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  #1  
Alt 15.12.2017, 12:34
Benutzerbild von Ulrike_Hennwald
Ulrike_Hennwald Ulrike_Hennwald ist offline weiblich
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Standard Städtische Krankenhäuser Friedrichshain und Moabit, Waisenhaus "Alte Jakobstr. 33"

Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum: 1887 bis 1890
Genaue Orts-/Gebietseingrenzung: Berlin
Konfession der gesuchten Person(en): evangelisch
Bisher selbst durchgeführte Internet-Recherche (Datenbanken):
Zur Antwortfindung bereits genutzte Anlaufstellen (Ämter, Archive): Standesämter


Hallo liebe Mitforscher,

ich suche drei Kirchenbucheinträge und zwar von folgenden Personen:

Maria Dorothea Hennwald
Elisabeth Marie Hennwald

Die Standesamteintragungen hierzu habe ich gefunden.

Elisabeth Marie Hennwald ist im Februar 1887 geboren. Ihre Mutter wohnte damals in der Elisabeth-Str. 21 in der "Königsstadt". Welche Kirche sollte dafür zuständig sein?

Elisabeth Marie Hennwald ist im April 1887 im Krankenhaus Friedrichshain verstorben. Zu diesem Zeitpunkt "wohnte" sie in der Alten-Jakobstr. 33 im "Franck`schen" bzw. "Friedrichs-Waisenhaus". Welche Kirche sollte hierfür zuständig sein, die in der Nähe des Waisenhauses oder die, zu der das Krankenhaus Friedrichshain gehört?

Maria Dorothea Hennwald ist am 12. März 1890 im Städtischen Klinikum Moabit gestorben. Ihr Wohnort war zu diesem Zeitpunkt in der Grenadierstr. 27 in der "Spandauer Vorstadt". Geboren ist sie 1846 in Elbing, Westpreussen. Wo sollte ich hier nach ihrem Sterbeeintrag suchen?

Welche Kirche ist für das Waisenhaus in der "Alten Jakobstr. 33" zuständig gewesen?

Vielen Dank schon einmal.
Ulrike
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Ich forsche nach folgenden Familiennamen:
Hennwald regional übergreifend
Lichtwark in Mecklenburg-Vorpommern
Behling, Brötzmann, Krüger in Pommern
Woischke, Kretzschmar in Brandenburg
Golembiowski bzw. Golybiowski in Galizien

www.hennwald.de.to
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  #2  
Alt 15.12.2017, 13:03
Martina Rohde Martina Rohde ist offline weiblich
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http://www.bggroteradler.de/?page_id=2228

Da das Kind unehelich geboren wurde würde ich in der Charité oder St. Johannis Moabit nachsehen, das sind die typischen Kirchen für Unverehelichte.

Das Waisenhaus hat unter "Waisenhaus Rummelsburg" eigene KB .

Martina
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  #3  
Alt 15.12.2017, 13:49
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Zitat:
Zitat von Ulrike_Hennwald Beitrag anzeigen
... Elisabeth Marie Hennwald ist im Februar 1887 geboren. Ihre Mutter wohnte damals in der Elisabeth-Str. 21 in der "Königsstadt". Welche Kirche sollte dafür zuständig sein? ...
Hallo,
die Georgenkirche (1949 abgerissen, Ersterwähnung 14.Jht.). Auf der Karte blau markiert.
Elisabethstr. grün markiert. Links der Bhf. Alexanderplatz. Georgenkirchhof ganz rechts unten.
Die Elisabethstr. liegt also genau zwischen Georgenkirche und Georgenkirchhof:
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Elisabethstr.jpg (41,5 KB, 16x aufgerufen)

Geändert von Anna Sara Weingart (15.12.2017 um 13:59 Uhr)
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  #4  
Alt 15.12.2017, 14:02
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Nachtrag: "Königsstadt" ist eine neuere Bezeichnung gewesen. Vorher hieß der Bereich "Georgenvorstadt", nach der Kirche benannt.
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  #5  
Alt 15.12.2017, 14:23
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Nachtrag 2:
"... St. Georgen-Gemeinde war in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts auf 80.000 Mitglieder angewachsen, eine nicht mehr handhabbare Größe. 1854/55 wurden aus ihr daher drei Gemeinden ausgegründet, darunter die St. Andreas-Gemeinde und die St. Markus-Gemeinde." Zitat aus: http://www.stmarkus-friedrichshain.de/historisches.htm

Falls Du in St. Georgen-Gemeinde nicht fündig wirst, wäre die nächst liegende die St. Markus-Kirche, die auch nahe der Elisabethstr. lag !!!.
Siehe Karte: http://www.ahnenforschung-klatt.de/bilder/berlin.jpg

Geändert von Anna Sara Weingart (15.12.2017 um 14:25 Uhr)
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  #6  
Alt 15.12.2017, 14:38
Martina Rohde Martina Rohde ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Ulrike_Hennwald Beitrag anzeigen
.....
Elisabeth Marie Hennwald ist im April 1887 im Krankenhaus Friedrichshain verstorben. Zu diesem Zeitpunkt "wohnte" sie in der Alten-Jakobstr. 33 im "Franck`schen" bzw. "Friedrichs-Waisenhaus". Welche Kirche sollte hierfür zuständig sein, die in der Nähe des Waisenhauses oder die, zu der das Krankenhaus Friedrichshain gehört?....
Ulrike
Also ich lese in der Sterbeurkunde das sie in der Charité verstarb, die Mutter zur Zt. im Städt. Krankenhaus Friedrichshain ist.

Die Alte Jacobstr. 33 gehörte 1888 zu St. Jacobi. Dort ist aber kein Bestattungseintrag. In St.Georgen auch nicht. In der Charité keine Taufe, Bestattungen gehen nicht so weit.

Martina
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  #7  
Alt 15.12.2017, 15:09
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Zitat:
Zitat von Martina Rohde Beitrag anzeigen
... Dort ist aber kein Bestattungseintrag. In St.Georgen auch nicht. ...
Da einge Bereiche der St.Georgen-Gemeinde ausgegliedert worden waren, in die neue St.Markus-Gemeinde, lohnt es sich dort noch zu schauen?

Geändert von Anna Sara Weingart (15.12.2017 um 15:16 Uhr)
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  #8  
Alt 21.12.2017, 15:39
Benutzerbild von Ulrike_Hennwald
Ulrike_Hennwald Ulrike_Hennwald ist offline weiblich
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Ich habe alle Kirchenbücher von Berlin, die bei "Archion" veröffentlich sind, durchgesehen. Ich vermute, dass der Sterbeeintrag von Elisabeth Marie 1887 im Kirchenbuch der Charitè verzeichnet ist. Die veröffentlichten für die Charitè gehen leider nicht bis 1887.

Was den Sterbeeintrag von Maria Dorothea betrifft, habe ich auch alle in Frage kommenden Kirchenbücher durchgesehen, ohne Erfolg.

Zum Zeitpunkt ihres Aufenthaltes im "Städtischen Krankenhaus Moabit" war das noch auf Seuchen spezialisiert. Möglicherweise ist sie daran verstorben. In den Kirchen rund um die Grenadierstraße und um das Krankenhaus gibt es keinen Eintrag von ihr.
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  #9  
Alt 21.12.2017, 15:45
Benutzerbild von Ulrike_Hennwald
Ulrike_Hennwald Ulrike_Hennwald ist offline weiblich
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Das Waisenhaus in der "Alten Jakobstr. 33" war ein Übergangs-Waisenhaus. Hier verbrachten die Kinder wohl nur wenige Monate, wenn sich die Eltern zeitweise aus verschiedenen Gründen nicht kümmern konnten und keine Verwandten existierten. Wenn sie zu den Eltern nicht zurückkehren konnten, wurde sie von hier aus zu Pflegeeltern oder wenn auch das nicht funktionierte, an das Friedrichs-Waisenhaus in Rummelsburg übergeben.
Also war Elisabeth Marie dort, weil ihre Mutter im Krankenhaus war und sie nicht versorgen konnte. In dieser Zeit ist das Kind dann leider verstorben.
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