt es das schöne Sprichwort, warum gleich eine ganze Kuh kaufen, wenn man nur ein kleines Glas Milch trinken will ...

Grüße, Nebelmond
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  #17  
Alt 23.10.2019, 12:25
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Hallo Nebelmond,


Zitat:
Zitat von Nebelmond Beitrag anzeigen

Noch etwas, was man hier so gelesen hat, da waren in der Vergangenheit Auskünfte aus den OFB im Forum nicht so erwünscht, da hieß es, man solle das Buch kaufen ...

das kannst Du so pauschal nicht sagen.

Natürlich ist jeder froh, wenn man Auskunft bekommt, ob die ein oder andere Person in einem OFB (oder auch bei Ancestry und Co) vorkommt.

Und wenn es sich dabei auch nur um einzelne Einträge handelt, hat damit sicher auch keiner ein Problem. Wenn sich aber herausstellt, daß es mehrere (viele) Seiten sind, die von Interesse sind, dann ist es sicher fairer, wenn sich der Hilfesuchende, wenn überhaupt möglich, das OFB selbst besorgt (bzw. ein Kurzzeitabo abschlließt).


Es kommt also immer auf die Menge der "geforderten" Auskünfte an. Leider gibt es immer wieder Menschen, die meinen man kann die Gutmütigkeit anderer ausnützen.
Ich selbst habe auch kein Problem, mal 3 oder 4 Einträge bei Ancestry zu suchen. Kürzlich kam aber eine Anfrage nach über 20 Einträgen, da kann man dann aber schon erwarten, daß sich derjenige selbst ein Abo für 1,99 bzw. regulär auch nur 9,90 zulegt.
__________________
Viele Grüße .................................. .
Christine
.. .............
Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
(Konfuzius)

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  #18  
Alt 23.10.2019, 13:40
Anouschka Anouschka ist offline weiblich
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Ich sehe das so wie Xtine.

Für die OFB der AMF gibt es ein Namensregister:

http://www.mofb-schlagwortsuche.amf-verein.de/

Hier kann man nachschauen, ob zumindest der Familienname in dem Ort auftaucht.

Wenn man alle Daten innerhalb kurzer Zeit ohne großen Aufwand präsentiert bekommt, geht m. E. auch der Reiz der Forschung verloren. Ich persönlich freue mich immer wahnsinnig, wenn ich nach Jahren des Suchens fündig geworden bin.

Dabei nehme ich natürlich gern Hilfe an, versuche aber, mich auch zu revanchieren.

Ein OFB muss ja auch nicht zwangsläufig gekauft werden - es gibt durchaus Bibliotheken, die Fernleihe anbieten.

Mitglieder der AMF können das Archivgut des Vereinsarchivs auch per Fernleihe bestellen.
__________________
Familienforschung Altmark & Neumark & Sudeten

www.ahnenforschung-altmark.de
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  #19  
Alt 24.10.2019, 11:24
paulberg paulberg ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Acanthurus Beitrag anzeigen
eine GEDCOM-Datei ist kein Ortsfamilienbuch. Ein- und Ausgabe sind vom Datenformat limitiert, die Ausgabe zusätzlich vom Programm, es gibt keinen Platz für ergänzende Texte, Karten, usw. Im Stil unterscheiden sich OFB unterschiedlicher Autoren deutlich, auch das kann eine GEDCOM-Datei nicht abbilden.

Wesentlicher Faktor auch: Ein OFB hat einen Autor, einen Titel und eine ISBN. Es ist dauerhaft in Bibliotheken verfügbar und gibt den Stand zu einem Zeitpunkt X wieder. Es ist eindeutig referenzierbar.

A.
Da stimme ich zu. Wer ein OFB anlegt, der betreibt automatisch eine Qualitätskontrolle, die punktuellen Lesern der Kirchenbücher nicht möglich ist. Die Buchform erlaubt es, solche Erkenntnisse klar sichtbar vorweg zu formulieren und bei der Darstellung getroffene Annahmen oder auch spezielle Unsicherheiten / knifflige Fragestellungen, die personenübergreifend gelten, darzulegen. Im Idealfall sammelt der Autor zudem zentral Rückmeldungen, Korrekturen und Ergänzungen seiner Leser.

An einer gedcom kann jeder herummanipulieren und seine eigene Version veröffentlichen, so dass weitere Nutzer bald den Überblick verlieren, was eigentlich wer warum hineingeschrieben hat. Ähnliches gilt, wenn verschiedene punktuell vorgehende Forscher die Angaben aus demselben KB unterschiedlich lesen und irgendwo veröffentlichen.

Wo man von den besonderen Möglichkeiten eines Buch-OFB keinen Gebrauch macht, da kann man auf die Buchform natürlich auch verzichten.

Zuletzt: Der Anspruch, alle relevanten Angaben im Kirchenbuch nachschlagen zu wollen, ist sicher lobenswert. Damit kann man nachschauen, ob sich der OFB-Autor verlesen oder verschrieben hat. Mehr wohl kaum. Vor allem ist es aber sehr zeitintensiv. Ich konzentriere mich bei meiner Recherche auf mW unerschlossene Kirchenbücher und bin im Gegenzug bereit, bereits veröffentlichten Quellen Vertrauen zu schenken. Sonst müsste ich sie (aus Zeitgründen) schlicht ignorieren.
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  #20  
Alt 24.10.2019, 11:58
bleu-de-pastel bleu-de-pastel ist offline weiblich
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Hallo,

ich bevorzuge eindeutig OFB's in Buchform. Bei neuen Erkenntnissen kann ich bequem (mit Bleistift) Notizen einfügen.

Eins meiner OFB's besitze ich sowohl als PDF-Datei als auch in Buchform.
Wenn ich dort etwas nachschlagen will, nehme ich automatisch das Buch zur Hand - ich finde dort schneller das Gewünschte - kann Zettel in verschiedene Seiten einlegen und Angaben schneller miteinander vergleichen.

Hinzu kommt, dass ich bei der digitalen Speicherung (trotz Sicherungskopien) immer noch im Hinterkopf habe, dass alle Daten auf meinem Rechner abstürzen könnten und dann für immer verloren sind!

Grüsse von bleu-de-pastel
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